Fischfinder – So findest du Fische im Wasser

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Fischfinder – So findest du Fische im Wasser

19. Oktober 2018 | 0 Kommentare

Echolote sind schon viele Jahre im Einsatz von Anglern. Mittlerweile gibt es eine Alternative, die so genannten Fischfinder.
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Fischfinder funktionieren jedoch nicht nur vom Boot aus. Man kann sie an die Hauptschnur knoten, in das jeweilige Gewässer werfen und dann entsprechend das Gewässer nach Fischen absuchen. Zu den wohl beliebtesten Fischfindern zählt die Deeper-Reihe, hier wird das Gerät einfach mit dem Smartphone gekoppelt und alle Grafiken und Informationen werden per App auf dem Smartphone-Display angezeigt. Die Geräte funktionieren mit dem Betriebssystem iOS und Android und decken somit einen großen Teil aller Smartphones und Tablets ab.

Was versteht man unter einem Fischfinder oder Echolot?

Vorab kann gesagt werden das ein Echolot und ein Fischfinder denselben Zweck erfüllen, beide sind darauf ausgelegt um Unregelmäßigkeiten unter der Wasseroberfläche zu erkennen. Diese Unregelmäßigkeiten deuten meist auf Fische, dadurch können Angler auch an unbekannten Gewässern besonders fischreiche Angelgebiete ausmachen. Teure Echolot werden meist von Berufsfischern und Profis verwendet, die Fischfinder eher von Hobbyanglern und Echoltanfängern.
Grundsätzlich ist ein Echolot teurer als ein Fischfinder, das hat einen bestimmten Grund. Dieser arbeitet nicht nur genauer als ein Fischfinder, sondern ist sogar meist mit mehr Funktionen ausgestattet. So kann mit einem Profi-Echolot sogar ein Schiff navigiert werden und die Beschaffenheit des Bodens getestet werden. Dies verhindert das auflaufen auf Grund, von Schiffen in einem eventuell zu flachen Gewässer.
Sogenannte Fischfinder sind Geräte welche auch meist vom Ufer genutzt werden können, diese eignen sich besonders zum Grundangeln vom Ufer oder auch von kleinen Booten. Es gibt unterschiedliche Ausführungen, so können diese ausgeworfen jedoch auch an einem kleinen Boot per Halterung befestigt werden. Zum Feederangeln eignen sich besonders diese Geräte. Wir können für weitere Informationen zu Echoloten und Fischfindern hilfreiche Ratgeber empfehlen.

So funktioniert ein Echolot

Ein Echolot ist nichts anderes als ein akustisches Messgerät. Ursprünglich wurde es zur Messung von Gewässertiefen entwickelt, doch einige Angler beziehungsweise Fischer haben es als zuverlässige Methode zur Ortung von Fischschwärmen entdeckt. Durch den technischen Fortschritt ist es inzwischen sogar möglich, einzelne Fische zu orten.

Die Funktionsweise ist ganz simpel: der so genannte Schwinger sendet Signale (Schallwellen im Ultraschallbereich) aus, die von der gesamten Umgebung reflektiert werden. Mit den gewonnen Informationen aus den reflektierten Signalen lässt sich ein Abbild der Umgebung erstellen.

Der Einsatz auf großen Schiffen – zur Ortung von ganzen Schwärmen – erfolgt schon seit Jahrzehnten. Jedoch sind Modelle für den “einfachen” Bootsangler, die auch einzelne Fische orten können, erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit auf dem Markt. Diese Modelle geben nicht nur Auskunft über den Standort des Fisches, sondern auch über seine Größe. Somit kann der Angler einschätzen, ob es sich zum Beispiel um einen Hecht oder einen Karpfen handelt.

Deshalb sollte man beim Kauf eines solchen Geräts unbedingt darauf achten, dass es für die Ortung einzelner Fische geeignet ist – ansonsten kann man mit dem Echolot nicht viel anfangen. Abschließend soll darauf hingewiesen werden, das die meisten Echolote ausschließlich für den Einsatz auf Booten entwickelt wurden.

Wer ein Echolot vom Ufer aus einsetzen möchte, der muss sich ein speziell dafür ausgelegtes Modell kaufen. Gleichzeitig benötigt er eine passende Rute mit spezieller Montage, die den Einsatz ermöglicht.

Welche Vorteile bringt ein Fischfinder beim Feederangeln?

Da beim Feederangeln das Anfüttern eine wichtige Rolle spielt ist es nicht verkehrt sich einen Fischfinder als Hilfsmittel zu nehmen. So kann ein großer Bereich auf eventuelle Fischschwärme abgesucht werden. Beim Feerangeln geht es hauptsächlich um Friedfische, da sich Fischarten wie Brassen in einem großen Schwarm am Grund fortbewegen, besteht eine gute Chance um diese mit einem Fischfinder zu finden. Auch Vertiefungen im Wasser sind ein Ort an dem sich Fische aufhalten, so kann mit einem Echolot auch der Gewässerboden auf Vertiefungen durchsucht werden.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass mit einem Fischfinder oder auch Echolot das Feederfischen zu einem fangreichen und interessanten Erlebnis werden kann. Es kann nicht nur gezielter angefüttert werden, sondern dem Angler wird auch ein Einblick unter die Wasseroberfläche ermöglicht.
Doch auch mit einem Fischfinder ist es natürlich möglich leer auszugehen, hier zählt auch wie beim normalen Angeln das Glück und die Geduld. Auch das richtige lesen eines Echolots kann ein entscheidender Punkt sein.
Abschließend kann gesagt werden, dass ein Echolot ein wirklich hilfreiches Angelgadget ist, was für Hobbyangler und auch besonderes für Berufsangler unverzichtbar ist.

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