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Effizient verknoten mit der Seitenarmmontage

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Effizient verknoten mit der Seitenarmmontage

Ob Schlaufenknoten, Palomar-Knoten oder Blutknoten – insbesondere beim Angeln sind gut und festsitzende Knoten nicht wegzudenken. Das gilt auch für die sogenannte Seitenarmmontage. Was es damit auf sich hat, wie du die Seitenarmmontage selbst herstellst und weitere nützliche Informationen zum Thema haben wir dir in diesem Beitrag zusammengestellt.

Was ist die Seitenarmmontage?

Die Seitenarmmontage – auch als Seitenarm-Knoten bekannt – ist eine Technik, bei der der Haken an einen Seitenarm des Angelhakens angebracht wird. In seiner Machart baut er auf dem Springer-Knoten auf. Die Anbringung an den Seitenarm ermöglicht es dem Angler, den Haken auf eine Weise zu platzieren, die den Fischen den Köder am effektivsten präsentiert.

Machart und Verwendung der Seitenarmmontage

Sobald man die Technik des Bindens einmal gelernt hat, kann man die Seitenarmmontage nicht nur sehr einfach anwenden – dieser Knoten ist zudem bei Anglern durch seine schnelle wie effiziente Machart sehr beliebt. Außerdem kann man den Seitenarm-Knoten ebenfalls dazu nutzen, um weitere Montagen vorzunehmen, zum Beispiel eine Pilker-Montage, oder schwerere Lasten anzubringen, zum Beispiel Körbe. Gebrauch findet dieser Knoten vor allem in Süßwassergewässern.

Das heißt, die Seitenarmmontage ist am effektivsten bei der Verwendung von schwimmenden oder auf dem Grund treibenden Ködern. Man kann ihn beim grundlegenden Angeln ebenso nutzen wie beim Feedern. Auch das Winkelpickern ist mit dieser Knotenart möglich.

Wie wird dieser Knoten nun gemacht? Zuvor wichtig ist, dass du beachtest, dass der Seitenarm-Knoten ans Vorfach angebracht wird. Für die Bindung selbst empfiehlt es sich, sowohl auf Schnüre, die monofil sind, als auf auf geflochtene Exemplare zurückzugreifen.

Danach kannst du loslegen:

Im ersten Schritt bildest Du eine Schlaufe – direkt am Vorfach. An diese Stelle kommt der Seitenarm hin – eben ähnlich wie beim Springer-Knoten.

Die Stränge der Schlaufe bindet man im zweiten Schritt fünf- bis sechsmal umeinander. Achte hierbei darauf, dass die Stränge einander parallel sind. Sobald du mit dem Umwickeln fertig bist, kannst du die Schlaufe durch die Öffnung, die sich dabei entwickelt hat, fädeln.

Als nächstes kannst du den Knoten zuziehen. Hierzu brauchst du einfach nur die Stränge festzurren. Wichtig ist, dass du ein Auge auf die Knoten hast. Sie sollten weiterhin gut sitzen.

Im letzten Schritt brauchst du dich nur noch um die überstehenden Schnurreste zu kümmern. Dazu kannst du einen der beiden Stränge durchschneiden – am besten direkt am Knoten.

Zunächst muss ein Seitenarm an den Angelhaken befestigt werden. Dies kann mit einem Spezialwerkzeug oder einer speziellen Zange erfolgen. Anschließend wird der Haken an den Seitenarm befestigt. Der Haken sollte so platziert werden, dass er den Köder am besten präsentiert.

Welche Vorteile bietet die Seitenarmmontage?

Die Seitenarmmontage bietet einige Vorteile:

  • Zunächst einmal ist sie sehr einfach anzuwenden.
  • Weiterhin ermöglicht er es dem Angler, den Köder auf eine Weise zu präsentieren, die den Fischen am besten gefällt.
  • Man kann weitere Dinge an diesen Knoten anbringen, wodurch er vielseitig nutzbar ist.
  • Darüber hinaus gewährleistet es die Seitenarmmontage dem Angler, den Haken besser zu verstecken.
  • Und: die Tragkraft des Seitenarmknoten ist hoch, bei über 80 Prozent. Dadurch kann er einiges aushalten.

Auf einen Blick

Die Seitenarmmontage ist eine sehr effektive Technik, um Fische zu fangen. Es ist sehr einfach anzuwenden, besitzt eine hohe Tragkraft und kann für weitere Dinge verwendet werden. Vorranging wird er in Süßwassergewässern verwendet. Er baut auf dem Springerknoten auf.

FAQ zum Thema: Seitenarmmontage

Wie viele Angelknoten gibt es?

Angelknoten gibt es zuhauf – bis über 200 verschiedene Varianten.

Welcher Angelknoten hat die höchste Tragkraft?

Zu den stärksten Knoten gehört in diesem Fall der Grinner-Knoten- Mit über 90 Prozent an Tragkraft hält er viel aus.

Warum gibt es ein Vorfach beim Angeln?

Ein Vorfach verwendet man, um die jeweiligen Haken, die man zum Angeln nutzt, auszutauschen. Sie haben aber auch eine Funktion als Sollbruchstelle. Das ist vor allem bei Hängern der Fall.

Quellen

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