Anzeige

Angelkescher auswählen, der wirklich zum Angeln geeignet ist

18 Nov 2018 0 Kommentare

Jeder Angler muss einen Kescher bei sich führen, um die Fische waidgerecht anzulanden. Hier erfährst du mehr über die verschiedenen Keschermodelle und Möglichkeiten.

Ohne Kescher sollte man als Angler nicht ans Gewässer gehen. Immerhin ist es mit dem Einsatz des Angelkeschers möglich, die Fische sicher zu landen. Leider sieht man viel zu oft Angler, die ihre Fische aus dem Wasser heben und dabei die Fische verlieren. Nicht selten reißen die Haken dabei ab, was überhaupt nicht sein muss. Waidgerechtes Angeln geht ohne Kescher nur selten. Höchstens wenn man direkt im Wasser steht und eine sichere Handlandung durchführen kann, geht es ohne Kescher. Doch selbst dann ist es empfehlenswert, zumindest über einen Watkescher zu verfügen.

Angler, die sich heutzutage einen Kescher kaufen möchten, haben die Qual der Wahl. Die Anzahl unterschiedlicher Keschermodelle, die man im Handel vorfindet, ist sehr groß bemessen. Das Problem dabei: Nicht alle Modelle sind ihr Geld tatsächlich wert. Wer nicht aufpasst und beispielsweise zu sehr auf niedrige Preise achtet, tätigt schnell einen Fehlkauf. So soll es schon Angler gegeben haben, die aus Kostengründen bewusst zum Teichkescher bzw. Koi-Kescher gegriffen haben, der im Baumarkt günstig angeboten wurde. Doch um größere und wirklich schwere Fische zu landen, sind diese Kescher nur selten zu gebrauchen. Daher sollte es schon ein richtiger Angelkescher sein, der von einem namhaften Hersteller stammt.

Folglich ist jeder Angler gut damit beraten, sich einen Kescher zu kaufen. In einigen Bereichen, wie beispielsweise beim Karpfenangeln, geht es gar nicht ohne. Ein großer und belastbarer Karpfenkescher darf dort einfach nicht fehlen. Ansonsten würde man sich mit der Landung äußerst schwer tun und die Fische unnötig verletzen.

Der Angelkescher muss exakt abgestimmt sein

Wer sich heutzutage in einem Angelgeschäft nach Keschern umsieht, wird relativ schnell feststellen, dass die unterschiedlichsten Keschermodelle zur Auswahl stehen. So mancher Angler ist dann unsicher und weiß nicht genau, welchen Angelkescher er am besten kaufen soll um seine Angelausrüstung zu ergänzen.

Dabei ist es im Grunde überhaupt nicht schwierig, ein Modell zu finden, das ideal passt. Man sollte sich lediglich genau überlegen, wo man ihn einsetzen möchte und welche Anforderungen deshalb bestehen. So ist beispielsweise vollkommen klar, dass ein Fliegenfischer einen anderen Kescher benötigt als ein Karpfenangler. Beim Fliegenfischen ist es am besten, den klassischen Watkescher zu verwenden, wer große Karpfen fängt, braucht einen großen und wirklich stabilen Karpfenkescher.

Anzeige

Einkaufsempfehlung für Kescher

Präsentiert von

Diese Eigenschaften zeichnen gute Kescher aus

Wie schon erwähnt wurde, sollte ein Angelkescher abgestimmt sein – und zwar auf Angelmethode, Zielfisch und Gewässer. Diese Faktoren entscheiden über Keschergröße, Netzgröße bzw. Größe der Maschen sowie die Länge des Keschergriffs. Gerade was den letzten Punkt betrifft, so ist es zumeist am besten, einen Teleskopkescher zu verwenden, der in der Länge angepasst werden kann. Die Kescherstange sollte aus einem soliden Profil gefertigt sein, um eine hohe Tragkraft zu gewährleisten.

Besonders wichtig ist auch der Kescherkopf, der solide verarbeitet sein muss. Klappkescher haben nicht unbedingt die stabilsten Kescherköpfe, bieten aber dafür einen höheren Komfort beim Transport. Wird ein richtig solider Kescher (für Raubfische oder Karpfen) benötigt, kann ein starrer Kescherkopf die bessere Lösung verkörpern.

Falls man im örtlichen Angelgeschäft nicht fündig wird, sollte man nicht gleich einen Kompromiss eingehen. Gerade weil der Kescher wirklich überzeugen muss, ist es in solch einem Fall meistens besser, sich bei anderen Angelshops umzusehen und notfalls auch online zu kaufen. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn man den Kauf schon nach kurzer Zeit bereut.

Im Übrigen zeichnen sich gute Kescher dadurch aus, dass ihre Kescherstangen gewechselt werden können. Wie lange die Kescherstange sein muss, hängt wiederum vom Gewässer ab. Ein Kescherstab mit zwei Metern reicht im Normalfall aus. Wer an steilen Ufern oder vom Boot aus angelt, ist unter anderem gut damit beraten, einen längeren Angelkescher zu kaufen. Außerdem ist es immer gut, wenn das Keschernetz entfernt bzw. abgenommen werden kann, um es zu reinigen. Gummierte Kescher bzw. Kescher mit Gumminetz sind eine Alternative. Sie gelten als besonders schonend, was beim Zurücksetzen der Fische hilfreich ist. Allerdings sind diese Kescher (vor allem als Watkescher) nicht unbedingt günstig.

Kescherkopf und Kescherstange einzeln kaufen

Relativ häufig erfolgt der Griff zum kostengünstigen Klappkescher. Dieser soll es richten und beim Angeln zum treuen Begleiter werden. Dabei wissen erfahrene Angler ganz genau, dass es in der Praxis ein wenig anders verläuft: Gerade mit billigen Keschern hat man oftmals seine Schwierigkeiten.

Eine der Schwachstellen ist der Kescherkopf. Gemeint ist in diesem Fall der Übergang von der Kescherstange zum vorderen Teil, welcher letztlich das Keschernetz sicher einfasst. Gerade beim billigen Klappkescher ist der Kopf nicht belastbar: Der Kunststoff hält hohen Belastungen nicht lange stand, weshalb es durchaus zum Bruch kommen kann. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man besser gleich einen qualitativ hochwertigen Angelkescher erwerben.

Auf diesem Weg stößt man am schnellsten auf Kescher, die mit einem soliden Kescherkopf ausgestattet sind. Am besten ist es natürlich, wenn der Kopf aus Metall, wie beispielsweise Aluminium gefertigt ist. Im Vergleich zu Kunststoff ist es deutlich belastbarer. Der Kopf muss auch nicht zwingend einklappbar sein. Klappbare Kescher bieten natürlich mehr Komfort beim Transportieren, doch sofern man sich daran nicht stört, bietet es sich an, ein solides Keschermodell mit starrem Kopf zu erwerben.

Besonders die Hersteller von Angelgeräten und Angelzubehör rund um das Karpfenangeln machen erfolgreich vor, wie gute Kescher auszusehen haben. So gibt es zum Beispiel Karpfenkescher, die sich jeder Angler selbst zusammenstellen kann. Kescherstab und Kescherstange können einzeln erworben und dann mit dem entsprechenden Kopf (je nach gewünschter Größe und Maschenstärke) erworben werden.

Anzeige

Klappkescher

Oft entscheiden sich die meisten Angler aber für einen Klappkescher. Dies verwundert natürlich nicht, schließlich sind diese Angelkescher ungemein praktisch – ganz besonders wenn es um den Transport geht. Sie lassen sich schnell zusammenklappen und nehmen dann nur noch wenig Platz weg. Dementsprechend kommt man auch gut ohne Keschertasche aus. Meist kann der eingeklappte Kescher problemlos in der Rutentasche oder Angeltasche verstaut werden.

Dabei muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, dass die Qualität nicht immer überzeugen kann. Des Öfteren bekommt man an Angelgewässern zahlreiche Angelkescher zu sehen, die qualitativ nicht überzeugen können. Das Problem sind vor allem die Kescherköpfe bzw. die eigentlichen Klappmechanismen, die aus billigem Kunststoff gefertigt sind. Das Problem ist klar: Sollte ein schwerer Fisch gekeschert werden, nimmt der Kescher womöglich einen Schaden und ist dann nicht mehr zu gebrauchen.

Wer keine Lust hat, Angelgeräte ständig nachkaufen zu müssen, sollte sich deshalb auch beim Klappkescher für Qualität entscheidet. Dies bedeutet nicht, ein Modell mit starrem Kescherkopf kaufen zu müssen. Allerdings ist es wichtig, auf die Materialien zu achten. Schließlich gibt es klappbare Angelkescher, deren Klappmechanismen nicht aus Kunststoff, sondern aus Metall gefertigt sind (gerade der Alu-Klappkescher gilt als guter Kauf). Und auch sonst muss die Qualität überzeugen: Kescherstange und Bügel sollten solide verarbeitet sein. Im Übrigen ist es immer sehr praktisch, wenn die Möglichkeit besteht, das Keschernetz zu entfernen bzw. es abzunehmen. Dann gestaltet es sich leichter, das Netz zu reinigen und beispielsweise lästige Gerüche zu entfernen.

Anzeige

Watkescher

So praktisch der klassische Teleskopkescher auch sein mag: Manchmal ist er beim Angeln nicht zu gebrauchen oder zumindest nicht zwingend erforderlich. Dies trifft besonders beim Waten zu. Hier ist es möglich, den Fisch relativ nahe an sich heranzudrillen und ihn somit aus der Nähe zu landen. Außerdem sind teleskopierbare Angelkescher vergleichsweise schwer. Weil das Waten relativ anstrengend sein kann, möchte man nicht unbedingt unnötiges Gewicht mit sich herumschleppen, weshalb ein klassischer Watkescher meist die bessere Lösung verkörpert. Wobei anzumerken ist, dass es entsprechende Kescher gibt, die zumindest im kleineren Maße teleskopiert bzw. verlängert werden können.

Ansonsten ist der klassische Watkescher jedoch relativ kompakt gehalten – in erster Linie um ein niedriges Gewicht sicherzustellen. Außerdem gibt es zahlreiche Modelle (zumindest wenn sie von namhaften Herstellern stammen), die sogar schwimmen. Im Wasser kann dies von unschätzbarem Vorteil sein. Sollte man den Kescher aus irgendeinem Grund loslassen, ist er nicht gleich verloren.

Watkescher gibt es in unterschiedlichen Ausführungen

Wer sich im Angelladen umsieht, wird relativ schnell feststellen, dass Watkescher in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich sind. Die einfachen Modelle sind zumeist aus Aluminium gefertigt und zudem mit einem Korkgriff versehen. Diese simple Materialkombination reicht schon aus, um schwimmfähige Angelkescher zu fertigen.

Die klassischen Modelle sind aus Holz gefertigt. Sie sind heutzutage immer noch gefragt, was zum einen an ihrer Optik, zum anderen auch am niedrigen Gewicht liegt. Holzkescher schwimmen auch ohne Korkgriff. Hinsichtlich der Preise ist anzumerken, dass aus Holz gefertigte Kescher mittlerweile schon günstig erhältlich sind. Je nach Hersteller können aber dennoch stolze Preise gefordert werden.

Hinsichtlich der Keschergröße ist anzumerken, dass es ganz auf den Zielfisch ankommt. Wer am kleinen Forellenbach fischt, braucht nicht unbedingt den größten Kescher. Wer beispielsweise an der Küste unterwegs ist und beim Fliegenfischen voll und ganz auf Meerforelle aus ist, kommt um einen großen Kescher nicht herum.

Weitere Eigenschaften, wie beispielsweise die Ausstattung mit einem Gumminetz, sind eher eine Sache des persönlichen Geschmacks. Grundsätzlich gilt es als empfehlenswert, einen Watkescher zu kaufen, der gummiert ist. Das Gumminetz ist schonend zum Fisch bzw. zu dessen Schleimschicht, was gerade dann hilft, wenn der Fisch zurückgesetzt werden muss. Ob der Kescher nun klappbar ist oder mit einem Magnet / Magnetclip ergänzt wird, muss jeder Angler und Fliegenfischer für sich selbst entscheiden.

Das Keschernetz kann manchmal getauscht werden

Es kann durchaus vorkommen, dass ein Keschernetz beschädigt wird. Je nach Art der Beschädigung ist es teilweise möglich, das Netz noch zu reparieren. Beispielsweise durch Flicken ist es ggf. möglich, Netze zu reparieren. Es kann aber auch vorkommen, dass sie zu sehr beschädigt und somit nicht mehr zu gebrauchen sind.

Nun könnte man es sich leicht machen und einfach einen neuen Angelkescher kaufen. Allerdings sind gute Kescher gar nicht so preiswert. Vor allem wenn diesem mit einem soliden Alu-Kescherkopf ausgestattet sind, kann es schnell teuer werden. Dementsprechend ist es meist deutlich günstiger, wenn man kurzerhand ein neues Keschernetz kauft und anschließend montiert. Das Wechseln ist gar nicht so schwierig.

Allerdings darf man sich einen solchen Wechsel nicht zu leicht vorstellen. Das Problem besteht vor allem darin, dass die Kescherköpfe ganz unterschiedliche Ausmaße aufweisen können. Teilweise sind die Netze enorm groß, teilweise relativ klein. Wer nicht richtig aufpasst, bestellt ein Netz, das nicht passt und dann nicht zu gebrauchen ist. Deshalb ist es ratsam, das Netz erst einmal abzunehmen und dann zu vermessen. Wenn die Maße bekannt sind, kann man sich an einen Angelshop wenden und die Abmessungen durchgeben. Mit ein wenig Glück befindet sich der Angelhändler in der Lage, ein neues Netz zu bestellen.

Falls ein Keschernetz erhältlich sein sollte, gilt es sich erst noch nach dem Preis zu fragen. Denn sollte das Netz teurer als ein ganzer Kescher sein, macht eine Bestellung nur bedingt Sinn. Im Regelfall ist es dann besser, gleich einen neuen Angelkescher zu kaufen. Eher bei teuren Modellen (also nicht unbedingt beim Klappkescher, sondern eher beim Karpfenkescher oder Watkescher) kann sich ein Wechsel lohnen.

Wer mit der Zeit gehen will, sollte darüber nachdenken, ein Gumminetz zu bestellen. Gummierte Kescher erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit, weil sie als besonders schonend gelten. Sie sind zwar nicht unbedingt günstig, aber dafür schützen sie die Schleimhaut des Fisches besser, weshalb gerade waidgerechte Angler über den Kauf nachdenken sollten.

Newsletter Anmeldung

Melde dich jetzt zum kostenlosen Deine Angelwelt Newsletter an und verpasse keine Neuigkeiten mehr.


Datenschutz

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige
Anzeige