Diese Fischarten gibt es in Deutschland

Diese Fischarten gibt es in Deutschland

23. November 2022 | 0 Kommentare

Du musst nicht ans Meer reisen, um Fische zu sehen. Oft reicht es bereits, vor Deine eigene Haustür zu treten, denn Du hast vielleicht einen eigenen kleinen Teich im Garten oder einen Fluss in der Nähe. Egal, wo Du Gewässer findest, Fische sind nicht weit. Doch wie viele Fischarten gibt es überhaupt in Deutschland? Mehr rund um das Thema erfährst Du hier. Fischarten in Deutschland – die Kategorien In der Regel wird laut dem Landesfischereiverband bei den Fischarten in Deutschland zwischen Barschartigen, Forellenartigen, Groppen, Hechten, Karpfenartigen, Stören und Welsen unterschieden.  Barschartigen In der Gattung der Barschartigen kommen folgende Fische in Deutschland vor:  Die Barschartigen umfassen die meisten Arten von Fischen und sind daher auch überall verbreitet. Insgesamt gibt es weit über 10.000 Arten, die aber bei weitem nicht alle in Deutschland vertreten sind.  Der Flussbarsch beispielsweise ist nicht sehr wählerisch, was seinen Lebensraum angeht. Diesen kannst Du sowohl in fließenden als auch stehenden Gewässern vorfinden – Hauptsache, es ist warm! Die Zander hingegen bevorzugt einen harten und vor allem sandigen Grund und liebt es, sich in nährstoff- und planktonreichen Gewässern aufzuhalten.  Was bestimmte Merkmale angeht, ist es schwer, etwas Eindeutiges festzulegen, denn diese Fischordnung ist sehr vielfältig und weist diverse Merkmale auf. Dennoch haben die meisten Barsche zwei getrennte Rückenflossen sowie eine Afterflosse. Auf dieser Afterflosse und der Bauchflosse befinden
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Du musst nicht ans Meer reisen, um Fische zu sehen. Oft reicht es bereits, vor Deine eigene Haustür zu treten, denn Du hast vielleicht einen eigenen kleinen Teich im Garten oder einen Fluss in der Nähe. Egal, wo Du Gewässer findest, Fische sind nicht weit. Doch wie viele Fischarten gibt es überhaupt in Deutschland? Mehr rund um das Thema erfährst Du hier.

Fischarten in Deutschland – die Kategorien

In der Regel wird laut dem Landesfischereiverband bei den Fischarten in Deutschland zwischen Barschartigen, Forellenartigen, Groppen, Hechten, Karpfenartigen, Stören und Welsen unterschieden. 

Barschartigen

In der Gattung der Barschartigen kommen folgende Fische in Deutschland vor: 

  • Donaukaulbarsch
  • Flussbarsch
  • Kaulbarsch
  • Schräter
  • Sterbe
  • Wolgazander
  • Zander
  • Zingel

Die Barschartigen umfassen die meisten Arten von Fischen und sind daher auch überall verbreitet. Insgesamt gibt es weit über 10.000 Arten, die aber bei weitem nicht alle in Deutschland vertreten sind. 

Der Flussbarsch beispielsweise ist nicht sehr wählerisch, was seinen Lebensraum angeht. Diesen kannst Du sowohl in fließenden als auch stehenden Gewässern vorfinden – Hauptsache, es ist warm! Die Zander hingegen bevorzugt einen harten und vor allem sandigen Grund und liebt es, sich in nährstoff- und planktonreichen Gewässern aufzuhalten. 

Was bestimmte Merkmale angeht, ist es schwer, etwas Eindeutiges festzulegen, denn diese Fischordnung ist sehr vielfältig und weist diverse Merkmale auf. Dennoch haben die meisten Barsche zwei getrennte Rückenflossen sowie eine Afterflosse. Auf dieser Afterflosse und der Bauchflosse befinden sich dann Stachelstrahlen. 

Forellenartige

In Deutschland kommen folgende Follenartige vor:

  • Äsche
  • Bachforelle
  • Bachsaibling
  • Huchen
  • Regenbogenforelle
  • Reinake
  • Seeforelle
  • Seesaibling

Forellenartige bevorzugen ein Leben in eher kälteren Gewässern, also in erster Linie Flüsse oder Seen. Einige Arten kommen auch im Meer vor. Mittlerweile leben Forellen auf der ganzen Welt und sind nicht mehr nur in Europa heimisch. 

Die Regenbogenforelle liebt Sauerstoff – ja, wirklich! Deswegen zieht sie sich in Gewässer mit Sauerstoff zurück, die schön kalt sind. Weiterhin lebt der Huchen primär in der Donau oder naheliegenden Zuflüssen, ist also weniger wählerisch.

Was spezielle Merkmale angeht, ist vor allem der Körperbau charakteristisch. Forellen haben meist eher einen etwas langgestreckten Körper, der torpedoförmig ist.  Auch können ein Teil der Forellenartigen auch etwa einen Meter groß werden. In Bezug auf die Färbung der Punkte auf dem Rücken kann festgehalten werden, dass diese primär braun, grau, gelb oder grün sind. 

Groppen

Diese Groppen-Arten sind in Deutschland angesiedelt:

  • Koppe

Groppen sind Fische, die bevorzugt in kalten Süßgewässern leben. Die in Deutschland vertretene Koppe liebt Gewässer von einer Höhe weit über 2000 m. Zusätzlich muss dieses Gewässer sauber sein und viel Sauerstoff aufweisen, damit die Koppe sich wohlfühlt.

Besonders auffällig bei Groppen ist ihr unglaublich dicker Körper und der platte Kopf. Groppen haben auch in der Regel keine Schwimmblase, was heißt, dass sie nicht im Wasser „schweben“ können. 

Hechte

In Deutschland kommt nur der Hecht vor. Dieser liebt es, sich so nahe wie es geht am Ufer aufzuhalten. Auch darf das Gewässer nicht zu schnell fließen, da sich der Hecht sonst unwohl fühlt.

Generell kommen Hechte sowohl in Süß- als auch Salzgewässern vor. In Finnland haben sie sogar die zweitgrößte Population.

Was ihr Aussehen angeht, ist der Körper von Hechten sehr lang und der Schädel flach. Das ist der Grund, warum Hechte so schnell sind. Hechte sind meist eher grünlich gefärbt, damit sie sich gut tarnen können. 

Karpfenartige

Diese Karpfenartigen kommen in Deutschland vor:

  • Aitel
  • Barbe
  • Bitterling
  • Brachse
  • Elritze
  • Frauennerfling
  • Giebel
  • Gründling
  • Güster
  • Hasel
  • Karausche
  • Karpfen
  • Kesslergründling
  • Laube
  • Moderlieschen
  • Nase
  • Nerfling
  • Perlfisch
  • Rapfen
  • Rotauge
  • Rotfeder
  • Rußnase
  • Schleie
  • Schneider
  • Seelaube
  • Semling
  • Sichling
  • Steingreßling
  • Strömer
  • Weißflossengründling
  • Zobel
  • Zope

Der Karpfen ist ein einst nur in Europa heimischer Speisefisch. Mittlerweile gilt der Karpfen aufgrund seiner Ausbreitung in manchen Teilen sogar als Schädling. Er liebt es, sich in sowohl warmen als auch kalten Gewässern, die langsam fließen, aufzuhalten. 

In Deutschland lebt beispielsweise der Strömer in der Donau und umliegenden Zuflüssen. Die Rotfeder hingegen bevorzugt langsam fließende oder sogar ganz stehende Gewässer; wichtig ist nur, dass diese viele Wasserpflanzen haben. Anders lebt die Seelaube in Seen jeglicher Art. 

Charakteristisch für Karpfen sind ihr kegelförmiger Kopf und die dicken Lippen. Zudem sind die Augen des Karpfens vergleichsweise eher klein.

Störe

Diese Störe kommen in Deutschland vor:

  • Glattdick
  • Hausen
  • Sterlet
  • Sternhausen
  • Waxdick

Störe leben vor allem in eher kalten, dennoch sauerstoffreichen und strömenden Gewässern vor. Der Sternhausen beispielsweise kommt normalerweise nur im Schwarzen oder Kaspischen Meer vor. Da diese aber auch in die Donau fließen, ist der Sternhausen auch dort zu beobachten.

Eine besondere Eigenschaft der Störe ist in erster Linie ihr Maul, da sich an ihrer Unterseite befindet. Dadurch können Störe nur Futter fressen, das bereits auf dem Boden ist oder gerade absinkt. Auch kann ein Stör nicht rückwärts schwimmen, sondern sich immer nur vorwärts bewegen. 

Welse

In Deutschland gibt es nur eine Art des Wels, nämlich den Wels selbst. Dieser liebt Gewässer, die über einen schlammigen oder sandigen Grund verfügen. Außerdem bevorzugt er ruhigere Gewässer.

Der Wels gilt es größter Süßwasserfisch in Europa. Er kommt vor allem in der Ostsee und im Schwarzen Meer vor. Im Endeffekt ist es nur wichtig, dass die Gewässer sehr tief sind, da der Wels seinen Rückzugsort braucht. 

Ein Merkmal des Wels ist vor allem sein langer Körperbau, der nach hinten raus immer flacher wird. Zudem hat der Wels einen riesigen Kopf und lange Barteln. Die Färbung des Wels hängt von seinem Lebensraum ab: von schwarz über grau bis hin zu braun ist alles dabei. Meist sind die Seiten jedoch heller als der Rest des Körpers.

In Deutschland gibt es einige Fischarten

Wenn Du in Deutschland auf der Suche nach Fischen bist, wirst Du sehr schnell fündig werden. Je nachdem, wo Du Dich befindest, wirst Du den verschiedensten Arten begegnen. Vor allem der Barsch ist weit verbreitet. Auch wenn es nicht so scheint, gibt es letztendlich viele Fischarten in Deutschland. 

FAQ – Fischarten in Deutschland

Fischarten in Deutschland – welche Fischart ist am weitesten verbreitet?

Der Barsch ist in Deutschland am weitesten verbreitet.

Welche Fischart in Deutschland liebt schlammigen oder sandigen Grund?

Der Wels liebt einen solchen Grund in ruhigen Gewässern.

Fischarten in Deutschland – welche Art kann nicht im Wasser schweben?

Die Groppen können nicht im Wasser schweben.

Quellen

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