Zander – der Räuber aus dem Ural

Zander – der Räuber aus dem Ural

25. November 2022 | 0 Kommentare

Der Zander ist ein verfressener Fisch, der besonders in der schnellen Jagd Erfolg hat. Dieser Cousin des Barschs kommt ursprünglich aus Nord- und Osteuropa, besonders aus Russland war es lange Zeit nicht wegzudenken. Und das nicht ohne Grund: er ist der größte, barschartige Süßwasserfisch, den Europa hat. Wie kam der Zander nach Mitteleuropa? Er hat sich in Russland und anderen Küstengebieten im Norden Europas als wichtiger Teil des Lebens erwiesen. Im Anschluss hat man sich bemüht, durch Zucht und Besatz mit Jungtieren den Zander auch in anderen Gewässern anzusiedeln. Diese Vorhaben waren von Erfolg gezeichnet, weswegen der Zander heute in vielen Gewässern in Mitteleuropa findet. Obwohl er zu den Süß- oder Frischwasserfischen gehört, hat es eine kleine Population in die salzärmeren Bereiche der Ostsee getrieben. Diese Zander heißen heute „Haff Zander“. Lebensraum Dieser Fisch ist ein wenig verwirrend. Denn obwohl er sehr genügsam ist, was das Wasser, die Temperatur und den Salzgehalt angeht, ist er sehr wählerisch. Das betrifft den Untergrund seines Domizils: hart und steinig soll er sein. Er bevorzugt trübe Gewässer, was etwas im Widerspruch zum harten Boden steht. Aber durch seine Vorliebe zu Gewässern, die sich langsam bewegen, muss er auf nichts verzichten. Temperatur des Wassers ist ihm relativ egal, im Sommer darf es auch ruhig ein wenig wärmer werden. Jagd und Beute des Zanders Dieser beinahe
Artikel lesen
;

Der Zander ist ein verfressener Fisch, der besonders in der schnellen Jagd Erfolg hat. Dieser Cousin des Barschs kommt ursprünglich aus Nord- und Osteuropa, besonders aus Russland war es lange Zeit nicht wegzudenken. Und das nicht ohne Grund: er ist der größte, barschartige Süßwasserfisch, den Europa hat.

Wie kam der Zander nach Mitteleuropa?

Er hat sich in Russland und anderen Küstengebieten im Norden Europas als wichtiger Teil des Lebens erwiesen. Im Anschluss hat man sich bemüht, durch Zucht und Besatz mit Jungtieren den Zander auch in anderen Gewässern anzusiedeln.

Diese Vorhaben waren von Erfolg gezeichnet, weswegen der Zander heute in vielen Gewässern in Mitteleuropa findet. Obwohl er zu den Süß- oder Frischwasserfischen gehört, hat es eine kleine Population in die salzärmeren Bereiche der Ostsee getrieben. Diese Zander heißen heute „Haff Zander“.

Lebensraum

Dieser Fisch ist ein wenig verwirrend. Denn obwohl er sehr genügsam ist, was das Wasser, die Temperatur und den Salzgehalt angeht, ist er sehr wählerisch. Das betrifft den Untergrund seines Domizils: hart und steinig soll er sein.

Er bevorzugt trübe Gewässer, was etwas im Widerspruch zum harten Boden steht. Aber durch seine Vorliebe zu Gewässern, die sich langsam bewegen, muss er auf nichts verzichten.

Temperatur des Wassers ist ihm relativ egal, im Sommer darf es auch ruhig ein wenig wärmer werden.

Jagd und Beute des Zanders

Dieser beinahe nimmersatte Räuber hat eine besondere Vorliebe für Stinte, aber auch Krebse und andere kleine Tiere wird er nicht verschmähen.

Er ist ein hinterhältiger und rauer Räuber, der da zuschlägt, wo es der Beute unmöglich erscheint: nah am Ufer. Der Umstand, dass sein Aussehen eher dem effektiven Hecht ähnelt, ist dabei nicht unbedeutend.

Er lauert seiner Beute auf, indem er sich hinter Steinen oder Geäst versteckt und sich nicht von der Stelle bewegt. Wenn Beute nah genug an ihn herangekommen ist schlägt er zu.

Die Beute hat sich meistens ans Ufer gehalten, um den Fressfeinden im tieferen Wasser zu entgehen, was sich das Zander zunutze macht.

Aussehen

Als Teil der Barschfamilie sollte der Zander einen hohen Rücken und dunkle Grünfärbung aufweisen. Das tut er allerdings nicht. Genaugenommen würde ein Laie den Zander eher mit einem Hecht vergleichen.

Seine Färbung weist einen Anteil Grün auf, aber dieser ist sehr blass. Über seinen Rücken und die spitzen und stacheligen Rückenflossen verläuft ein ganz individuelles Fleckenmuster, das ihm außerdem seine Streifen verleiht.

Der Körper ist lang und schmal, weswegen der Zander sich, wenn nötig, sehr schnell fortbewegen kann. Sein Rücken wird geziert von zwei getrennten Rückenflossen. Besonders die vordere ist stachelig und verleiht ihm die Fähigkeit, mehr oder weniger still im Wasser zu liegen und zu lauern. Wenn Du einen Zander gefangen hast, können Handschuhe dich vor den Stacheln schützen.

Sein Maul ist typisch für Räuber und verfügt über viele spitze Zähne. Allerdings ist sein Maul verhältnismäßig klein, weswegen dieser ansonsten recht große Fisch Jagd auf kleine Beutetiere machen muss.

Im Schnitt werden Zander etwa 50 cm lang, einige Fische wurden allerdings gefangen, die bis zu 130 cm maßen. Da er sehr viel frisst, wächst der Zander auch schneller als viele andere Arten. Mit nur 3 Jahren sind Zander etwa 25 cm lang und bereits geschlechtsreif.

Ein gut genährter Zander wiegt etwa 10 kg, manch ein Angler hat aber auch schon mehr auf der Waage gehabt.

Alles auf einen Blick

Der Zander ist der größte barschähnliche Räuber in Europas Süßgewässern, der es schön warm und etwas trüb in seinem Revier mag. Seine Beute sind kleine Fische, denen er im flachen Wasser auflauert. Sein Aussehen und sein Jagdverhalten hat er sich wohl bei den Hechten abgeschaut, um seine Futtergier zuverlässig stillen, und schnell wachsen zu können.

Sein aggressiver Charakter lässt einige Zuchtprogramme immer wieder verzweifeln. Das, und der Fakt, dass der Zander immer beliebter in der Gastronomie wird, sorgt dafür dass die Population dieser besonderen Fische mit der Zeit schrumpft.

FAQ – Zander

Wo kommt der Zander eigentlich her?

Ursprünglich kommt er aus Russland, sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich auch heute noch bis zum Ural! Aber auch im westlichen Asien kamen diese Fische vor.

Gibt es noch andere Namen für den Zander?

Manchmal wird der Zander auch gerne „Hechtbarsch“ genannt, da er eine perfekte Mischung aus beider Arten darstellen könnte.

Worauf beißt der Zander besonders gut?

Da seine Beute aus kleinen Fischen wie Rotaugen und Stinten besteht, bist Du mit kleinen, leicht schimmernd aber gedeckt gefärbten Ködern gut beraten. Oft findest Du sie unter dem Namen Hechtköder oder Zanderköder. Versuche, den Köder in Ufernähe zu werfen und langsam zu bewegen. Das imitiert das Verhalten der Beutetiere, die sich ans Ufer zurückziehen, um sich vor Räubern zu schützen.

Quellen

Cover photo maybe © by Canva One Design license , Flickr BY-CC2.0 or Pexels| Please contact, if issues occur.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Angelzubehör zu günstigen Preisen
www.amazon.de
Amazon ist auch in riesiger Marktplatz für Angelzubehör

Echte Schnäppchen für Angler
www.ebay.de
Bieten oder Sofortkaufen. Gebraucht oder neu.