Welche Angelhose den größten Nutzen bietet

Nicht jede Hose ist als Angelhose zu gebrauchen. Es lohnt sich, auf Funktionskleidung zu setzen, die aus erstklassigen Textilien gefertigt ist.

Relativ viele Angler sind sich der Bedeutung guter Kleidung nicht bewusst. Dabei ist es zweifelsohne von Vorteil, wenn man sich im Besitz hochwertiger Angelbekleidung befindet. Dies gilt übrigens nicht nur für Jacken, sondern auch für Hosen. Mit der richtigen Angelhose hat man es am Gewässer einfach leichter.

Nun mag der eine oder andere Angler womöglich sagen, dass er es vorzieht, in gewöhnlicher Straßenbekleidung oder Arbeitsbekleidung am Angelgewässer zu erscheinen. Im Grunde gibt es dagegen nichts einzuwenden. Allerdings ist dies nicht unbedingt die beste Lösung, denn zum einen kann die Angelkleidung ganz schön schmutzig werden, zum anderen muss sie ggf. einen Schutz bieten, den normale Kleidung nicht bieten kann.

Anzeige

Regenhose als Angelhose tragen

Dieser Schutz wird zum Beispiel benötigt, wenn man auch bei starkem Regen angeln geht. Wer schon einmal bei niedrigen Temperaturen im Dauerregen einige Stunden lang gefischt hat, wird mit Sicherheit wissen, was gemeint ist. In erster Linie ist es natürlich wichtig, eine gute Jacke zu tragen. Sie muss winddicht und wasserdicht sein, um den Oberkörper zu schützen. Doch eine gute Angeljacke bzw. Outdoorjacke allein reicht nicht: Erst in Verbindung mit der richtigen Hose wird für einen ausreichenden Schutz gesorgt.

Wer es sich einfach machen und nicht viel Geld investieren möchte, sollte darüber nachdenken, sich eine Regenhose zu kaufen, die letztlich als Überhose getragen wird. Sollte es anfangen zu regnen, packt man die Hose aus und streift sie einfach über. An kalten Tagen (auch wenn es nicht regnet) bietet sich das Überziehen ebenfalls an. Die Hose wirkt als zusätzliche Isolationsschicht und hält außerdem den Wind fern, sodass der Körper gut geschützt ist.

Was gute Regenkleidung auszeichnet

Heutzutage sind Regenhosen und Outdoorhosen erhältlich, die sehr kleine Packmaße aufweisen und mit einem niedrigen Gewicht überraschen. Solch eine Hose lässt sich notfalls sogar im Rückenfach der Angelweste verstauen. Allerdings wäre es falsch, bei der Auswahl nur auf das Packmaß oder das Gewicht zu achten. Letztlich kommt es auf deutlich mehr an. Ein ganz wichtiger Punkt ist zum Beispiel der eigentliche Regenschutz. Einige Kleidungsstücke werden beispielsweise als wassergeschützt bezeichnet. Doch nur die Angabe wasserdicht steht für zuverlässigen Schutz, wobei anzumerken ist, dass je nach Hersteller beachtenswerte Qualitätsunterschiede bestehen können. Viele Hersteller geben deshalb die so genannte Wassersäule an. Hier gilt: Je höher der Wert, desto besser. Mindestens 10.000 Millimeter sollten als Wert angegeben sein, damit man auch im Dauerregen eine ganze Weile verharren kann.

Ebenso wichtig ist es, dass die Hose atmungsaktiv ist. Amtungsaktivität spielt eine ganz wichtige Rolle: Sie stellt sicher, dass Schwitzwasser bzw. Wasserdampf entweichen kann. Sollte er in der Kleidung bleiben, würde der Körper auskühlen. Natürlich hat solch hochwertige Funktionskleidung ihren Preis, aber dafür ist der Schutz ideal.

Anzeige

Hosen mit Isolierschicht als Alternative

An richtig kalten Tagen kann es von Vorteil sein, wenn man eine Outdoorhose trägt, die über eine dicke Isolierschicht verfügt und als eigenständige Hose getragen wird. Im Bergsport Bereich stößt man auf derartige Bekleidung. Am besten sucht man ein Geschäft für Outdoorkleidung auf. Dort findet man eine große Anzahl unterschiedlichster Funktionshosen vor, die nicht nur mit Isolation und Amtungsaktivität punkten können, sondern auch über zahlreiche Taschen verfügen, in denen man Teile seiner Angelausrüstung unterbringen kann.

Welche Kosten beim Kauf einer solchen Funktionshose anfallen, hängt ganz vom Hersteller sowie vom Händler ab. Am günstigsten ist es zumeist, wenn man im Onlinehandel einkauft. Allerdings lässt sich auf diesem Weg nicht unbedingt sicherstellen, dass die Hose tatsächlich passt. Deshalb ist es oftmals von Vorteil, wenn man ein Outdoorgeschäft aufsucht und die als Angelhosen in Frage kommenden Modelle anprobiert, um somit einen Fehlkauf ausschließen zu können.

Militärhosen sind besonders gefragt

Für einen großen Teil der Petrijünger steht fest, dass die klassische Militärhose besonders gut als Angelbekleidung geeignet ist. Vor allem der robuste Stoff und die seitlichen Taschen sprechen für das Tragen beim Angeln. Aber auch ein mögliches Tarnmuster (Hosen in Camouflage kann man schließlich in jedem Armee-Shop kaufen) spricht für das Tragen am Angelgewässer.

Außerdem kann man entsprechende Hosen auch schon sehr preiswert kaufen. Für wenig Geld sind hochwertige Hosen erhältlich. Wo man am besten zuschlägt, hängt von der Angebotssituation vor Ort ab. Sollte man keinen örtlichen Händler finden, kauft man einfach online ein. Es gibt wirklich genügend Onlineshops, über die man Tarnhosen günstig beziehen kann.

Wathosen sind ebenfalls Anglerhosen

Anders sieht es aus, wenn eine Hose zum Waten benötigt wird. Wer hüfttief oder noch tiefer im Wasser stehen möchte, braucht eine Wathose. Diese muss wasserdicht sein und je nach Jahreszeit sollte sie ggf. noch eine zusätzliche Isolation bieten. Da es nur wenige örtliche Händler gibt, die derartige Hosen verkaufen, bleibt einem meist keine andere Wahl, als sich bei einem Angelhändler umzusehen.

Diesbezüglich ist anzumerken, dass man Watkleidung selbstverständlich auch online kaufen kann. Wegen einer großen Auswahl und attraktiver Preise ist es sogar ratsam, sich für diese Variante zu entscheiden. Allerdings sollte man nicht nur auf niedrige Preise aus sein. Bei diesen Angelhosen geht es nämlich um Zuverlässigkeit, weshalb die Qualität auf gar keinen Fall zu kurz kommen darf.

Anzeige

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige