Spinner
Zusammensetzung: Drahtachse + Blei- oder Messingkörper + Metallblat welches um die Achse rotiert + Haken
Wirkung: Rotierendes Metallblat erzeugt extreme Druckwellen im Wasser.
Zielfische: Hecht, Barsch, Zander, Forelle
Gerät: Spinnruten mit Spitzenaktion, etwas härtere Spitze aufgrund des Gegendrucks im Wasser.
Für Forellen und Barsch: Rute 2 - 2,40m / Wurfgewicht 5 - 25g / Schnur 4 - 6 kg Tragkraft (also 0,18 - 0,25mm) /
Stationärrolle Größe 20
Für größere Raubfische wie Hecht und Zander: Rute 2,70 - 3m / Wurfgewicht 40 - 80g / Schnur 7 - 10kg Tragkraft
(also monofile 0,30 - 0,38mm oder geflochtene 0,14 - 0,17mm) / Stationärrolle Größe 30 oder 40
Vorfach: In Gewässern in denen Hechte zu erwarten sind unbedingt mit Stahlvorfach. Mit leicht rotierenden Wirbel
oder Wirbel für das Sbirolino-Angeln.
Führung: Spinner werden monoton eingeholt. Mal schneller, mal langsamer, auch mal ein Zwischenstopp (Absink - und
Anziehphasen sind die Beißzeiten)
Typen: Auch hier gibt es eine riesige Auswahl. Wichtig ist: Große Spinner, große Fische. Kleine Spinner, kleine Fische.
Dunkle Farben für klare Gewässer, grelle Farben für trübe Gewässer.
Blätter:
Französische Blatt: Ovale Form, gute Dreheigenschaften schon bei leichtestem Zug, für stehende und strömende
Gewässer.
Längliche und spitz zulaufende Spinnerblätter: stark strömende Gewässer, rotieren erst bei schneller Führung
Formen:
Bleikopfspinner: haben vor dem Spinnerblatt ein fest montiertes Bleigewicht auf der Drahtachse und eignen sich vor
allem für eine sehr tiefe, grundnahe Köderpräsentation, wie sie für das Angeln auf Zander wichtig ist. Vorteil des
Bleikopfes ist, dass das Spinnerblatt auch bei einem Spinnstopp weiterrotiert.
Tandemspinner: zwei Spinnerblätter, vorder Blatt meist kleiner, besonders viele Druckwellen, sehr gut in trüben
Gewässern, läuft flach und ist besonders geeignet für flache Gewässer.
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