Schlaufenknoten: Schlaufe binden für Angler erklärt

Schlaufenknoten: Schlaufe binden für Angler erklärt

24. November 2022 | 0 Kommentare

Jeder Angler weiß es: Schlaufen gehören einfach zum Angeln dazu. Man benötigt den Knoten für das Vorfach, um dort den Karabinerwirbel anzubringen, aber auch um Kunstköder an die Hauptschnur zu knüpfen. Wir zeigen Dir ganz genau, was es mit dem Schlaufenknoten auf sich hat und wie Du ihn richtig anwendest. Woher kommt der Schlaufenknoten? Den Schlaufenknoten kann man auch anders nennen – nämlich Chirurgenknoten. Kein Wunder, er stammt ursprünglich aus der Medizin. Ärzte setzten ihn ein, um mit Nadel und Faden Wunden zu verschließen. Er bot sich an, da das Zuziehen des Knotens gleichmäßig geschieht. Du siehst also: Am Ende machst Du noch den großen Chirurgen nach! Warum sollte ich ausgerechnet den Schlaufenknoten verwenden? Beherrscht man das Schlaufenbinden, ist eines gewiss: Die Schnur bleibt ganz und Du musst sie nicht etwa durchtrennen. Der Vorteil des Schlaufenknotens ist, dass er sowohl für Monofilschnüre als auch für Geflechtschnüre geeignet ist. Monofilschnüre (mono = eins) bestehen aus einer einzelnen Faser und sind sehr dehnfähig, belastbar und kostengünstig, weshalb sie perfekt für Anfänger sind. Geflechtschnüre bestehen aus mehreren verflochtenen Fasern, die dadurch weniger dehnbar sind, aber eine umso größere Tragkraft besitzen. Während die monofile Schnur anfällig für UV-Strahlung ist, ist die verflochtene Schnur schnell von Abrieb betroffen. Es kommt also ganz darauf an, welches Angelziel Du verfolgst, wenn Du Dich für eine Schnur entscheidest.
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Jeder Angler weiß es: Schlaufen gehören einfach zum Angeln dazu. Man benötigt den Knoten für das Vorfach, um dort den Karabinerwirbel anzubringen, aber auch um Kunstköder an die Hauptschnur zu knüpfen. Wir zeigen Dir ganz genau, was es mit dem Schlaufenknoten auf sich hat und wie Du ihn richtig anwendest.

Woher kommt der Schlaufenknoten?

Den Schlaufenknoten kann man auch anders nennen – nämlich Chirurgenknoten. Kein Wunder, er stammt ursprünglich aus der Medizin. Ärzte setzten ihn ein, um mit Nadel und Faden Wunden zu verschließen. Er bot sich an, da das Zuziehen des Knotens gleichmäßig geschieht. Du siehst also: Am Ende machst Du noch den großen Chirurgen nach!

Warum sollte ich ausgerechnet den Schlaufenknoten verwenden?

Beherrscht man das Schlaufenbinden, ist eines gewiss: Die Schnur bleibt ganz und Du musst sie nicht etwa durchtrennen. Der Vorteil des Schlaufenknotens ist, dass er sowohl für Monofilschnüre als auch für Geflechtschnüre geeignet ist.

Monofilschnüre (mono = eins) bestehen aus einer einzelnen Faser und sind sehr dehnfähig, belastbar und kostengünstig, weshalb sie perfekt für Anfänger sind. Geflechtschnüre bestehen aus mehreren verflochtenen Fasern, die dadurch weniger dehnbar sind, aber eine umso größere Tragkraft besitzen. Während die monofile Schnur anfällig für UV-Strahlung ist, ist die verflochtene Schnur schnell von Abrieb betroffen. Es kommt also ganz darauf an, welches Angelziel Du verfolgst, wenn Du Dich für eine Schnur entscheidest.

Darüber hinaus ist der Schlaufenknoten sehr simpel aufgebaut und daher für alle Angler machbar. Man kann den Knoten ganz einfach wieder lösen. Der Schlaufenknoten ist zwar nicht der stärkste Knoten, aber er hält bereits viel stand. Er eignet sich also ideal zum Ausprobieren!

Anleitung

Zuerst nimmst Du Deine Schnur doppelt und legst sie so, dass ein Bogen entsteht. Führe das Ende nun durch den Bogen zurück und wickle es mindestens zweimal um die Schnur. Nun musst Du nur noch den Knoten zuziehen und ggf. das Schnurende abschneiden. Schon hast Du Deinen Schlaufenknoten! Alles gar nicht so schwer, oder?

Hinweis: Wie oft Du Deine Schnur durch den Bogen führst, kommt ganz auf die Dicke der Schnur an. Dünne Schnüre sollten bestenfalls drei bis vier Mal um den Bogen geführt werden, bei Geflechtschnüren mit unter 0,25 mm am besten sogar noch häufiger. So bleibt der Knoten garantiert fest.

Welche Knoten gibt es noch?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Knoten! Ein Knoten, der ebenso für Monofil- wie Geflechtschnüre geeignet ist, ist die Achtschlaufe. Sie ist ähnlich einfach wie der Chirurgenknoten und daher wunderbar geeignet für Anfänger wie Fortgeschrittene.

Der Albright-Knoten eignet sich vor allem für Monofilschnüre und ist besonders stark in seiner Zugfestigkeit. Auch der Clinch-Knoten verfügt über eine hohe Tragkraft und kann normal, aber auch modifiziert eingesetzt werden. Der Palomar-Knoten ist ein sehr starker Knoten und vor allem für Drop Shot-Montagen geeignet.

Der Schlaufenknoten zusammengefasst

Auch, wenn der Schlaufenknoten ursprünglich aus dem medizinischen Bereich stammt, wird er heutzutage hauptsächlich von Anglern eingesetzt. Seine Einfachheit lässt zu, dass auch Anfänger ihn problemlos erlernen können. Alles, was Du dafür brauchst, ist eine monofile oder geflechtete Schnur, die Du doppelt legst und dann durch einen gelegten Bogen wickelst und festziehst. Schon kann Dein Angelabenteuer losgehen!

FAQ zum Schlaufenknoten

Was ist der Schlaufenknoten?

Der Schlaufenknoten ist ein Angelknoten, der auch Chirurgenknoten genannt wird und besonders einfach zu knoten ist.

Welche Angelknoten gibt es noch?

Es gibt eine Vielzahl an Knoten. Darunter fallen der Achterknoten, Albright-Knoten, Blutknoten, Clinch-Knoten und Palomar-Knoten.

Welche Schnur benötige ich für den Schlaufenknoten?

Du kannst sowohl Monofilschnüre als auch Geflechtschnüre für den Schlaufenknoten verwenden.

Quellen

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