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Artikel aktualisiert am 08.11.2019

Beim Angeln auf Karpfen kommt es auf die Angelausrüstung an. Hier zeigen wir Euch die wichtigsten Bestandteile einer Karpfenausrüstung, die in keiner Angeltasche fehlen sollten.

Karpfenangler verfügen meistens über die mit Abstand größte Ausrüstung. Ein Wunder ist dies nicht unbedingt: Die Auswahl an Angelgeräten und Zubehör rund um das Karpfenangeln ist sehr groß. Da kommt es zwangsläufig, dass die Angelausrüstung ein wenig größer ausfällt. Allerdings muss gesagt werden, dass man große Karpfen überlisten kann, ohne eine große Ausrüstung besitzen zu müssen. Solide Angelgeräte und ein paar Kleinteile reichen schon aus. Trotzdem zeigt diese Auflistung sehr viel Zubehör auf.

Inhaltsverzeichnis

 

Rute, Rolle und Rutenständer zum Karpfenangeln

Für das Angeln auf Karpfen kann man ganz spezielles Zubehör kaufen. Dazu gehören auch die Ruten und Rollen, die besondere Charakteristiken aufweisen.

Karpfenrute

Eine gute Karpfenrute zeichnet sich dadurch aus, dass sie etwas kräftiger und stabiler gebaut ist – schließlich muss man mit ihr auch kapitale Fische an Land beziehungsweise in den Kescher ziehen können. Trotzdem sollte eine Karpfenrute über eine gute Aktion verfügen, denn Karpfen können sich im Drill zu richtigen Fightern entwickeln.

Die Rutenlänge liegt in der Regel zwischen 3 und 4,5 Metern – eine optimale Länge gibt es nicht, schließlich spielen zahlreiche Faktoren, wie zum Beispiel die Gewässerbeschaffenheit oder auch die Vorlieben des Anglers eine bedeutende Rolle. So sind beispielsweise lange Karpfenruten dann erforderlich, wenn Würfe über große Distanzen ausgeführt werden müssen.

Karpfenrolle

Beim Angeln auf Karpfen werden von den Anglern bevorzugt Stationärrollen mit großem Schnurfassungsvermögen eingesetzt. Das große Schnurfassungsvermögen bringt den Vorteil mit sich, dass beachtliche Wurfweiten möglich sind und man kapitalen Karpfen je nach Situation auch mal genügend Schnur geben und sie erst einmal abziehen lassen kann. Übrigens werden immer häufiger Freilaufrollen eingesetzt, denn bei manchen Montagen – wie zum Beispiel bei Schwimmbrot-Montagen – stellen diese Rollen einen großen Vorteil dar, und sollten deshalb in keiner Angelausrüstung fehlen.

Rutenständer und Bissanzeiger

Karpfenangler stellen ihre Ruten oft nicht verteilt am Ufer auf. Sie greifen vielmehr auf ein so genanntes Rod Pod zurück. Auf dem Titelbild ist ein solches gut zu erkennen. Rodpods sind stabile Metallständer mit meistens drei Rutenauflagen. An den vorderen Auflagen werden oft elektronische Bissanzeiger montiert und zusätzlich mit optischen Kletteraffen erweitert. Der Vorteil dieser Rutenständer ist, dass man nur einen Anlaufpunkt hat, auf den man achten muss und trotzdem die Montagen im Gewässer verteilt ausbringen kann.

Ein Carryall für den Transport ist eine gute Entscheidung

Aufgrund des zahlreichen Zubehörs, ist es ratsam auf das Carryall zurückzugreifen. Hierbei handelt es sich um eine Angeltasche, die besonders geräumig ausfällt. Ihr Sinn und Zweck besteht darin, wirklich jeden Angelartikel bzw. die unterschiedlichsten Sachen aufzunehmen. Ob es darum geht, Köder, Angelhaken oder auch Angelbekleidung zu verstauen, macht im Endeffekt keinen Unterschied: All diese Dinge haben in der Tasche Platz.

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Zubehör zum Anlanden und Versorgen von Karpfen

Man sollte als Angler natürlich immer darauf achten die Fische waidgerecht anzulanden und dann zu versorgen. Beim Karpfenangeln haben sich aber ganz besondere Produkte durchgesetzt, die Behandlung der gefangenen Fische besonders schonend macht.

Gute Kescher zeichnen sich hierdurch aus

Ein guter Karpfenkescher zeichnet sich gleich durch mehrere Eigenschaften aus. Kescherkopf und Keschernetz sind ausreichend groß bemessen. Auch Großkarpfen lassen sich darin sicher aufnehmen und landen. Zudem ist der Kescherkopf solide verarbeitet. Kunststoffverbindungen sieht man nur selten: Fast immer wird auf Aluminium gesetzt, das ebenfalls leicht ist, jedoch mit einer wesentlich höheren Stabilität aufwartet.

Viele Karpfenangler achten darauf, bei ihren Keschern die Köpfe und Kescherstangen wechseln zu können. Es ist immer gut, über ein gewisses Maß an Flexibilität zu verfügen. Außerdem sind diese Angelkescher nicht immer günstig. Sollte beispielsweise das Keschernetz beschädigt werden, ist es immer gut, wenn man nicht gleich einen komplett neuen Kescher kaufen muss, sondern man stattdessen auf Ersatz aus dem Angelladen zurückgreifen kann.

Abhakmatte

Karpfen auf Abhakmatte

Ein Karpfen auf einer Abhakmatte. © Lars_B_Larsen | Canva

Die Karpfen, die bei großen Ansitzen gefangen werden, sind oft richtige Kolosse. Deshalb sind sie auch nicht so einfach zu handlen. Deshalb werden Abhakmatten mit besonders weicher Polsterung und schonender Oberfläche eingesetzt. Sie werden mit ausreichend Wasser befeuchtet und der Fisch nach dem Fang darauf abgelegt. So wird verhindert, dass die Schleimhaut der Karpfen verletzt wird und die Haken schonend gelöst werden können.

Wiegesack

Karpfenangler sind oft daraus aus besonders große Exemplare zu fangen. Und wenn sie dies geschafft haben, möchten sie natürlich auch wissen, wie groß und schwer der Fang ist. Um das Gewicht zu ermitteln, werden die Karpfen in einen schonenden Wiegesack gelegt, zugeklappt und dann an eine Waage gehängt.

Zubehör zum Anfüttern auf Karpfen

Rund um das Anfüttern auf Karpfen gibt es sehr viel Zubehör zu kaufen. Aber nicht alles davon wird immer gebraucht.

Futter und Futtereimer

Zunächst einmal benötigt man ausreichend Futter, um die Karpfen auch entsprechend anzulocken und am Platz zu halten. Um das Futter zu transportieren und anzurühren eignen sich extra Futtereimer.

PVA-Beutel

Es macht Sinn an seine Montage einen mit Futter gefüllten PVA Beutel zu knoten und dann alles zusammen auszuwerfen. Der PVA Beutel löst sich im Wasser am Grund auf und gibt das Futter direkt neben dem Haken frei.

Wurfrohr für Partikel

Ein Wurfrohr dient dazu Partikel wie Boilies, Pellets oder Mais auf die meist sehr weit entfernten Angelplätze zu bringen. Sie sind etwas gebogen und bringen die Partikel schnell auf eine hohe Geschwindigkeit und somit Weite.

Futterboot

Mit dem Futterboot kann man per Fernbedienung das Futter zum Nachfüttern direkt auf den Angelplatz steuern und so ganz zielgerichtet das Futter ablegen. Aber nicht nur das Futter, sondern auch die gesamte Montage kann so auf weite Entfernungen, ohne Auswerfen gebracht werden. Manche Futterboote sind mit einem Echolot ausgestattet, um die Bodenstruktur zu sehen und die Montage dann an der geeigneten Stelle abzulegen.

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Einkaufsempfehlung für Karpfenköder

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Karpfenzubehör rund um den Köder

Die Anköderung und Montage von Karpfenködern ist zum Teil eine Wissenschaft für sich. Diese Sachen kannst du immer zum Karpfenangeln mitführen.

Karpfenzubehör mit Boiliebohrer und Boilienadel

Eine Karpfenmontage mit Boilie am Haar. Daneben Boliebohrer und Boilienadel. © Dmitrii Balabanov | Canva

Ködernadel

Um Köder wie Mais und Würmer ordentlich auf den Haken zu bekommen, darf in deinem Angelkasten eine Ködernadel nicht fehlen. In diesem Artikel erklären wir, wie du die Ködernadel richtig einsetzt.

Set aus Boiliebohrer und Boilienadel

Boilie sind meist harte kleine Kugeln, die man nicht einfach an den Haken pieksen kann. Boilie werden an der Haar-Montage angeboten und dafür musst du mit dem Boiliebohrer zunächst ein Loch in den Boilie bohren und ihn dann mit der Boilienadel auf das Haar fädeln.

Boiliestopper

Damit die Boilie dann nicht wieder vom Haar herunterrutschen, kannst du sie zum Beispiel mit einem kleinen Boiliestopper fixieren.

PVA-Schnur

Um noch weitere Boilie direkt in der Nähe der Montage zu platzieren, kannst du sie entweder in einem PVA Beutel füllen oder auf eine PVA Schnur auffädeln. Der Vorteil ist bei der Schnur, dass du den Abstand der Boilie zueinander bestimmen kannst und sie so über den Angelplatz besser verteilst. Bei einem PVA Beutel bleiben sie auf einem Haufen.

Pop-up Zubehör

Damit dein Köder vom Boden hervorsticht, kannst du ihn z.B. mit einer Styroporkugel versehen. So schwebt dein Haken samt Köder über dem Grund und fällt den Karpfen vielleicht eher auf.

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Ein Karpfenansitz darf bequem sein

Viele Karpfenangler legen sich ein ganzes Wochenende auf die Lauer, um ihren Zielfisch zu erwischen. Man muss auch relativ geduldig sein, um beim Karpfenangeln erfolgreich zu sein. Deshalb kann man sich mitunter ein ganzes Lager am Gewässer aufbauen. Zelte, Liegen, Schlafsäcke, bequeme Stühle, Tische uvm. benötigst du für einen solchen Ansitz, wenn du es bequem haben möchtest. Dazu noch Transportkarren, um alles vom Auto zum Angelplatz zu bringen.

Dabei darf die richtige Bekleidung natürlich nicht fehlen. Gummistiefel und warme Kleidung sind für solche Ausflüge Pflicht. Nachts kann es sehr kalt und ungemütlich werden, wenn die Feuchtigkeit in die Klamotten zieht.

Für einen Tagesansitz benötigst du natürlich nicht so viel. Und du kannst trotzdem absolut erfolgreich sein. Deshalb mache dir keinen Stress, diese umfangreiche Ausrüstung haben oft wirklich nur echte Carp-Hunter, die fast nichts anderes machen, als darüber nachzudenken wie sie auf Karpfen angeln.

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Qualität kaufen und Preise der Angelgeschäfte vergleichen

Zunächst einmal gilt, dass man grundsätzlich Qualität kaufen sollte. Zwar hat diese ihren Preis, aber dafür überzeugen die hochwertigen Angelgeräte mit Zuverlässigkeit und einer langen Nutzungsdauer. Außerdem gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal. Des Weiteren sollte man sich überlegen, welche Karpfenartikel man wirklich benötigt. Dinge, wie beispielsweise ein Futterboot oder ein Bedchair, benötigt nicht jeder Angler.

Wer sich auf das Wesentliche beschränkt, kann allein dadurch schon ordentlich Geld sparen, ohne sich beim Angeln ernsthaft einschränken zu müssen. Außerdem kommt es auch darauf an, in welchem Angelshop man kauft. Die Preise für Karpfenzubehör können je nach Händler ganz schön schwanken. Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert, sich etwas Zeit zu nehmen und die Preise verschiedener Online-Angelshops miteinander zu vergleichen.

 

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