Spinnfischen
Spinnfischen, auch Spinnen genannt (aus dem Englischen to spin – sinngemäß drehen,
wirbeln, kreiseln) ist eine Art des Angelns, bei der überwiegend Kunstköder wie Blinker,
Wobbler, Weichplastikköder (Twister und Shads) oder eben Spinner eingesetzt werden.
Vibrationen und optische Reize beim Einholen der Köder verleiten Raubfische anzubeißen.
Spinnfischen wird vom Boot oder vom Ufer aus praktiziert. Es ist eine Kunst für sich, den
Köder richtig zu führen, ob man kurze Stops einlegt oder einfach schnell einholt. Bei dieser
Methode wird in aller Regel nicht lange an einem Platz verharrt, sondern das Gewässer nach
beißwillligen Fischen abgesucht.
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Halt eine sehr interessante Angelart. Jedoch auch nicht unbedingt immer sofort erfolgreich.
Wie beim Angeln üblich, braucht man auch hier viel Geduld bis wirklich der erste Räuber den
Kescherrand überquert. Hier gilt: Probieren, probieren, probieren. Ging gestern der rot-weiße
Wobbler gar nicht, kann das heute schon wieder ganz anders aussehen. Gestern eine Stelle
vollkommen ohne Erfolg “abgegrast”, so kann heute schon nach dem ersten Wurf an der
gleichen Stelle ein Kapitaler beißen. Die Angelmethode und der damit verbundene Erfolg hängen
von verschiedenen Faktoren ab. Das Wetter (Sonne, Regen, bewölkt, warm, kalt) das Gewässer
(Größe, Tiefe, Wasser) und der Köder (Farbe, Größe, Art) sind die Wichtigsten. Angelt man z.B.
in einem Gewässer mit Brackwasser, welches halt viel Schmutz beinhaltet kann durchaus ein
ebenfalls “brackig braun” aussehender Gummifisch den Erfolg bringen.
Da ich persönlich NOCH kein Experte in Sachen Spinnfischen bin, verweise ich gerne auf unten
aufgeführtes Forum. Dort finden Sie eine sehr nette, hilfsbereite Community vor, die Ihnen bei
allen Fragen bezüglich des Raubfischangelns helfen kann.
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