Elritze – der kleine Fisch im Portrait

Elritze – der kleine Fisch im Portrait

23. November 2022 | 0 Kommentare

Die Elritze ist ein kleiner Süßwasserfisch, der auch gerne in Aquarien oder Gartenteichen gehalten wird und somit nicht nur in der freien Natur vorkommt. Leider ist die Elritze auf der Roten Liste und somit eine gefährdete Art. Erfahre hier alles über den Winzling der Fische. Aussehen Die Elritze hat einen sehr schlanken Körperbau und einen drehrunden Körperquerschnitt. Es gibt äußerlich kaum Unterschiede zwischen den Weibchen und Männchen und auch während der Fortpflanzungszeit haben beide Geschlechter einen Laichausschlag. Die Weibchen können jedoch etwas fülliger erscheinen. Die Färbung der Elritzen kann unterschiedlich sein, wobei der Rücken meist grünlich-gräulich ist. Die Flanken sind etwas heller und glänzen silbrig. Die Schuppen sind sehr klein. Die Männchen erreichen eine Maximalgröße von lediglich 3 bis 10 cm, während die Weibchen 10 bis 14 cm groß werden können. Lebensraum Elritzen mögen klares und sauerstoffreiches Wasser, weswegen Du sie oft in Gebirgsbächen finden wirst. In sauberen Seen kommen sie auch vor. Am wichtigsten ist hierbei jedoch der Gewässergrund, der entweder aus Sand oder feinem Kies sein sollte. Früher war die Elritze ein beliebter Fisch unter Angelfreunden und sie galten vor allem im Rheinland als absolute Delikatesse. Heute stehen sie in Deutschland allerdings unter Naturschutz, weswegen man sie ganzjährig nicht fangen darf. Dies geschah insbesondere durch Gewässerverschmutzung und Gewässerverbau. Ernährung und Fortpflanzung Auf dem Speiseplan der Elritzen stehen vordergründig
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Die Elritze ist ein kleiner Süßwasserfisch, der auch gerne in Aquarien oder Gartenteichen gehalten wird und somit nicht nur in der freien Natur vorkommt. Leider ist die Elritze auf der Roten Liste und somit eine gefährdete Art. Erfahre hier alles über den Winzling der Fische.

Aussehen

Die Elritze hat einen sehr schlanken Körperbau und einen drehrunden Körperquerschnitt. Es gibt äußerlich kaum Unterschiede zwischen den Weibchen und Männchen und auch während der Fortpflanzungszeit haben beide Geschlechter einen Laichausschlag. Die Weibchen können jedoch etwas fülliger erscheinen.

Die Färbung der Elritzen kann unterschiedlich sein, wobei der Rücken meist grünlich-gräulich ist. Die Flanken sind etwas heller und glänzen silbrig. Die Schuppen sind sehr klein.

Die Männchen erreichen eine Maximalgröße von lediglich 3 bis 10 cm, während die Weibchen 10 bis 14 cm groß werden können.

Lebensraum

Elritzen mögen klares und sauerstoffreiches Wasser, weswegen Du sie oft in Gebirgsbächen finden wirst. In sauberen Seen kommen sie auch vor. Am wichtigsten ist hierbei jedoch der Gewässergrund, der entweder aus Sand oder feinem Kies sein sollte.

Früher war die Elritze ein beliebter Fisch unter Angelfreunden und sie galten vor allem im Rheinland als absolute Delikatesse. Heute stehen sie in Deutschland allerdings unter Naturschutz, weswegen man sie ganzjährig nicht fangen darf. Dies geschah insbesondere durch Gewässerverschmutzung und Gewässerverbau.

Ernährung und Fortpflanzung

Auf dem Speiseplan der Elritzen stehen vordergründig kleine Bodentiere wie Insektenlarven oder Bachflohkrebse. Allerdings sagen sie auch nicht nein zu Fischlaich, Algen oder Anflugnahrung.

Mit zwei Jahren wird die Fischart geschlechtsreif. Zwischen April und Juli ist die Laichzeit. Sie suchen explizit sauerstoffreiche Gewässerbereiche auf, mit einer guten Strömung.

Die Weibchen legen zwischen 200 und 1000 klebrige Eier an Steinen ab und gehören somit zu den Haftlaichern. Da Elritzen anfangs noch sehr lichtscheu sind, halten sich die frisch geschlüpften Fischlein erstmal noch zwischen den Steinen auf.

Halten der Elritze im Gartenteich

Du solltest bei der Haltung von Elritzen darauf achten, dass sie Schwarmtiere sind, weswegen Du mindestens 8 bis 10 Exemplare besitzen solltest.

Da sie klares, sauerstoffreiches Wasser bevorzugen, solltest Du auch in Deinem Gartenteich darauf achten, sauberes, klares Wasser mit einem feinkiesigen Untergrund bieten zu können. Um den Bedingungen der Gattung komplett gerecht zu werden, solltest Du außerdem über die Anschaffung einer Umwälzpumpe nachdenken, um eine leichte Wasserströmung simulieren zu können.

Achte darauf, dass sie nicht mit Blaubandbärblingen gehalten werden sollten. Bitterlinge und Stichlinge sind hingegen unproblematisch.

Während des Winters ist es wichtig, dass Dein Gartenteich eine Mindesttiefe von 80 bis 100 cm haben muss, um eine sichere Überwinterung für die Fische gewährleisten zu können.

Im Sommer solltest Du darauf achten, dass die Wassertemperatur 20° Celsius nicht übersteigt. Schattige Plätzchen oder unterstützende Pflanzen wie Schwimmblattpflanzen sind hier empfehlenswert.

Eine bedrohte Fischart

Wie zuvor bereits angedeutet, handelt es sich bei den Elritzen um eine bedrohte Fischart. Neben Verschmutzung und Gewässerverbauung haben auch Raubfische wie die Forelle, der Bachsaibling oder der Aal eine Bedrohung für die Elritze dargestellt, weswegen sie nun gefährdet ist.

Dementsprechend ist es nun schon seit 2016 verboten, Elritzen zu angeln. Auch als Köder solltest Du auf die Gattung verzichten. Wenn Du lieber keine Kunstköder einsetzen möchtest, greife lieber auf Rotaugen oder Brassen zurück.

Good to Know

Da den Elritzen eine gute Wasserqualität so wichtig ist, werden sie auch oftmals zur Überwachung eben dieser eingesetzt. Auffälliges Verhalten ist demnach ein Indikator dafür, dass etwas mit der Qualität Deines Wassers nicht stimmt.

Es lohnt sich also, sich ein paar Elritzen in den Gartenteich zu holen, um den kleinen Fisch so nicht nur vor dem Aussterben zu schützen, sondern gleichzeitig auch noch Deine Wasserqualität im Auge behalten zu können.

FAQ zur Elritze

Wie groß wird eine Elritze?

Eine männliche Elritze wird zwischen 3 und 10 cm groß. Die Weibchen sind mit 10 bis 14 cm etwas größer.

Was frisst die Elritze?

Die Gattung frisst am liebsten Wasserpflanzen, Fischlaich, Insektenlarven und Insekten, sowie am Boden lebende Kleintiere.

Wie schnell vermehren sich Elritzen?

Nach 1 bis 2 Jahren werden sie geschlechtsreif und nach 10 bis 15 Tagen schlüpfen die Fischlarven.

Quellen

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