Stippangeln: Die Angelmethode für Anfänger und Profis

Stippangeln: Die Angelmethode für Anfänger und Profis

23. November 2022 | 0 Kommentare

Das beliebte Stippangeln eignet sich perfekt für den Einstieg als Angelanfänger. Aber auch erfahrene Angler werden ihren Spaß haben. Wir zeigen Dir, was es mit dem Stippangeln auf sich hat und wie Du die Methode korrekt anwendest. Wir gehen auch auf die richtige Ausrüstung ein und zeigen Dir auf, welche Fische Du mit dem Stippfischen besonders gut angeln kannst. Was ist Stippangeln? Stippangeln ist eine Form des Posenangelns, bei der ein kleiner Haken an einer Schnur befestigt wird. Der Angler stellt sich dann mit der Rute an den Rand eines Gewässers und wartet, bis ein Fisch anbeißt. Sobald er dies tut, bewegt sich die Angelpose und der Angler reißt die Rute nach oben, um den Fisch aus dem Wasser zu holen. Das Stippangeln ist also eine der simpleren Angelmethoden, die zu dem passt, was einem zuerst beim Thema Angeln in den Kopf kommt. Sie ist häufig in Wettbewerben vertreten und gerade aufgrund ihrer simplen Handhabung sehr gefragt. Was benötige ich zum Stippangeln? Das Schöne am Stippangeln ist, dass Du nicht viel Ausrüstung benötigst. Zunächst einmal ist eine vier bis sieben Meter lange Stipprute sowie eine Angelschnur nötig. Letztere bindest Du an die Rutenspitze. An die Schnur befestigst Du nun den Haken (verwende einen eher kleinen hierfür), eine (leichte) Angelpose und Blei. Das Blei, häufig in Form von Bleischrot, ist dafür
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Das beliebte Stippangeln eignet sich perfekt für den Einstieg als Angelanfänger. Aber auch erfahrene Angler werden ihren Spaß haben. Wir zeigen Dir, was es mit dem Stippangeln auf sich hat und wie Du die Methode korrekt anwendest. Wir gehen auch auf die richtige Ausrüstung ein und zeigen Dir auf, welche Fische Du mit dem Stippfischen besonders gut angeln kannst.

Was ist Stippangeln?

Stippangeln ist eine Form des Posenangelns, bei der ein kleiner Haken an einer Schnur befestigt wird. Der Angler stellt sich dann mit der Rute an den Rand eines Gewässers und wartet, bis ein Fisch anbeißt. Sobald er dies tut, bewegt sich die Angelpose und der Angler reißt die Rute nach oben, um den Fisch aus dem Wasser zu holen.

Das Stippangeln ist also eine der simpleren Angelmethoden, die zu dem passt, was einem zuerst beim Thema Angeln in den Kopf kommt. Sie ist häufig in Wettbewerben vertreten und gerade aufgrund ihrer simplen Handhabung sehr gefragt.

Was benötige ich zum Stippangeln?

Das Schöne am Stippangeln ist, dass Du nicht viel Ausrüstung benötigst. Zunächst einmal ist eine vier bis sieben Meter lange Stipprute sowie eine Angelschnur nötig. Letztere bindest Du an die Rutenspitze. An die Schnur befestigst Du nun den Haken (verwende einen eher kleinen hierfür), eine (leichte) Angelpose und Blei. Das Blei, häufig in Form von Bleischrot, ist dafür da die Pose nach unten zu ziehen, bis die waagerechte Position in der Wasseroberfläche erreicht ist. Rutenringe und Angelrolle benötigst Du nicht. Zuletzt kannst Du noch einen Naturköder anbringen, um den Fisch anzulocken.

Welche Fische kann ich mit der Stipprute angeln?

Klassisch geangelt werden Weißfisch-Arten: Rotfeder, Güster, Aland, Brasse Nase und viele mehr. Um sie zu angeln verwendest Du am besten Maden als Köder. Manchmal mögen sie auch menschliche Kost wie Brot, Teig oder Maiskörner.

Aber auch Barsche, Schleien oder Barben kannst Du prima angeln. Sie lassen sich ideal mit Würmern locken.

Karpfen, besonders die großen, sind schon etwas schwerer zu angeln, da sie sich schon deutlich mehr wehren können. Wer auf größere Fische aus ist, der kann versuchen, einen Hecht oder Drill zu ergattern.

Rotfeder Weißfisch
Die Rotfeder

Die Stippe macht den Unterschied

Je nachdem, welche Fische Du fangen möchtest, solltest Du auf die Art der Stipprute achten. Normale Stippruten haben weder Ringe noch Rolle, es gibt aber eine Art, die Rollen besitzt. Hierbei handelt es sich um die Bologneserute, die sehr feinfühlig ist und über ein starkes Rückgrat verfügt. In diesem Fall erfolgt das Einholen der Schnur mithilfe der Angelrolle.

Bei der Angelrute selbst solltest Du darauf achten, dass das Material stimmt. Glasfaser ist beispielsweise nicht zu empfehlen. Kleine Fische zu fangen geht wunderbar mit einer kurzen Strippe, bei größeren Fischen darf es auch gerne eine etwas längere von etwa neun Metern sein. Entscheidend ist, dass die Rute nicht viel wiegt, aber auch stabil ist. Es wäre ärgerlich, wenn Deine Angelrute bricht, bevor Du richtig angefangen hast. Achte daher auf gute Qualität und informiere Dich, bevor Du Dich für den Kauf entscheidest.

Nützliche Tipps zum Stippangeln

Kann man beim Stippangeln überhaupt etwas falsch machen? Man kann! Daher solltest Du auf folgende Dinge achten:

  • Wählst Du eine eher leichte Stipprute mit dünner Schnur, kann es sein, dass Du das Ziehen der Fische sehr stark spürst. Dünne Schnüre und Haken dagegen sind besonders gut darin, auch intelligente Fische ins Netz zu bekommen, die sich sonst nicht täuschen lassen.
  • Das Verhältnis von Blei bei der Pose muss stimmen. Ragt die Pose zu sehr aus dem Wasser, ist das meist ein Zeichen dafür, dass Du zu wenig Blei verwendest und der Fisch nicht richtig anbeißen kann.
  • Beachte die Wahl Deiner Schnur. Zu leichte und lange Schnüre sind bei leichten Posen und Wind nur schwer im Gebrauch. Mit einer stärkeren Schnur kannst Du auch größere Fische angeln.
  • Grundsätzlich gilt: Der Haken sollte nicht zu groß sein. Mit kleinen Haken lockst Du besser Fische an. Außerdem sollte die Größe auch zum Vorfach passen.
  • Bewahre Deine Angel angemessen auf. Die Schnur hakst Du am besten am Schnuranker ein. Für Posen und Vorfächer greifst Du am besten auf dicke Wickelbretter zurück, die aus Kunststoff bestehen.
  • Pflege Deine Rute. Gelangt Schmutz oder Sand in die Stippe, ist das nicht gut für die Rute. Mit etwas Wasser lässt sich das Problem jedoch ganz einfach beheben.
angelpose im Wasser
Die Angelpose im Wasser

Auf die Angelposition, fertig, los!

Freue Dich auf die nächsten Stunden am See, denn das Stippangeln geht ganz einfach! Bei dieser beliebten Angelmethode brauchst Du gar nicht viel. Angelrute, Angelschnur, Pose, Blei, Haken und Köder – schon kann es losgehen. Jetzt kannst Du kleine Weißfische, Barsche und Karpfen angeln oder Du suchst die Herausforderung bei Hechten. So oder so, achte darauf, dass Du für Dein Vorhaben die richtige Angelrute wählst und unsere Hinweise beachtest.

Fragen ums Stippangeln

Wie funktioniert Stippangeln?

Stippangeln ist eigentlich ganz einfach. Du bringst Deinen Köder am Haken an und wirfst die Angelrute aus. Dann wartest Du, bis sich die Pose bewegt, was bedeutet, dass ein Fisch angebissen hat.

Welche Köder benutzt man beim Stippangeln?

Das kommt ganz auf die Fische an, die Du angeln möchtest. Grundsätzlich kannst Du Würmer und Maden verwenden, aber auch Teig, Brot, Mais und Köderfische eignen sich.

Welche Stippe ist am besten für Anfänger geeignet?

Grundsätzlich sind lange Stippen kostspieliger als kurze und auch schwerer in der Handhabung. Daher empfehlen sich kurze und stabile Stippen für Anfänger am ehesten. Ist die Stippe jetzt noch relativ leicht in der Hand, spricht das oft von guter Qualität.

Quellen

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