Posenangeln 1/4
Allgemeines:
Eine standard Angelmethode ist das Angeln mit der Pose. Es können alle Gewässertiefen beangelt werden.
1. Angeln am Grund - der Köder liegt auf dem Grund.
2. Angeln über dem Grund - der Köder schwebt einige Zentimeter über Grund.
3. Angeln in mittlerer Gewässertiefe - selten, da Fische diese Bereiche nur gelegentlich aufsuchen.
4. Angeln nahe der Wasseroberfläche.
Den einzelnen Punkten können nun die verschiedenen Fischarten zugeordnet werden. Angelt man am oder kurz über
dem Gewässergrund, sind die Zielfische Kleintierfresser. Diese suchen den Grund nach Nahrung ab, wie Karpfen,
Schleie/Schleih, Barbe und Brassen/Brachse. Bei Verwendung bestimmter Köder können auch Welse und Aale
gefangen werden. Fischt man in flacheren Gewässerschichten oder gar an der Oberfläche, trifft man meist auf
kleinwüchsigere Arten wie Rotfeder, Rotauge (Plötzen) Hasel. Aber auch Karpfen kann man im Sommer an der
Oberfläche mit ensprechenden Ködern nachstellen.
Geangelt wird beim Posenangeln nur mit pflanzlichen oder tierischen Ködern wie Würmer, Brot, Teig, Käse, tote
Fische oder Fischfetzen.
Montagen:
Es gibt zwei Montagen, die für das Posenangeln in Frage kommen. Entweder verwendet man dafür eine feststehende
oder eine durchlaufende Pose.
Feststehende Posen werden an die Hauptschnur gefädelt und dann nach Wunsch verschoben. Sie können allerdings
nur für Tiefen eingesetzt werden, die nicht größer als die Angelrute sind, da andernfalls nicht ausgeworfen werden
kann. An die Hauptschnur wird an das Ende ein der Größe des Zielfisches entsprechender Wirbel geknotet. In diesen
Wirbel wird dann ein Vorfach mit Haken geklinkt.
Für tiefere Gewässer wird eine durchlaufende Pose verwendet. Dazu wird auf die Hauptschnur zunächst ein Gummi-
oder Fadenstopper aufgezogen.
Danach kommen Pose, Gummiperle, Wirbel und Haken wie oben beschrieben.
ACHTUNG: Am Ende des Berichts finden Sie eine Zusammenfassung über alle notwendigen Teile für eine erfolgreiche
Posenmontage.
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