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Auf Wissensfang: Schonzeiten und Mindestmaße in Hamburg

Auf Wissensfang: Schonzeiten und Mindestmaße in Hamburg

Das Wichtigste in Kürze

Was benötige ich zum Angeln im Hamburg?

Zum Angeln in Hamburg benötigst Du eine intakte Ausrüstung, einen Fischereischein und eine passende Angelkarte. Wie viel diese kostet, erfährst Du hier.

Welche Schonzeiten in Hamburg gibt es?

Wie in allen anderen Bundesländern gibt es in Hamburg Schonzeiten, für Zander, Aal und Hecht. Welche das sind, liest Du hier.

Wie viele Ruten darf ich in Hamburg aufstellen?

In Hamburg darfst Du bis zu zwei Ruten aufstellen, mehr aber nicht.

Wie in vielen Gewässern der Welt gibt es auch in Hamburg Mindestmaße für den Fischfang – und Schonzeiten. Wieso sie so wichtig sind und Du Dich unbedingt daran halten solltest, erklären wir Dir hier. Die Vorschriften fürs Angeln der beliebtesten Fische, Aal, Zander und Hecht verraten wir Dir auch gleich!

Mindestmaße: dazu sind sie gut

Schon den kleinsten Anglern sollten die Schonzeiten der Elbe und anderer Gewässer erklärt werden.

Die Mindestmaße beim Angeln sind gesetzliche Regelungen, die vorschreiben, dass gefangene Fische eine bestimmte Mindestgröße haben müssen, um entnommen werden zu dürfen.

Diese Vorschriften sind wichtig, um die Bestände der Fische in den Gewässern zu erhalten und zu schützen.

Durch die Einhaltung von Mindestmaßen soll verhindert werden, dass zu viele kleine oder noch nicht ausgewachsene Fische gefangen und entnommen werden, bevor sie sich fortpflanzen können.

Wenn zu viele kleine Fische aus einem Gewässer entnommen werden, kann dies zu einem Bestandsrückgang führen. Dann können sich die Fische nicht mehr ausreichend fortpflanzen können, um den Bestand aufrechtzuerhalten.

Mindestmaßen schützen auch die größeren und ausgewachsenen Fische in den Gewässern. Diese sind oft wichtige Fortpflanzungspartner und tragen zum Erhalt der Fischpopulation bei.

Darüber hinaus dienen die Mindestmaße auch dem Tierschutz, da sie sicherstellen, dass die gefangenen Fische eine ausreichende Größe haben, um den Entnahmeprozess zu überstehen und möglichst wenig Schmerzen zu erleiden.

Es ist unerlässlich, dass sich Angler an die gesetzlichen Mindestmaße halten und auch verantwortungsvoll handeln. Das bedeutet, dass gefangene Fische, die unterhalb des Mindestmaßes liegen, unverzüglich wieder ins Wasser gesetzt werden.

Zusammenfassend sind die Mindestmaße beim Angeln ein wichtiger Schutzmechanismus, der die Fischbestände in den Gewässern erhält und schützt.

Indem sich Angler an die Mindestmaße halten und verantwortungsvoll handeln, können sie zum Erhalt des Ökosystems beitragen und einen Beitrag zum Tierschutz leisten.

Hinweis: Auch wenn ein Fisch das Mindestmaß erreicht hat, sollte man überlegen, ob man ihn wirklich entnehmen möchte oder ihn lieber wieder freilässt, um zur Erhaltung des Bestandes beizutragen.

Tiere benötigen keine Schonzeiten oder Mindestmaße: Die Natur bleibt von allein im Gleichgewicht.

Schonzeiten und ihr Zweck

Schonzeiten knüpfen an die Mindestmaße an. Auch sie bestehen zum Schutz der Fischbestände und sollten stets eingehalten werden. Während der Schonzeit ist es verboten, bestimmte Fischarten zu fangen und mitzunehmen.

In dieser Zeit können sich die Fische ungestört vermehren und wachsen.

Die Schonzeit wird für jede Fischart individuell festgelegt und variiert je nach Region und Gewässer. Sie orientiert sich an der Laichzeit der Fische und den Bedürfnissen der einzelnen Arten.

Während der Schonzeit darf man diese Fischarten weder fangen, noch mitführen oder entnehmen.

Zusätzliche Information: Fischarten können in der Laichzeit empfindlicher auf Störungen reagieren und die Entnahme von Elterntieren kann den Fortpflanzungserfolg beeinträchtigen. Auch Jungfische haben in der Anfangszeit ein höheres Sterberisiko und können von Fischern versehentlich mitgefangen werden. Durch die Schonzeit können die Fischbestände gesund wachsen.

Maßnahmen zum Schutz der Fischpopulationen

Du siehst: Es gibt einige gute Gründe, sich an Schonzeiten und Mindestmaße zu halten. Die Wichtigsten sind:

  • die Erhaltung der Fischbestände
  • die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes trotz menschlicher Aktivität
  • die Minimierung des Tierleids auch beim Fang

Es ist wichtig, dass Angler die Schonzeiten und Mindestmaße für die verschiedenen Fischarten kennen und einhalten. Verstöße können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen und sind auch aus moralischer Sicht nicht vertretbar.

Eine verantwortungsbewusste Fischerei trägt dazu bei, dass auch kommende Generationen die Möglichkeit haben, das Angeln als Freizeitaktivität zu genießen.

Schonzeiten und Mindestmaße im Bundesland Hamburg

Schonzeiten in Hamburg bestimmen den Alltag vieler Menschen, die in der Fischerei tätig sind.

In Deutschland gibt es verschiedene Schonzeiten für verschiedenste Fische, die je nach Bundesland und Gewässer variieren können. So hat auch das Bundesland Hamburg eigene Regelungen zum Fischen, etwa von Aalen, Hechten oder von Zandern.

Hältst Du Dich stets an die Schonzeiten in Hamburg – und an die Mindestmaße -, kannst Du ganz entspannt fischen.

Zum Schutz des Aals

Aale gibt es in Hamburgs Gewässern reichlich. Daher darfst Du drei dieser Fische am Tag fangen, sobald sie zwischen 45 und 75 Zentimeter groß sind!

Eine Saison gibt es also nicht, aber sehr wohl ein Mindestmaß für den Aal in Hamburg.

Zum Schutz des Zanders

Zwischen dem 1. Februar und dem 31. Mai darfst Du nicht auf Zander angeln. Dies ist nämlich die Schonzeit des Zanders in Hamburg. Angelst Du im Juni, kannst Du bedenkenlos bis zu zwei dieser Fische am Tag fangen. Vorausgesetzt ist dabei, dass sie mindestens 45 Zentimeter messen, und maximal 75.

Kleine und größere Exemplare gehören wieder zurück ins Gewässer.

Zum Schutz des Hechts

Auch die Schonzeit des Hechts in Hamburg beginnt am 01. Februar und endet am 31. Mai. In dieser Zeit müssen die Populationen gänzlich unberührt bleiben – außer von jenen, die sie pflegen.

In der Saison darfst Du dann bis zu zwei Hechte am Tag fangen. Sie müssen zwischen 45 und 75 Zentimeter groß sein.

Auch außerhalb der Schonzeit des Hechtes in Hamburg musst Du kleinere Fische wieder ins Wasser zurücksetzen.

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Wichtig: Hast Du einen Fisch ordnungsgemäß gefangen, solltest Du ihn entweder vorsichtig und zügig zurücksetzen – oder ihn schnell töten und kühlen.

Auch während der Zander-Schonzeit in Hamburg bleibt natürlich ein reiches Angebot an Fisch.

Weitere Angelvorschriften

In Deutschland darf man grundsätzlich mit einer Rute angeln. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen das Auswerfen von mehreren Ruten erlaubt ist. In einigen Bundesländern ist es erlaubt, mit bis zu zwei Ruten zu angeln, wenn man eine zusätzliche Erlaubnis (z.B. Zweitangelkarte) erworben hat.

In jedem Fall ist es wichtig, sich vor dem Angeln über die geltenden Gesetze und Regelungen in der jeweiligen Region zu informieren, um ungewollte Strafen oder Bußgelder zu vermeiden.

In Hamburg gilt: Prinzipiell kannst Du zugleich bis zu zwei Angeln einsetzen. Es versteht sich, dass Du diese gut beaufsichtigen musst. Bleib also stets bei Deinem Equipment und bedenke, dass maximal zwei Köder pro Rute gestattet sind!

Natürlich darfst Du mehr als zwei Angelruten mitnehmen an den See, den Fluss oder das Meer bei Hamburg. Doch nur zwei von ihnen dürfen mit Köder wasserwärts stehen.

Hinweis: Deine Ausrüstung sollte stets in bester Verfassung sein. Reißangeln und ähnliche Praktiken sind streng untersagt.

Die Schonzeiten der Elbe sollte jeder dort ansässige Angler kennen.

Angelkarten in Hamburg: die Preise

Möchtest DU in einem Gewässer angeln, benötigst Du auch eine Angelkarte. Die Kosten für eine Angelkarte in Hamburg variieren je nach Gewässer und Gültigkeitsdauer.

In Hamburg gibt es sowohl öffentliche als auch private Gewässer, für die unterschiedliche Gebühren anfallen können.

Eine Tageskarte für das öffentliche Gewässer der Alster kostet zum Beispiel 12 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.

Für das private Gewässer des Vereins Hamburg-Harburger-Angelsport e.V. gibt es Jahreskarten zu unterschiedlichen Preisen, je nachdem ob man als Erwachsener, Jugendlicher oder Familienmitglied angemeldet wird. Private Gewässer sind meist weniger kostengünstig als öffentliche, aber auch besser instand gehalten.

Informiere Dich vor Deinem Angelausflug gut, welches Gewässer Du befischen möchtest und welche Kosten dafür anfallen.

Zusätzliche Information: Informationen zu den Angelkarten und Preisen in Hamburg findest Du meist auf den Webseiten der zuständigen Angelvereine oder beim Fischereiamt Hamburg.

Schöne Angelgewässer in Hamburg

Es gibt viele sehenswerte Orte zum Angeln in Hamburg. Dort kannst Du Deine Seele baumeln lassen, aber auch großartige Fänge machen! Hier sind einige Optionen:

  1. Alster: Die Alster ist ein Fluss, der durch das Zentrum von Hamburg fließt. Hier kann man Raubfische wie Hechte und Barsche sowie Friedfische fangen.
  2. Dove-Elbe: Ein Fluss, der durch das südöstliche Hamburg fließt. Hier kann man auf Aale, Zander und Barsche angeln.
  3. Boberger See: Ein großer See am östlichen Stadtrand von Hamburg. Hier kann man Karpfen, Schleien, Brassen und Hechte fangen.
  4. Bille: Ein Fluss, der durch den östlichen Teil von Hamburg fließt. Hier kann man auf Zander, Barsche und Aale angeln.

Es gibt noch viele weitere Orte in und um Hamburg zum Angeln. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass man eine gültige Angelkarte hat und die Schonzeiten und Mindestmaße für die jeweiligen Fischarten einhält.

Nachhaltig angeln mit Schonzeiten und Mindestmaßen in Hamburg

Für jeden guten Angler ist es essentiell, Schonzeiten und Mindestmaße seines Angelreviers zu kennen. Informierst Du Dich immer rechtzeitig, wirst Du nicht enttäuscht – und die Natur wird geschont. In Hamburg gibt es wunderschöne Angel-Locations, an denen Du mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Verantwortungsbewusstsein tolle Fänge machen kannst.

FAQ – Mindestmaß Hamburg

Wann sind die Schonzeiten für Aal und Zander in Hamburg?

Für den Aal hat Hamburg nur Mindestmaße, für den Zander jedoch auch eine Schonzeit von Anfang Februar bis Ende Mai. Beachte bitte auch die Schonzeit des Hechtes im Hamburg.

Welche Orte sind in Hamburg gut zum Angeln?

Ob an der Alster oder am Boberger See: In Hamburg kannst Du wunderbar angeln.

Wie viel kostet eine Angelkarte in Hamburgs Gewässern?

Als Erwachsener kannst Du ab etwa 15 Euro eine solche Karte erwerben. Je nach Gewässer und Dauer kann sie jedoch auch deutlich preisintensiver sein.

Quellen

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