Karpfenangeln: Diese Gewässerböden bringen den Erfolg

Karpfenangeln: Diese Gewässerböden bringen den Erfolg

13. März 2016 | 1 Kommentar

Karpfen mögen unterschiedliche Gewässerböden und darauf kannst du deinen Ansitz ausrichten. Welche Gewässerböden und Methoden den Fangerfolg bringen, erfährst du in diesem Artikel.
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Es gibt verschiedene Böden im Angel-Gewässer

Jedes Gewässer hat seine eigenen Eigenschaften in Uferbeschaffenheit, Wasserqualität und Bodenstruktur. Beim Angeln auf Fische, die ihre Nahrung vom Grund aufnehmen, ist es besonders wichtig den Boden zu kennen. Insbesondere Karpfen fressen am Grund und durchwühlen dort den Boden um auch an tiefer liegende Nahrung zu kommen. Schlammiger Boden hat für Karpfen zudem den Zweck den Körper im Sommer zu kühlen und im Winter etwas aufzuwärmen.

Altarme und Teiche haben meist einen weichen und fauligen Grund. Baggerseen haben wiederum recht abwechslungsreiche Böden. Hier finden sich dünne, weiche Schlammbänke, Lehmböden oder auch sandiger, kiesiger Grund.
Im Winter suchen die Karpfen einen Grund mit weichen, dicken Ablagerungen auf, um sich dort etwas einzugraben. Im Sommer bevorzugen sie hingegen einen festen Grund, wo zahlreiche Krebstiere unterwegs sind und sich Dreikantmuscheln ansiedeln. Dies sind dann wahre Hot-Spots für Karpfenangler.

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Den Boden analysieren

Doch wie findet man nun heraus welcher Boden das Gewässer hat? Am einfachsten erkundet man den Boden mit einem Echolot vom Boot aus. Das spart Zeit und grenzt Misserfolge ein. Ist dies nicht möglich, kann auch ein Grundblei an die Angel gebunden und über den Gewässergrund geführt werden. Mit der Fingerspitze an der Schnur erspürt man die Bodenstruktur. Das Blei verhält sich unterschiedlich. Grob kann gesagt werden:

  • Wenig Widerstand = Schlammiger Grund
  • Blei fühlt sich wie ein Korken in einer Flasche an = Lehmboden
  • Recht harter Aufprall des Bleis und danach keine Besonderheiten = fester Sand- / Kiesboden (In Baggerseen Hot-Spot für Karpfen)
  • Laubbäume am Ufer = Laub sammelt sich am Boden und bildet eine dichte, langsam verrottende Schicht / Gefahr: Schwere Bleimontage versinkt im Boden

In dem folgenden Video sieht man wie Karpfen fressen:

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Mit Pop Up Boilies erfolgreich im Schlamm angeln

Karpfen können ohne Probleme auch versunkene Köder finden, da sie gerne auch im Schlamm nach Nahrung suchen. Sind also mehrere Karpfen am Futterplatz, fressen sie sicherlich zunächst das oben liegende Futter, wühlen sich dann tiefer und finden unseren Köder.

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Je nach Bodenbeschaffenheit variiert die Vorfachlänge zwischen 5 – 25cm. Bei Böden, wo das Blei versinkt, wird ein längeres Vorfach verwendet. Das optimale Bleigewicht liegt bei ca. 70-80g. Damit kann eine entsprechende Wurfweite erreicht werden.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Boilies. Sinkende und schwebende / schwimmende. Je nach Einsatzort wird eine der beiden Varianten gewählt:

  • Lehmböden und Laubböden-> auftreibende Pop-Up Boilies. Das Blei versinkt im Boden, der Boilie am Haken schwebt kurz über dem Grund
  • Sand- / Kiesböden-> Hier werden normal sinkende Boilies verwendet. Sie liegen auf dem harten Grund und können vom Karpfen direkt aufgenommen werden

Ein Vorteil durch das Einsinken ist, dass die Kleinfische vom Köder weg bleiben, da sie nicht im Boden gründeln.

Fazit

Die Bodenbeschaffenheit in den verschiedenen Angelgewässern kann relativ einfach analysiert werden. Zu wissen auf welchem Grund man angelt, ist sehr wichtig um den richtigen Angelplatz und den dazu passenden Köder zu wählen. Wenn diese Punkte beachtet werden, stellen sich schnell Erfolge ein.

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1 Kommentar

  1. Auch interessant ist es, wenn man das Blei über den Grund schleift und es dann Ruckler in der Rutenspitze gibt.
    Das sind entweder Muschelbänke, Steine oder Fressrinnen.
    Auf allen 3 Böden lässt sich ideal fischen.
    Wobei man darauf achten muss, ob die Steine nicht eine Gefahr sind, da sich dort die Schnur aufreiben könnte.
    LG Marc

    Antworten

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