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Einhandfischen ist möglich…

Wer hat den Spruch denn nicht auch schon gehört: Ein Indianer kennt keinen Schmerz!
Und Angler? Auch nicht!

Ende September verletzte ich mich mit einem Glas an der Hand: 3 Sehnen und 2 Nerven abgeschnitten – 2 1/2 stündige OP – 5 Tage Krankenhausaufenthalt.

Doch nichts und niemand trennt einen Angler von seiner Leidenschaft, daher ging es am darauffolgenden Wochenende einige Stunden mit Plastikschiene an der rechten Hand ans Wasser. Genauer gesagt an einen typischen Vereinsteich, bestückt mit Karpfen, Hecht, Zander und Weißfische, diese sind allerdings fast ausschließlich in Form von Güster zu fangen.
Wegen der Umstände zupfte ich nur auf kleinere, aktive Weißfische und Barsche, da ich einen Karpfenbiss möglichst umgehen wollte.
Die Montage war einfach: kleines Blei – 20 cm Schnur – 18er Haken beködert mit Maden.

Nach einigen Würfen nahm eine kleine Güster die gezupfte Made.

Im Laufe des Tages folgten noch ein kleiner Barsch und einige weitere Güstern, allesamt in der Größe von knapp 20 cm.

Etwas unbeholfen wirkt das Abhaken.

Fazit: Quasi einhändig angeln und den größeren Fischen aus dem Weg gehen zu versuchen, ist nicht gerade das, was man sich als leidenschaftlicher Angler vorstellt!
Zudem ist man auch noch recht unbeholfen…
Aber fischen ist fischen, egal wie, wann und wo!