Fliegenfischen (Quelle: Wikipedia)
Das Fliegenfischen oder Flugangeln ist eine Methode beim Angeln. Sie unterscheidet sich von
anderen Methoden vor allem dadurch, dass der Köder, im allgemeinen Fliege genannt, zum Werfen
zu leicht ist. Deswegen wird das Gewicht der besonderen Schnur als Wurfgewicht verwendet. Dies
verlangt eine besondere Wurftechnik und spezielles Angelgerät. Der Name Fliegenfischen stammt
von der ursprünglichen Art der Köderimitation.
Köder
Imitiert werden die natürlichen Beutetiere wie Flug-, Land-, Wasserinsekten und andere
Lebewesen wie Beutefische, kleinere Säugetiere oder Amphibien. Auch frei erfundene, bunte
Reizfliegen werden häufig eingesetzt. Diese so genannten Fliegen werden mit Hilfe von Materialien
wie Fell, Vogelfedern (Hecheln) und Kunststoff und einem Haken verschiedener Größe gefertigt.
Das Binden dieser Fliegen stellt in Fliegenfischerkreisen ein eigenständiges und zeitintensives
zusätzliches Hobby dar. Manchmal machen Fliegenfischer das Fliegenbinden auch zum Beruf.
Schnüre
Fliegenschnüre sind in verschiedenen Querschnittsverläufen erhältlich, die durch spezielle Kürzel
gekennzeichnet werden. Die üblichen Formen sind:
- L (level, der Schnurquerschnitt bleibt über die gesamte Länge gleich)
- DT (double taper, beidseitig verjüngt)
- ST (single taper, einseitig verjüngt)
- WF (weight forward, auch Keulenschnur genannt, die Schnur wird nach vorne keulenförmig dicker)
- TT (triangle taper, ähnlich der WF mit länger gezogenem Fronttaper)
- Schussköpfe
Arten des Fliegenfischens
- Trockenfliegenfischen
- Nassfliegenfischen
- Nymphenfischen
- Streamerfischen
Ausführliche Informationen finden Sie unter folgendem Link:
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