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Beim Angeln lauern einige Gefahren auf dich. Diese fünf Dinge solltest du bei jedem deiner Angelausflüge beachten, um dich nicht in Gefahr zu begeben. [Anzeige]

1. Im Gewitter Angeln

Es ist Sommer und es ist schwül. Die letzten Tage waren sehr heiß und du hast schon die ganze Woche richtig Bock auf einen Angelausflug. Gerne würdest du mal wieder auf Aal angeln. Die edlen Schleicher, die in ihrer Population immer weiter dezimiert werden. Nun gut, in deinem Gewässer scheint es noch genug zu geben. Deshalb freut es dich auch sehr, dass es am Wochenende Gewittern soll. Eine willkommene Abkühlung für alle Menschen und auch die Aale kommen dank des Wetterumschwungs richtig in Beißlaune. Am Gewässer hast du alles aufgebaut und es knallt bereits am Himmel in deiner direkten Nähe. Nach ein paar Minuten zeigt dir dein Bissanzeiger, dass du anschlagen solltest. Die Rute mit beiden Händen fest im Griff und in den Abendhimmel gereckt. Du hast dir eine relativ ungeschützte Stelle ausgesucht. Keine hohen Bäume oder Masten in der Nähe. Und in dem Moment schlägt der Blitz in deine Rutenspitze ein.
Besser: Abwarten bis das Gewitter vorbeigezogen ist und erst dann weiterangeln. In der Zwischenzeit im Auto warten. Nach dem Gewitter beißen die Fische eh erst so richtig.

2. Keine Schwimmweste auf dem Boot

Auch dieser Punkt hat schon einigen Anglern das Leben gekostet. Wenn du dich mit deinem Boot auf einem Gewässer bewegst, ist eine Rescue Weste einfach Pflicht. Es kann so einiges passieren, dass dich ins Wasser bringt. Die Schwimmweste rettet dein Leben, wenn du erschöpft bist oder unter Schock stehst.
Ich habe von der Firma Skinfox eine Schwimmweste zur Verfügung gestellt bekommen, um diese zu testen. Gerne würde ich sie euch einmal vorstellen. Seit 2013 ist es nämlich das Ziel von Skinfox eigene Standards für hochwertige und innovative Artikel zu einem erschwinglichen Verkaufspreis zu setzen.

In diesem Fall geht es um die Skinfox Rescuer. Sie kommt in einer praktischen Gürteltasche, die man sich ganz bequem mit dem Gurt um die Hüfte binden kann. Mit einem Gesamtgewicht von ca. 570g ist sie auch echt leicht. Im Inneren der Tasche befindet sich dann die eigentliche Weste. Sie hat eine super gelbe Signalfarbe, so dass man die Person auf dem Wasser gut erkennen kann. Als ich die Weste aus der Tasche genommen habe, ist mir sofort die hochwertige Verarbeitung aufgefallen. Im Schulterbereich sind zwei Reflektoren angebracht. Wenn man also ins Wasser gefallen ist, kann man die Weste schnell aus der Tasche nehmen und sich diese umlegen, ohne den Gurt von der Hüfte lösen zu müssen. Oder auch schon, wenn du noch auf dem Boot bist, zeitnah dieses aber verlassen musst. Im nächsten Schritt zieht man am roten Griff und die Gaskartusche befüllt die Weste. Über ein montiertes Röhrchen kann aus der Weste Luft abgelassen und wieder zugeführt werden. Eine Trillerpfeife hilft, um auch akustisch auf sich aufmerksam zu machen. Ist die Weste einmal aufgeblasen, bringt sie den in Not geratenen Menschen, ohne eigenes Zutun, in die notwendige und ohnmachtsichere stabile Lage.
Das Video zeigt euch weitere Details und wie sie sich aufbläst:

Die Weste könnt ihr euch hier genauer ansehen und auch käuflich erwerben. Der Preis von ca. 90€ sollte dir dein Leben auf jeden Fall wert sein denke ich. Von mir gibt es eine klare Empfehlung an alle Angler und andere Wassersportler.

3. Haken mit Wiederhaken tun weh

Es gibt so richtig schlimme Bilder im Internet. Und auch du hast bestimmt schon mal in deinem Bekanntenkreis davon gehört, dass sich jemand einen Angelhaken irgendwo in die Haut gehauen hat. Da wird mir spontan flau im Magen, wenn ich dran denke. Es kommt aber leider immer wieder vor. Deshalb solltest du beim Angeln richtig gut aufpassen, wenn du mit den Drillingen rumhantierst. Vor allem auch beim Lösen des Hakens aus dem Fischmaul kannst du abrutschen und dir den Haken selbst im Finger versenken.
Und wenn du nicht alleine, sondern mit anderen Personen am Angelplatz bist, passt bitte sehr gut darauf auf, dass niemand hinter euch steht, wenn ihr eure Montage oder Köder auswerft. Das kann im wahrsten Sinne des Wortes auch ganz fies ins Auge (oder Ohr oder Nase oder Kinn…) gehen. Also immer vorm Auswerfen umschauen und die anderen warnen.

4. Erstickungsgefahr beim Zelten

Darüber habe ich auch schon mal einen Artikel geschrieben. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass Angler in kühleren Nächten am nächsten Tag tot in ihrem Zelt gefunden werden. Warum? Unter anderem weil ihre Gasheizung keine Zündsicherung hatte und so das Gas in das geschlossene (deshalb immer einen Stück offen lassen) Zelt gezogen ist. Sehr, sehr traurig, weil es so vermeidbar ist. Dazu noch einen Kohlenmonoxid-Melder in ca. 150cm Höhe anbringen.

5. Das Angelmesser

Ja klar, das Angelmesser darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Es kann halt auch echt gefährlich werden. In erste Linie möchtet ihr damit ja euren Fang töten und ausnehmen. Aber ihr solltet unbedingt darauf achten, dass es auch immer wieder zugeklappt wird oder bei starren Klingen, diese wieder in der Messerscheide verschwindet. Besonders in schummerigem Licht oder in der Hektik kann es passieren, dass ihr aus Versehen in die Klinge greift und euch so schwer an der Hand verletzt. Wenn es ganz blöd kommt, liegt es mit der Spitze zum Himmel an euren Angelkoffer gelehnt, ihr stolpert und fallt…

Ok, ok! Ich hoffe der Artikel konnte dich etwas zur Sicherheit am Angelplatz animieren. Ich freue mich, wenn du auch deine Geschichten diesbezüglich mit der Community teilst und einen Kommentar hinterlässt.