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Artikel aktualisiert am 26.10.2019

Der Spiegelkarpfen hat wenige Schuppen und ist gut beim Grundangeln zu angeln. Die Laichzeit ist in Mai und Juli. Weitere Besonderheiten im Steckbrief.

Spiegelkarpfen haben wenige große Schuppen

Der Spiegelkarpfen hat eine hochrückige und seitlich zusammengedrückte Körperform und stammt vom Schuppenkarpfen ab. Das Maul ist endständig und ist ein vorstülpbares Rüsselmaul. Der Spiegelkarpfen hat vier Barteln (Bartfäden) an der Oberlippe. Der Name Spiegelkarpfen kommt daher, dass er nur wenige große Schuppen hat, die sich hauptsächlich an den Flossenansätzen befinden. Die Rückenflosse beginnt vor dem Bauchflossenansatz, sie ist lang und hoch. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt. Die Afterflosse des Spiegelkarpfens ist gerade und leicht konvex. Die Brustflossen reichen fast bis Bauchflossenansatz. Karpfen können ca. 40 Jahre und mehr alt werden. Spiegelkarpfen können bis zu über 80cm groß und ca. 25kg schwer werden.

Lebensweise und Lebensraum des Spiegelkarpfens

Der Spiegelkarpfen ist ein Schwarmfisch. Er bevorzugt die Ufernähe und hält sich dort an Wurzeln und Überhängen auf. Ihr Lebensraum sind warme, stehende, flache oder langsam fließende Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs. Spiegelkarpfen wühlen am Grund nach Nahrung.
Die Laichzeit der Spiegelkarpfen ist der Sommer in den Monaten Mai bis Juli. Sie sind Krautlaicher und Haftlaicher und bevorzugen für die Laichablage seichte Stellen mit Pflanzenbewuchs. Die Männchen haben zur Laichzeit einen schwachen Laichausschlag.

Angeltipps für den Spiegelkarpfen

Die Hauptfangzeit ist der Hochsommer in den Monaten Juli – September. Als besonders fängige Angelmethoden haben sich das Grundangeln und das Posenangeln erwiesen.

Die Topköder zum Spiegelkarpfenangeln sind BoiliesBrot und Mais. Boilies und Mais werden am Grund, Brot im Sommer an der Wasseroberfläche angeboten. Vor dem Karpfenangeln muss man sich eingängig mit dem Gewohnheiten der Fische an dem Gewässer vertraut machen und das Gewässer an sich ebenfalls sehr gut beobachten und auskundschaften. Nichts geht beim Karpfenangeln über das Anfüttern. Als Angelgerät ist es sehr wichtig, dass Schnur, Rolle und Bremse perfekt aufeinander abgestimmt werden. Die Rute sollte ein Länge bis ca. 3,60m mit einem Wurfgewicht von ca. 60 – 90g haben. Allerdings ist es beim Kauf ratsam sich mit seinem Angelfachhändler zu besprechen um das entsprechend richtige Gerät auszuwählen.

Der Spiegelkarpfen – Steckbrief

Die Fakten zum Spiegelkarpfen noch einmal als Steckbrief:

Körpermerkmale

  • Körperform: hochrückig, seitlich zusammengedrückt
  • Maul: endständig, Rüsselmaul
  • Barteln (Bartfäden): vier
  • Schuppen: nur wenige große, hauptsächlich an Flossenansätzen
  • Besonderheiten: Stammt vom Schuppenkarpfen ab
  • Rückenflosse: beginnt vor Bauchflossenansatz, sie ist lang und hoch
  • Schwanzflosse: tief gegabelt
  • Afterflosse: gerade, leicht konvex
  • Brustflossen: reichen fast bis Bauchflossenansatz
  • Mittlere Länge: 30 – 50cm
  • Maximale Länge: ca. 80cm
  • Gewicht: ca. bis 15 – 20kg

Lebensweise – Lebensraum

  • Lebensweise: Schwarmfisch, bevorzugt in Ufernähe (Wurzeln, Überhänge)
  • Lebensraum: warme, stehende, flache oder langsam fließende Gewässer
  • Besonderheiten: wühlen am Grund nach Nahrung

Fortpflanzung

  • Laichzeit: Sommerlaicher (Mai – Juli)
  • Laichplatz: Krautlaicher, Haftlaicher
  • Laichablage: seichte Stellen mit Pflanzenbewuchs
  • Besonderheiten: Männchen zur Laichzeit schwacher Laichausschlag
  • Hauptfangzeit: Hochsommer (Juli – September)
  • Fangmethoden: Grundfischen, Posenangeln
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