Wels / Waller Fisch


Waller haben ein sehr breites Maul mit dem sie ohne Probleme größere Fische fressen können.


Welse suchen am Grund nach Nahrung und finden dort Schutz. In diesem Waller Steckbrief findest du viele Informationen zu Körperbau und Lebensraum von Welsen.

Waller können bis zu 300kg schwer werden

Der Wels hat eine von oben nach unten zusammengedrückte Körperform. Der Bauch ist abgeplattet und der Schwanz seitlich zusammengedrückt. Das Maul ist endständig und sehr groß. Der Wels hat sechs Barteln. Am Oberkiefer zwei sehr lange und am Unterkiefer vier kürzere. Der Kopf ist auffallend breit und abgeplattet. Der Wels hat keine Schuppen. Besonders ist, dass die Augen im Verhältnis zum Körper sehr klein sind. Für den Beutefang ist der Gesichtssinn nicht sehr entscheidend. Die Körperfärbung ist marmoriert. Die Rückenflosse beginnt weit vor dem Bauchflossenansatz, sie ist aber sehr klein. Die Schwanzflosse ist gerundet, die Afterflosse des Wels ist sehr lang und niedrig. Welse können bis zu 3m groß und ca. 200-300kg schwer werden.

Wels Steckbrief

Waller haben ein sehr breites Maul mit dem sie ohne Probleme größere Fische fressen können.

Lebensraum von Welsen

Der Wels ist ein Grundfisch und ein Einzelgänger. Er ist stets in guter Deckung und ein ausgesprochener Raubfisch. Ihr Lebensraum sind ruhige, warme Seen und Flüsse (bis über 20°C) mit weichem und schlammigen Grund. Der Wels hat ein eigenes Revier und ist sehr standorttreu.
Die Laichzeit des Welses ist das Frühjahr in den Monaten Mai bis Juni. Sie sind Krautlaicher / Haftlaicher und bevorzugen für die Laichablage flache und bewachsene Uferstellen. Besonders ist, dass Männchen und Weibchen echte Brutpflege betreiben.

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Wels / Waller – Steckbrief in der Kurzform

Die Fakten zum Wels noch einmal als Steckbrief:

Körpermerkmale

  • Körperform: von oben nach unten zusammengedrückt, Bauch abgeplattet, Schwanz seitlich zusammengedrückt
  • Maul: endständig, sehr groß
  • Barteln (Bartfäden): sechs, am Oberkiefer zwei sehr lange, am Unterkiefer vier kürzere
  • Schuppen: fehlen
  • Besonderheiten: Augen im Verhältnis zum Körper sehr klein. Für den Beutefang ist der Gesichtssinn nicht sehr entscheidend. Körperfärbung marmoriert
  • Kopf: auffallend breit, abgeplattet
  • Rückenflosse: beginnt weit vor Bauchflossenansatz, Größe sehr klein
  • Schwanzflosse: gerundet
  • Afterflosse: sehr lang und niedrig
  • Mittlere Länge: 100 – 150cm
  • Maximale Länge: ca. über 3m
  • Gewicht: ca. bis 200 – 300kg

Lebensweise – Lebensraum

  • Lebensweise: Grundfisch, Einzelgänger, stets in guter Deckung, ausgesprochener Raubfisch
  • Lebensraum: ruhige, warme Seen und Flüsse (bis über 20°C), weicher, schlammiger Grund
  • Besonderheiten: hat ein eigenes Revier und ist standorttreu

Fortpflanzung

  • Laichzeit: Frühjahrslaicher (Mai – Juni)
  • Laichplatz: Krautlaicher, Haftlaicher
  • Laichablage: flache, bewachsene Uferstellen
  • Besonderheiten: Männchen und Weibchen betreiben echte Brutpflege
  • Hauptfangzeit: Mai – Oktober
  • Fangmethoden: Grund- oder Spinnfischen
  • Wirtschaftl. Bedeutung: noch bedeutend im mittleren und unteren Donaugebiet

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