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Rotaugen angeln: Maden und Pose sind perfekt


Rotaugen sind Schwarmfische und die ersten Fische am Futterplatz, jedoch auch genauso schnell wieder satt. Hier erfährst du, wie man erfolgreich Rotaugen angelt.

Rotaugen sind einfach zu fangen. Mit etwas Futter, einer Posenmontage und Maden sind sie schnell am Haken. © flickr / rjp, cc by 2.0

Rotaugenangeln mit der Posenmontage

Die Hauptfangzeit ist im Sommer und Herbst. Als besonders fängige Angelmethoden haben sich das Grundangeln, das Posenangeln, das Stippfischen und Fliegenfischen erwiesen. Rotaugen halten sich in verschiedenen Gewässertiefen auf, deshalb ist es schwer zu sagen welche Angelmethode am fängigsten ist. Zudem leben sie in fast allen Süßwasservorkommen. Rotaugen sind also echte Allrounder was die Gewässer angehen in denen sie leben.
In Flüssen ist eine optimale Angelstelle dort wo das Wasser langsam und gleichmäßig fließt. Ganz ohne Strudel und Wirbel. Bei einer Wassertiefe von 1,5 – 2m und glatten, hindernisfreiem Kiesgrund warten die Rotaugen an der Strömungskante von Buhnen auf herangeschwemmter Nahrung.

Richtige Köderführung
Die Posen schwimmt an der Oberfläche schneller als das Futter und die Maden am Grund. Deshalb sollte man die Pose etwas zurückhalten und so die ganze Montage auf die Geschwindigkeit der Strömung am Grund anpassen. Mit etwas probieren findet man schon bald die richtige Geschwindigkeit bei der die Rotaugen beißen. Also den Köder gerne mal schneller, mal Langsamer anbieten.

Köder für das Rotaugenangeln

Die Topköder zum Rotaugenangeln sind Maden. Mit denen sollte man auch anfangen zu Angeln. Ein Cocktail aus Mistwurm und Made lockt im laufe des Tages nicht selten große Exemplare an den Haken. Ein Geheimtipp: Zwieback kurz aufweichen, zusammenkneten und eine kleine Kugel davon um den Haken drücken. Das Anfüttern ist sehr ratsam, da Rotaugen in Schwärmen durch das Gewässer ziehen und sind sie erst einmal angelockt, fängt man auch beachtlich viele. Es ist jedoch zu beachten, dass Rotaugen relativ kleine Fische und somit schnell satt sind. Große Futtermengen empfehlen sich deshalb für das Rotaugenangeln nicht. Wichtig ist aber in das Futter ordentlich Maden unter zu mischen. Am Anfang 3-4 Hühnerei große Ballen reichen. Dann kann man immer wieder mit Walnuss großen Futterkugeln immer wieder nachfüttern. Sehr wichtig ist, dass das Futter immer an der gleichen Stelle eingeworfen wird, da der Schwarm ansonsten verteilt wird. Davon ist auch nicht abzuweichen, wenn Bisse bei einer abgetriebenen Pose kommen.

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Für Rotaugen reicht leichtes Angelgerät

Als Angelgerät empfehlen sich Feederangeln mit feinen Spitzen oder aber auch Winkelpickerruten. Zudem leichte Posenangeln (5-6m) mit leichter Stationärrolle und Stippruten (6-8m) mit leichter Montage. Den Biss erkennt man durch kurzes Zucken in der Rutenspitze. Beim Posenangeln sollte die Pose sehr leicht (2g Tragkraft, tropfenform) gewählt und die Montage in verschiedenen Tiefen ausprobiert werden. Jedoch halten sich Rotaugen meist am Grund auf und dementsprechend sollte der Haken dort über dem Grund schwebend platziert werden. Die Schnur kann eine monofile 0,15er – 0,16er sein. Die Bebleiung bei kann sich wie folgt aufteilen: 1x 0,8g, 2x 0,4g und zwei-drei kleinere. Das größte Schrotblei wird auf der halben Wassertiefe montiert, die anderen folgen bis das kleinste kurz vom Vorfach abschließt. Je nachdem wie groß der Köder ist, können Haken mit einer Größe ab 12 gewählt werden. Auf keinen Fall größer. Für zwei Maden ist ein 15er Haken optimal.

Im Winter auf Rotaugen angeln

Im Winter beißen die Rotaugen vorsichtiger. Zunächst einmal bleiben die Köder gleich, das Futter wird etwas dunkler gewählt und es werden mehr Maden als noch im Sommer hinzugemischt. Das Vorfach hat eine Stärke von 0,08-0,10mm. Das Vorfach liegt auf dem Boden auf (auch für den Hochsommer zu empfehlen, wenn die Rotaugen eher etwas in die Strömung ziehen). Die besten Angelplätze sind auch in dieser Jahreszeit ruhige Ecken wie Strömungskanten, tiefe Hafenbecken oder ruhige Außenkurven.