Bissanzeiger – jetzt kannst Du auch beim Angeln ein Nickerchen halten

Bissanzeiger – jetzt kannst Du auch beim Angeln ein Nickerchen halten

23. November 2022 | 0 Kommentare

Angeln ist ein eher ruhiges Unterfangen. Du sitzt am Ufer und wartest darauf, dass sich kleine Wellen um Deine Angelschnur herum bilden. Vielleicht horchst Du sogar auf das leise „Plöpp“ des Köders? Nun, mit einem Bissanzeiger kannst Du jetzt auch die Augen schließen oder etwas lesen, ohne dass Du einen Biss verpasst! Was ist ein Bissanzeiger? Kurz und knapp: ein Bissanzeiger… zeigt Dir einen Biss an. Aber nicht jeder Bissanzeiger funktioniert auf die gleiche Weise! Hier werden dir ein paar verschiedene Typen, ihre Vor- und Nachteile und geeignete Anwendungen vorgestellt. Bei manchen Modellen wirst Du Dich zuerst fragen, wo der Sinn ist, da Du dennoch schauen musst, ob Du einen Biss hast. Aber Du wirst schnell erkennen, wie viel angenehmer dieses Vorgehen für die Augen ist. Immerhin musst Du jetzt nicht mehr auf ein kleines, durchsichtiges Seil in 10 Metern Entfernung starren, sondern auf ein vielleicht sogar buntes Plastikei, das nur wenige Zentimeter neben Dir hängt. Die verschiedene Arten des Bissanzeigers Optische Bissanzeiger Optische Bissanzeiger machen keine Geräusche, weswegen diese sich nicht eignen, wenn Du über Nacht angeln gehst und zu Nickerchen neigst. Sie sind aber die perfekten Begleiter für den Alltag am See. Die weiche Spitze Eine ganz unscheinbare Art des Bissanzeigers ist die weiche Rutenspitze. Diese wackelt bei einem Biss sehr viel stärker als eine herkömmliche Spitze, ohne
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Angeln ist ein eher ruhiges Unterfangen. Du sitzt am Ufer und wartest darauf, dass sich kleine Wellen um Deine Angelschnur herum bilden. Vielleicht horchst Du sogar auf das leise „Plöpp“ des Köders? Nun, mit einem Bissanzeiger kannst Du jetzt auch die Augen schließen oder etwas lesen, ohne dass Du einen Biss verpasst!

Was ist ein Bissanzeiger?

Kurz und knapp: ein Bissanzeiger… zeigt Dir einen Biss an. Aber nicht jeder Bissanzeiger funktioniert auf die gleiche Weise! Hier werden dir ein paar verschiedene Typen, ihre Vor- und Nachteile und geeignete Anwendungen vorgestellt.

Bei manchen Modellen wirst Du Dich zuerst fragen, wo der Sinn ist, da Du dennoch schauen musst, ob Du einen Biss hast. Aber Du wirst schnell erkennen, wie viel angenehmer dieses Vorgehen für die Augen ist. Immerhin musst Du jetzt nicht mehr auf ein kleines, durchsichtiges Seil in 10 Metern Entfernung starren, sondern auf ein vielleicht sogar buntes Plastikei, das nur wenige Zentimeter neben Dir hängt.

Die verschiedene Arten des Bissanzeigers

Optische Bissanzeiger

Optische Bissanzeiger machen keine Geräusche, weswegen diese sich nicht eignen, wenn Du über Nacht angeln gehst und zu Nickerchen neigst. Sie sind aber die perfekten Begleiter für den Alltag am See.

Die weiche Spitze

Eine ganz unscheinbare Art des Bissanzeigers ist die weiche Rutenspitze. Diese wackelt bei einem Biss sehr viel stärker als eine herkömmliche Spitze, ohne dabei Widerstand zu leisten, durch die der Fisch verschreckt werden kann. Besonders bei der Feederangelei kommen diese Spitzen zum Einsatz. Manche Ruten sind von Werk aus bereits mit einer sehr weichen Spitze ausgestattet.

DIY Knicklicht für die Nachtangelei

Ein herkömmliches Knicklicht aus dem Anglerbedarf ist nur wenige Zentimeter lang und misst nur ein paar Millimeter im Durchmesser. Dadurch lässt es sich, ohne sie aus der Balance zu bringen, ganz einfach an die Rute kleben. Dadurch siehst Du im Dunkel der Nacht ein kleines, gelbes Licht wippen oder wackeln, wenn ein Fisch Interesse an Deinem Köder zeigt. Durch das nur schwache Licht wird keine potentielle Beute verscheucht, die Tiere in der Umgebung werden nicht in ihrem Tun gestört und Du verpasst keinen Biss mehr so einfach. Natürlich ist hier der Nachteil, dass Du jedes Mal ein neues Knicklicht an die Rute kleben musst. Und nicht einschlafen darfst.

Einhänger

Ein Anzeiger wird auf eine Schnur gefädelt, lässt sich aber mit einem oder zwei Handgriffen wieder lösen. Lässt er sich nicht so gut lösen könntest Du beim Schnur-Einholen Probleme bekommen und den Fisch verlieren.

Diese Anzeiger können leichte Plastikringe, Duschvorhangringe, die Plastikkapseln aus Schokoeiern oder einfach eine Nuss sein, die Du auf dem Weg zum Lager gefunden hast.

Neben den DIY Einhängern kannst Du aber auch solche Modelle kaufen, die über Licht verfügen und sich immer von der Schnur lösen, wenn sie es sollen. Manche lassen sich sogar ganz einfach modifizieren. So kannst Du ein Modell für jede Angelausrüstung verwenden.

Swinger

Der Favorit in unserem Zuhause war immer der Swinger. Denn er verhindert bei offener Rolle, dass sich die Angelschnur unnötig abrollt, nur weil es etwas windiger ist. Mit einem Swinger kannst Du den Rollenbügel aufstellen, ohne Schnur zu lassen. Wenn aber ein Flossenfreund anbeißt löst der Swinger aus. Der Fisch nimmt den Köder und kann Leine ziehen, ohne dass er einen Widerstand spürt. So wirst Du in Zukunft weniger Köder verlieren, ohne dass der Fisch am Haken hängt. Der Köder wird vollständig und zuverlässig aufgenommen, der Haken sitzt, und Du kannst entspannt einholen. Nie wieder zur Rute hetzen und den Fisch doch verlieren – das klingt doch nicht schlecht.

Akustische Bissanzeiger

Die Aalglocke

Willkommen zurück im Hause DIY. Die Aalglocke funktioniert ähnlich wie die empfindliche Rutenspitze im letzten Abschnitt. Denn sie wird meist am oberen Teil der Rute befestigt und, typisch Glocke, gibt Alarm bei jeder Bewegung. Kaum zu überhören, allerdings bietet sich hier das Problem, dass sie wirklich bei jeder kräftigeren Bewegung anschlägt. Selbst wenn einfach ein Unterstrom etwas kräftiger wirkt hört Deine Rute nicht mehr auf zu klingeln. Im unschönsten Fall kannst Du so andere Fische verjagen, die vielleicht in Ufernähe dümpeln, ohne dass ein Fisch überhaupt angebissen hat.

Elektronischer Bissanzeiger

Der ultimative Wecker für jeden Grundangler. In dieses elektronische kleine Gerät legst Du Deine Angelschnur ein. In dem Piepser selbst ist ein Sensor integriert, der Zug auf der Schnur wahrnimmt. Je nach Modell gibt der Anzeiger Dir so mithilfe von meist 3 oder 4 kleinen LEDs immer zuverlässig Feedback darüber, wie stark der Zug ist. So kannst Du selbst entscheiden ob Du einen Biss hast oder ob der Wind Deinen Köder verschoben hat.

Aber elektronische Bissanzeiger wären nicht in dieser Kategorie, wenn sie nur ein paar LEDs besitzen würden. Nein, diese Dinger machen Krach. Bei einem sehr definitiven Biss piepsen sie so laut, dass Du aus dem Nickerchen aufschrecken wirst. Damit eignen sie sich fürs Solo Nachtangeln am See.

Das beste aus beiden Welten

Ein elektronischer Bissanzeiger leistet wirklich gute Arbeit. Aber um wirklich jede Art von Fisch und Biss erkennen zu können, haben die meisten Angler bereits erkannt, dass eine Methode nicht ausreicht.

Die meisten kombinieren daher einen akustischen Bissanzeiger mit mindestens einem optischen. Auch, weil elektronische Bissanzeiger ab und zu aufgeladen werden müssen ist ein Back-up Plan nie eine schlechte Idee.

Ein anderer Grund, warum besonders Einhänger ein beliebtes Mittel sind, ist die Schnurspannung. Denn diese optischen Bissanzeiger sind so konstruiert, dass sie die Hauptschnur immer auf Spannung halten. Dadurch sind auch die zaghaftesten Bisse erkennbar und Du verlierst weniger Chancen.

FAQ – Bissanzeiger

Wann wurde der erste elektronische Bissanzeiger eingesetzt?

In den 1950er Jahren sind mit Sicherheit einige Angler panisch aufgesprungen, als es beim Sitznachbarn gepiept hat. Das war der Beginn des bis heute andauernden Siegeszugs des elektronischen Bissanzeigers.

Sind Bissanzeiger nur für Grundangler geeignet?

Tatsächlich finden sich Bissanzeiger auch in der Grundausstattung vieler Meeresfischer oder Küstenfischer. Denn auch diese Fische sind nicht immer sehr beißfreudig und man muss sich gedulden.

Warum liest man „Bissanzeiger“ immer in Verbindung mit Karpfen?

Das liegt daran, dass zu Beginn besonders Karpfenangler auf Bissanzeiger zurückgriffen. Diese Fische werden gerne über Nacht geangelt. Und in der Nacht werden Deine Augen nicht ausreichen, um einen kleinen Fischbiss in einigen Metern Entfernung zu bemerken.

Quellen

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