Döbel – alles über den Süßwasserfisch

Döbel – alles über den Süßwasserfisch

22. November 2022 | 0 Kommentare

Der Döbel, im Fachjargon auch unter dem Namen Squalius cephalus bekannt, ist eine in Europa weitverbreitete Fischart, die sich im Alter auch zu einem Raubfisch entwickeln kann. Erfahre hier alles über den Fisch. Aussehen Der Döbel ist ein schlanker, spindelförmiger Fisch mit einem endständigen Maul. Er hat große Schuppen, die silbrig-golden schimmern und einer rote Flossensäume. Auf dem Rücken trägt er eine kleine Rückenflosse und seine Schwanzflosse ist groß. Die Fische können mittellang werden, mit einer Größe zwischen 30 und 40 cm. Ihre Maximallänge beträgt etwa 80 cm. Mit einem Gewicht von bis zu 6 kg ist er mittelschwer. Lebensweise Der Fisch hält sich am liebsten in Flüssen, Seen und Kanälen mit schneller Strömung auf. Er ist dementsprechend ein Süßwasserfisch. Döbel fühlen sich allerdings am wohlsten, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben, weswegen man sie oft unter Brücken, Stegen oder Treibgut findet. Da er als räuberischer Weißfisch gilt, ernährt er sich vordergründig von kleineren Insekten, Früchten, anderen kleinen Fischen und Larven, die sich meist am Gewässergrund aufhalten. Fortpflanzung Die Laichzeit des Fisches ist im Frühjahr, ca. von April bis Juni. Der Fisch präferiert hier schnell fließende Gewässer mit Kiesgrund. Er ist im Alter von zwei bis vier Jahren geschlechtsreif. Die Weibchen der Fischart können bis zu 150.000 Eiern legen. Nachdem die Eier von den Männchen befruchtet werden, tragen
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Der Döbel, im Fachjargon auch unter dem Namen Squalius cephalus bekannt, ist eine in Europa weitverbreitete Fischart, die sich im Alter auch zu einem Raubfisch entwickeln kann. Erfahre hier alles über den Fisch.

Aussehen

Der Döbel ist ein schlanker, spindelförmiger Fisch mit einem endständigen Maul. Er hat große Schuppen, die silbrig-golden schimmern und einer rote Flossensäume.

Auf dem Rücken trägt er eine kleine Rückenflosse und seine Schwanzflosse ist groß. Die Fische können mittellang werden, mit einer Größe zwischen 30 und 40 cm. Ihre Maximallänge beträgt etwa 80 cm. Mit einem Gewicht von bis zu 6 kg ist er mittelschwer.

Lebensweise

Der Fisch hält sich am liebsten in Flüssen, Seen und Kanälen mit schneller Strömung auf. Er ist dementsprechend ein Süßwasserfisch. Döbel fühlen sich allerdings am wohlsten, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben, weswegen man sie oft unter Brücken, Stegen oder Treibgut findet.

Da er als räuberischer Weißfisch gilt, ernährt er sich vordergründig von kleineren Insekten, Früchten, anderen kleinen Fischen und Larven, die sich meist am Gewässergrund aufhalten.

Fortpflanzung

Die Laichzeit des Fisches ist im Frühjahr, ca. von April bis Juni. Der Fisch präferiert hier schnell fließende Gewässer mit Kiesgrund.

Er ist im Alter von zwei bis vier Jahren geschlechtsreif. Die Weibchen der Fischart können bis zu 150.000 Eiern legen. Nachdem die Eier von den Männchen befruchtet werden, tragen sie eine Art körnigen Laichausschlag am Kopf.

Angeln von Döbeln

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Fisch nicht der Beliebteste unter den Speisefischen ist, da er sehr viele Gräten hat und das Trennen vom Fleisch somit erschwert. Ein erfahrener Angler oder Koch kann sich dieser Herausforderung jedoch stellen, denn der Döbel schmeckt auf dem Grill wunderbar.

Da der Fisch als Allesfresser gilt, hast Du die Qual der Wahl, was Deinen Köder angeht. Ob Mini-Spinner, Kirschen, Fleisch oder Käse, diesem Fisch kannst Du alles schmackhaft machen. Allerdings bedeutet das nicht, dass er einfach zu fangen ist.

Die beste Jahreszeit, um erfolgreich zu sein, ist von April bis September. Die Grund- und Posenangeln gelten als die besten Methoden, diesen Fisch zu fangen.

Sie sind allerdings ziemlich scheu, sodass es schonmal eine richtige Herausforderung sein kann, einen Döbel erfolgreich an die Angel zu bekommen.

Good to Know

Eigentlich gehört der Döbel zu den Friedfischen. Im Alter wird er jedoch zunehmend zum Raubfisch. Auch wenn er grundsätzlich eher ein Einzelgänger ist, findet man ihn auch als ausgewachsenes Tier immer mal wieder in Gruppen vor.

Auch interessant: Die Fischart reagiert sehr empfindlich auf Umweltverschmutzungen, sodass seine Existenz ein ganz guter Indikator für die Qualität des Wassers ist.

Für Anfänger eher frustrierend

Wenn Du ein erfahrener Angler bist, oder einfach die Herausforderung suchst, bietet sich dieser Fisch als Ziel also recht gut, weil er keinesfalls zu der einfachen Beute zählt.

Selbst wenn Du erfolgreich warst, benötigst Du anschließend auch am Grill etwas Geduld beim Zerlegen und Entgräten, aber der Aufwand wird sich lohnen! Viel Glück!

FAQ zum Döbel

Ist der Döbel ein guter Speisefisch?

Auch wenn er aufwendig beim Entgräten ist, schmeckt der Fisch gut. Er hat allerdings keinen intensiven Eigengeschmack, sodass er mit Lebensmitteln, die ein starkes Aroma besitzen, gut kombiniert werden kann.

Wie groß kann ein Döbel werden?

Der Fisch kann bis zu 80 cm lang werden und bis zu 6 kg schwer.

Wann beißen Döbel?

Von April bis September beißen die Fische am ehesten. Allerdings kann man sie ganzjährig fangen.

Quellen

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