Hechtangeln mit dem Köderfisch

Hechtangeln mit dem Köderfisch

16. Oktober 2019 | 0 Kommentare

Mit Köderfisch auf Hecht zu angeln, ist sehr aussichtsreich. Vor allem große Exemplare des Raubfisches lassen sich gut mit diesem Köder überlisten.
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Wenn man es genau nimmt, ist es gar nicht so schwierig, einen Hecht zu fangen. Sofern sich Hechte in einem Angelgewässer befinden, lassen sich diese überlisten. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis man beim Hechtangeln Erfolg hat und ein Esox an Land gezogen wird. Zumindest trifft dies für das Fangen kleinerer Fische zu. Wer einen großen Hecht landen möchte, muss sich schon ein wenig mehr anstrengen und natürlich auch etwas Glück haben. Angler, die schon immer mal einen kapitalen Hecht fangen wollten, sind gut damit beraten, auf einen Naturköder bzw. auf den Köderfisch zu setzen. Um große Hechte zu fangen, bietet sich dieser Köder zweifelsohne an. Viele Raubfischangler sind der Überzeugung, dass es sich beim Köfi um den mit Abstand besten Hechtköder handelt. Um mit dem Köderfisch auf Hecht erfolgreich zu sein, brauchst du eigentlich nur zwei Montagen im Repertoire zu haben. Entweder angelst du mit der Pose oder auf Grund.

Das Stahlvorfach für die Montage

In beiden Fällen benötigst du ein Stahlvorfach, das entsprechend mit Haken ausgestattet ist. Es ist dabei zu beachten verschiedene Stahlvorfächer für unterschiedlich große Köderfische bereitzuhalten. Ich empfehle dir ein 49er Stahlvorfach (7×7 Drähte) am besten mit dünner Nylon-Ummantelung. Diese sind langlebiger, Hülsen haben bessere Klemmeigenschaften und einige kannst du auch einfach mit dem Feuerzeug zusammenschmelzen. Es sollten zwei 6er Drillinge verbaut sein und mindestens 60cm lang sein. Das Vorfach kann man selbst herstellen. Zunächst wird der Stahldraht durch den unteren Haken geführt und dann das kürzere mit dem längeren Ende mit einem Feuerzeugverschmolzen. Dann wird das gleiche mit dem oberen Haken gemacht. Schließlich verschmilzt du das lange Ende des oberen Hakens mit dem des unteren. Am Ende des unteren machst du dann noch eine Schlaufe, die du verschmilzt. Hier ist es noch mal gut erklärt. Ein Haken des oberen Drillings geht durch die Schwanzwurzel, der andere wird in der Flanke montiert. Bei weichen Köderfischen kannst du tiefer einstechen und bei harten lieber nicht so tief. Man will ja, dass der Drilling sich löst und im Hechtmaul gut greifen kann. Man kann die Drillinge auch noch mit roten Fäden „garnieren“ oder gleich UV-Drillinge nehmen. Dazu eine 0,28er-0,32er monofile Hauptschnur.

Wie man dem Hecht den Köderfisch anbietet

Schnell stellt sich die Frage nach der optimalen Präsentation. Ob man den Köderfisch nun auf Grund oder an der Pose präsentiert, ist im Grunde eine Frage des persönlichen Geschmacks. Grundsätzlich gilt, dass beide Methoden gut fangen. Übrigens kann auch das Gewässer eine Einflussgröße sein. Bei einem typischen Hechtufer bietet es sich an, den Köder an der Pose zu präsentieren. Bei größeren Freiflächen ist es oftmals von Vorteil, wenn der Köder mit dem Grundblei auf Tiefe gehalten wird.
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Aufbau der Grundmontage

Wenn du weißt wo die Hechte stehen, empfiehlt sich die Grundmontage. Ein Grundblei von ca. 60g wird an einem Stück 0,80er Monofil montiert, an das andere Ende kommt ein Wirbel. Dieser Wirbel wird auf die Hauptschnur geführt und muss dort frei laufen können. Dann folgt eine Gummiperle und ans Ende der Hauptschnur kommt ein Wirbel. In diesen wird das oben beschriebene Stahlvorfach mit den zwei Drillingen eingehakt. Als Bissanzeiger kannst du einen elektronischen Bissanzeiger nehmen. Die Bremse sollte sehr fein eingestellt sein oder der Bügel sogar offen. Dann montierst du die Schnur mit einem Gummiband an der Rute. Wenn die Schnur rausgerutscht ist, gibt es einen Biss.

Aufbau der Posenmontage

Über Kraut oder wenn der Köder eine größere Fläche „abtreiben“ soll, kommt die Posenmontage zum Einsatz. Die Tiefe sollte so eingestellt sein, dass der Köderfisch knapp am Grund liegt. Die Pose steht schräg im Wasser und wenn der Hecht den Köder nimmt, kippt die Pose auf die Wasseroberfläche und zieht dann ab. Oder du bietest den Köderfisch knapp über dem Grund an, damit er treiben kann. Vorteil der Posenmontage ist, dass man immer weiß wo der Hecht hinzieht.
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Auf die Hauptschnur kommt ein Stopper, dann die Pose, danach eine Gummiperle, eine große Bleikugel, noch eine Gummiperle und ans Ende der Karabinerwirbel. Darin wird dann das Stahlvorfach geklinkt.

Wann sollte man anschlagen?

Bei beiden Montagen darf man nicht zu lange mit dem Anschlag warten. Wenn der Hecht abgezogen ist, wird er noch einmal stoppen. Spätestens beim zweiten Abziehen, solltest du anschlagen. Manche sagen auch schon beim ersten Abziehen. Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass der Hecht den Köder und damit die Drillinge tief schluckt. Probiere am besten selbst aus was du am besten findest.

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