[wpseo_breadcrumb]
Rotaugen an der Oberfläche und im Mittelwasser fangen

Cover photo maybe © by Canva One Design license , Flickr BY-CC2.0 or Pexels| Please contact, if issues occur.

Rotaugen an der Oberfläche und im Mittelwasser fangen

26. August 2020 | 0 Kommentare

Rotaugen halten sich im Sommer oft an der Oberfläche auf. Wir erklären wie du sie dort erfolgreich angeln kannst.
Anzeige

Besonders an heißen Sommertagen kannst du Rotaugen und andere kleinere Fische gut an der Oberfläche oder im Mittelwasser fangen. Das Gute daran ist, dass du schnell erkennen kannst, ob die Fische im Gewässer sich an der Oberfläche aufhalten. Denn dann siehst du immer wieder kleine Ringe und Platscher. An diesen Tagen macht es keinen Sinn am Grund zu angeln. Ganz einfach, weil die Fische sich dort nicht aufhalten. Deshalb erklären wir, wie du auch an der Oberfläche erfolgreich bist.

Rotaugen sind scheu – Vorsicht ist angesagt

Rotaugen und die anderen kleinen Weißfische wie Rotfedern oder Ukeleis sind Beutefische. Sie müssen also immer auf der Hut sein, nicht von einem Raubfisch oder einem Vogel erwischt zu werden. Deshalb musst du bei dieser Angelei vorsichtig agieren und nicht mit Pose und einem 30cm herabhängenden Vorfach fischen. Hier wirft die Pose einen Schatten und die Rotaugen werden misstrauisch. Du benötigst also eine Montage, die an oder in der Nähe der Oberfläche schwimmt und unauffällig ist.

Fett ist des Rätsels Lösung für Rotaugen an der Oberfläche

Fliegenfischer benutzen Fett, damit die Vorfachschnur nicht untergeht, sondern an der Oberfläche schwimmt und so die Fliege für die Forellen attraktiv bleibt. Dieses Entenbürzelfett machen wir uns auch beim Angeln auf Rotaugen zu Nutze. Das Fett kannst du hier kaufen.

Wir fädeln zunächst einen Stopper, gefolgt von einer sehr leichten und kurzen Pose (oder Wasserkugel) auf die Hauptschnur auf. Dann knoten wir eine kleine Schlaufe. Auf Blei oder gar einen Wirbel verzichten wir komplett – unnötiges Gewicht. In die Schlaufe kommt dann ein 0,14er Vorfach mit einem 14er oder 16er Haken. Das Vorfach wird danach mit dem Fett eingeschmiert und der Haken mit einer einzelnen Made bestückt.

Natürlich löst sich das Fett mit der Zeit vom Vorfach. Um die Wirkung zu erhöhen, empfehlen wir 10-15cm vor dem Haken auf ca. 1cm Länge einen kleinen Baumwollfaden zu knoten und diesen ebenfalls einzufetten. So wird der Haken sicher in Oberflächennähe gehalten und schreckt die Fische nicht ab.

Anfüttern nicht vergessen

Du kannst natürlich Glück haben und dein Köder findet schnell einen Schwarm Rotaugen. Jedoch ist es sicherer, vor allem auch, um die Fische am Platz zu halten, wenn du etwas anfütterst. Das gestaltet sich nicht immer leicht. Hier musst du auf den Wind achten oder eine zusätzliche Montage auslegen.

Hast du Rückenwind, kannst du ganz einfach trockenes Futter in Richtung deiner Montage werfen. Dieses treibt dann über deinen Angelplatz und macht die Fische aufmerksam. Steht der Wind ungünstig oder angelst du etwas weiter entfernt, benötigst du eine zweite Rute mit Futterkorbmontage. Jedoch darfst du hier natürlich keinen Futterkorb mit Gewicht benutzen. Wir empfehlen einen geschlossenen Kunststoffkorb ohne Zusatzgewicht mit kleinen Kreisöffnungen durch die eine Made gut durchpasst. In diesen Korb kommt dann etwas Styropor oder Pop-ip-Schaum, damit er an der Oberfläche schwimmt. Dazu füllst du noch Futter, Brot und/oder Maden. Schmackhaftes was die Rotaugen schätzen und sich langsam aus dem Korb löst.

Du musst die Angelstelle dann zunächst ausloten, um die richtige Tiefe zu haben. Wir möchten nämlich nicht, dass der Korb wegtreibt. Deshalb schiebst du auf die Hauptschnur einen Stopper, gefolgt von dem Futterkorb. An das Ende der Schnur knotest du ein 20-30g Birnenblei. Den Stopper stellst du dann so ein, dass der Korb an der Oberfläche schwimmt und gleichzeitig das Blei am Grund liegen bleibt. Die Montage mit Haken platzierst du dann in unmittelbarer Nähe des Futterkorbs.


Kanntest du diese Montage schon? Würdest du sie mal ausprobieren? Schreibe es in die Kommentare und teile deine Erfahrung mit der Community!

Anzeige

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige