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Angeljacken und Westen im Überblick

An eine Angeljacke oder Weste werden deutlich höhere Anforderungen gestellt, als viele Angler annehmen. Man sollte daher nur sehr hochwertige Jacken kaufen.

Es gibt relativ viele Angler, die noch nicht einmal eine spezielle Angeljacke besitzen. Nicht selten geht es in der Freizeitjacke an das Gewässer, was im Grunde auch gar nicht so schlimm ist. Bei gutem Wetter kommt man häufig auch so zurecht. Anders kann die Sache aussehen, wenn sich das Wetter deutlich verschlechtert. Wer kein Schönwetterangler ist, wird mit genau wissen, was gemeint ist. Bei starkem Wind, enormem Regen und niedrigen Temperaturen ist es wichtig, über ordentliche Angelbekleidung zu verfügen.

Gute Angelkleidung wird stark über die Jacke definiert. Sie muss den Oberkörper schützen und es gleichzeitig erlauben, immer noch uneingeschränkt fischen zu können. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan: Eine solche Jacke muss man erst einmal finden. Längst nicht alle Jacken können diese hohen Anforderungen erfüllen.

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Outdoorjacken sind eine gute Wahl

Erstklassige Angelbekleidung kann man über verschiedene Händler beziehen. Zumeist ist es am besten, gar nicht vorrangig in Angelgeschäften zu suchen. Dort ist die Bekleidungsauswahl häufig nicht besonders groß und die Qualität kann auch nicht immer überzeugen. Viele Angler sind deshalb besser dran, wenn sie sich bei anderen Händlern umsehen. Vor allem Händler für Outdoorbekleidung sind eine gute Anlaufstelle.

In guten Geschäften für Outdoor Equipment sind beispielsweise Funktionsjacken erhältlich. Sie sind in der Regel wasserdicht und winddicht. Dementsprechend ist es möglich, sich auch bei schlechtem Wetter für längere Zeit im Freien aufzuhalten, ohne dass man sich gleich erkältet. Außerdem sind diese Jacken mit zahlreichen Taschen ausgestattet, weshalb sie problemlos als Angeljacken zu gebrauchen sind.

Eine Sonderstellung nehmen so genannte Watjacken ein. Jacken, die man in Verbindung mit einer Wathose beim Fliegenfischen trägt, müssen besonderen Anforderungen gerecht werden. So sollten sie zum Beispiel über ein Futter verfügen, dass keine oder zumindest nur wenig Nässe aufnimmt. Dadurch gestaltet sich das spätere Trocknen leichter. Derartige Jacken sind im Regelfall nur über Fachgeschäfte erhältlich. Wer eine Watjacke kaufen möchte, sollte sich daher bei Händlern umsehen, die Fliegenfischerkleidung führen.

Der Unterschied zwischen Softshell und Hardshell Jacken

Softshell Jacken gelten als vergleichsweise leicht. Ihr Obermaterial ist nicht zwingend aus Kunstfasern gefertigt, weshalb es sich häufig angenehmer anfühlt. Außerdem wird hierdurch eine bessere Atmungsaktivität erreicht. Weil das Obermaterial atmungsaktiv ist, können Dampf und Schweiß besser durch die Jacke nach außen dringen, sodass der Körper nicht so schnell auskühlt.

Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass Softshell Jacken für Tage gedacht sind, an denen es trocken bleibt. Wenn abzusehen ist, dass es nicht regnen wird und man einen hohen Tragekomfort wünscht, bietet sich das Tragen einer solchen Jacke an. Wer hingegen im Dauerregen fischen möchte, entscheidet sich besser für eine Hardshell Jacke.

Allerdings kann auch eine Softshell Jacke winddicht und sogar wasserdicht sein. Der Unterschied macht sich eher bei der Nachhaltigkeit bemerkbar. Eine halbe Stunde leichten Regen, kann die Outdoorjacke durchaus wegstecken. Sofern man eine bequeme Jacke sucht, die man an Tagen trägt, an denen es nicht oder nur leicht rechnet, ist die Wahl durchaus zu rechtfertigen.

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Hardshell Jacken sind robuster

Die Vorteile von Hardshell Jacken bestehen darin, dass sie einen guten Regenschutz bieten. Hochwertige Jackenmodelle sind absolut wasserdicht, weshalb man problemlos mehrere Stunden im stärksten Dauerregen verbringen kann, ohne auch nur einen Tropfen auf der Unterkleidung abzubekommen. Außerdem sind die Jacken winddicht, was ebenfalls sehr wichtig ist, um den Körper vor dem Auskühlen zu schützen.

Früher wurden diesen Outdoorjacken häufig nachgesagt, dass sie als vergleichsweise schwer gelten und der Stoff bei Berührung bzw. bei Reibung laut raschelt. Allerdings sind diese Eigenschaften bei modernen Jacken nicht mehr anzutreffen. Inzwischen sind sogar äußerst leichte Modelle verfügbar und das Rascheln hält sich in Grenzen. Gerade wegen des guten Schutzes vor Regen und Wind sind sie als Angeljacken erstklassig geeignet.

Übrigens zeichnet sich eine gute Funktionsjacke dadurch aus, dass sie atmungsaktiv ist. Weil man selbst bei kaltem Wetter schwitzt, muss eine Atmungsaktivität gewährleistet sein: Nur wenn der Schweiz durch die Kleidung dringen kann, bleibt der Körper warm. Allerdings setzt dies voraus, dass man auch geeignete Unterkleidung (wie zum Beispiel Thermo Unterwäsche) trägt.

Angeljacke nur online kaufen, wenn man die Größe kennt

Weil die Auswahl vor Ort nicht immer groß ist, ziehen es einige Angler vor, ihre Angelbekleidung online zu kaufen. Gegen die Suche von Angeljacken im Internet ist nichts einzuwenden, da es eine stattliche Anzahl an Onlineshops gibt, die gute Jacken verkaufen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass man die Kleidungsstücke nicht anprobieren kann. Deshalb ist es immer von Vorteil, wenn man seine Größe kennt. Außerdem sollte bei Händlern gekauft werden, die einem mit Gewissheit die Möglichkeit einräumen, nicht passende Waren zurücksenden zu können.

Auch bei der Regenjacke bewusst Qualität kaufen

Man sollte gar nicht glauben, was einem heutzutage alles als Regenjacke verkauft wird. Wenn man es genau nimmt, sind viele Jacken nicht zu gebrauchen. Relativ viele Modelle bieten nur einen relativ schlechten Schutz. Wenn man sich für kurze Zeit im Regen aufhält, mag man womöglich trocken bleiben, doch bei Dauerregen versagen relativ viele Kleidungsstücke. Dies mussten auch schon etliche Angler feststellen: Die Billigjacke aus dem Angelladen oder vom Discounter kann schnell dazu führen, dass die eigentliche Kleidung nass wird und somit der Körper auskühlt.

Wer bewusst im Regen angelt, bleibt häufig noch für mehrere Stunden am Angelgewässer. Folglich ist es umso wichtiger, sich auf die eigene Regenkleidung verlassen zu können. Dies setzt voraus, dass man sich eine Regenjacke und ggf. auch eine Regenhose gekauft hat, die wirklich Schutz bietet. Die Voraussetzung besteht darin, beim Händler eine gute Wahl getroffen zu haben.

Die Jacke sollte wirklich wasserdicht sein

Wie schon erwähnt wurde, zeigt sich erst im Dauerregen, ob eine Jacke tatsächlich wasserdicht ist. Bei den minderwertigen Jacken gelangen zum Teil nur kleine Wassermengen durch den Stoff. Doch dies reicht schon aus: Die Kleidung wird nass. Deshalb sollte man ausschließlich den Kauf von Regenjacken in Betracht ziehen, die vom Hersteller explizit als wasserdicht verkauft werden. Im Übrigen sollte darauf geachtet werden, dass auch das Prädikat winddicht angegeben ist. Dieser Schutz ist ebenfalls sehr wichtig: Sollte Wind durch die Jacke dringen können, kühlt der Körper ebenfalls relativ schnell aus.

Ein guter Regenschutz lässt sich erzielen, indem man sich bewusst für den Kauf einer sehr hochwertigen Jacke entscheidet. Entweder setzt man auf moderne Textilien, indem man eine Jacke mit Membranstoff wählt oder man geht den klassischen Weg und kauft beispielsweise eine Wachsjacke. Die moderne Jacke ist zumeist die bessere Lösung, weil sie deutlich leichter ist und einen garantiert guten Schutz bietet. Zudem gestaltet es sich leichter, schöne Funktionsjacken im Handel zu finden, die eine ausreichende Anzahl an Taschen bietet. Beim Angeln kann man im Grunde gar nicht über genug Taschen verfügen.

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Was beim Kauf einer Wachsjacke zu beachten ist

Wer sich eine Wachsjacke kaufen möchte, die er oder sie zum Angeln tragen kann, sollte ein paar Dinge beachten. Da wäre zunächst einmal die allgemeine Qualität der Jacke. Grundsätzlich ist es eine gute Wahl, auf Markenqualität zu setzen. Hochwertige Stoffe und eine gute Imprägnierung, die auf einem zuverlässigen Wachs beruht, sprechen für sich. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass die Jacke zahlreichen Belastungen ausgesetzt wird. Dies gilt nicht nur für die Belastung durch das Wetter. Auch das Auswerfen kann die Jacke im Ärmelbereich strapazieren.

Außerdem gilt es eine geeignete Fütterung zu wählen. Je nach Jackenmodell können gewisse Unterschiede existieren, die man auf keinen Fall unterschätzen darf. Wer nur an schönen Tagen bzw. bei warmen Temperaturen angelt, wird mit einer leichten Jacke zurechtkommen. Wer eine zuverlässige Jacke für schlechtes bzw. kaltes und nasses Wetter sucht, setzt besser auf eine ordentliche Isolierschicht, damit der Körper nicht so schnell auskühlt.

Übrigens gibt es ein paar Hersteller, die Wachsjacken auch in einer kurz geschnittenen Version anbieten, sodass man sie als Watjacke tragen kann. Zwar ist die Auswahl an solchen Jacken nicht sehr groß, doch sofern man sich im Handel umsieht, wird man fündig. Allerdings ist anzumerken, dass Watjacken nur dann empfehlenswert sind, wenn man sich tatsächlich ins Wasser begibt. Wer sich durchweg am Ufer bzw. an Land aufhält, wählt lieber die klassische Jackenlänge, weil Nieren und Gesäß besser geschützt sind.

Wie man eine gute Anglerweste auswählt

Fakt ist, dass die Westen zweifelsfrei eine Daseinsberechtigung haben. Gerade beim Spinnfischen ist es praktisch, wenn man die gesamte Angelausrüstung am Körper tragen kann. So ist man einfach flexibler und kommt am Gewässer schneller voran. Für den Fliegenfischer gilt die Angelweste sogar häufig als unverzichtbar. Ohne Fliegenweste hätte er es beim Waten ungemein schwer, auf die Ausrüstung zurückzugreifen.

Wer eine Angelweste kaufen möchte, kann heutzutage zwischen unterschiedlichen Ausführungen wählen. Im Wesentlichen ist zwischen schweren Westen zu unterscheiden, die nicht nur wegen ihrer Fächer und Taschen, sondern auch wegen der zusätzlichen Isolation getragen werden. Vor allem an kühleren Tagen kann eine Weste den Körper ziemlich gut wärmen.

Auf der anderen Seite gibt es die Fliegenwesten, die heutzutage vergleichsweise leicht konstruiert sind, damit sie die Schulter- und Rückenregion nicht unnötig belasten. Zugleich warten sie mit einer besonders großen Anzahl an Fächern und Taschen aus, damit eine umfangreiche Ausrüstung untergebracht und am Körper getragen werden kann.

Wie man sich diesbezüglich am besten entscheidet, hängt ganz vom persönlichen Bedarf ab. Grundsätzlich gelten beide Varianten als empfehlenswert. Am sinnvollsten ist es natürlich, ein Angelgeschäft aufzusuchen und dort verschiedene Westen anzuprobieren. Meistens weiß man schon nach kurzer Zeit, womit man klar kommt.

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Was eine Gute Fliegenweste auszeichnet

Dem Klischee zufolge tragen alle Angler eine Weste, in welcher sie Köder und Angelzubehör untergebracht haben. Sieht man sich an den Gewässern einmal genau um, so wird man relativ schnell feststellen, dass es nur relativ wenige Petrijünger gibt, die tatsächlich Angelwesten tragen. Dies ist eher die Ausnahme. Fast ausschließlich Fliegenfischer tragen Westen.

Die Fliegenangler tragen ihre Fliegenwesten dafür umso lieber, da ihnen nämlich kaum Alternativen bleiben. Zwar erfreut sich heutzutage auch das Chest Pack einer großen Beliebtheit, doch häufig wird der Angelweste der Vorzug eingeräumt.

Natürlich gibt es einen Grund, weshalb die Fliegenweste so häufig vom Fliegenfischer getragen wird. Hierfür ist die Tatsache verantwortlich, dass es mit Hilfe einer Weste möglich ist, die Angelausrüstung bzw. wichtiges Zubehör, wie beispielsweise Angelzange oder Hakenlöser, direkt am Körper zu tragen, damit ein schneller Zugriff möglich ist. Im Gegenzug zu vielen anderen Anglern kann der Fliegenfischer seine Ausrüstung nicht einfach auf dem Boden abstellen: Beim Waten muss das erforderliche Equipment direkt am Körper getragen werden.

Nicht jede Fliegenweste ist geeignet

Viele Angler, die zum ersten Mal eine Weste für das Fliegenfischen kaufen möchten, gehen davon aus, dass es sich hierbei um ein relativ unkompliziertes Vorhaben handelt. Allerdings darf man sich nicht täuschen lassen: An eine Anglerweste können relativ hohe Anforderungen gestellt werden. Die Auswahl sollte sehr gezielt erfolgen, damit später am Angelgewässer keine Schwierigkeiten auftreten.

Im Wesentlichen ist zwischen zwei Varianten, nämlich der klassischen Angelweste sowie der modernen Watweste zu unterscheiden. Der große Unterschied liegt im Schnitt: Die klassischen Modelle reichen bis zur Hüfte hinunter, die Watmodelle sind hingegen deutlich kürzer geschnitten. Die großen Modelle bieten den Vorteil, dass sie über mehr Taschen verfügen und somit mehr Platz bieten. Die kleinen Watwesten sitzen kürzer und kommen beim Waten nicht so schnell mit dem Wasser in Berührung, was ebenfalls von Vorteil sein kann. Wie man sich am besten entscheidet, hängt daher maßgeblich davon ab, wo man die Fliegenweste tragen möchte bzw. wie tief man watet.

Beim Auswählen sollte ebenso berücksichtigt werden, dass die Qualität je nach Hersteller ganz unterschiedlich bemessen sein kann. Grundsätzlich ist es ratsam, auf Markenqualität zu setzen. Diese zeichnet sich nicht nur durch eine längere Nutzungsdauer aus, sondern meist auch durch einen höheren Tragekomfort. Wenn man mehrere Stunden am Tag im Wasser steht und die Weste ordentlich bepackt ist, sollte sichergestellt sein, dass sie eine gute Gewichtsverteilung aufweist und nicht am Genick einschneidet.

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