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Angeln auf Zander für Einsteiger

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Angeln auf Zander für Einsteiger

23. Oktober 2019 | 0 Kommentare

Das Angeln auf Zander ist sehr beliebt. Wir zeigen dir wie auch du als Einsteiger Zander fangen kannst.

Unter Raubfischanglern zählt der Zander inzwischen zu den beliebtesten Fischen – wenn nicht sogar zum beliebtesten Fisch überhaupt. Denn im Vergleich zum Hecht ist er stärker verbreitet und sein festes Fleisch schmeckt ebenfalls hervorragend und hat nur wenige Gräten.

Angeln auf Zander ist nicht unbedingt einfach, da es sich um einen relativ scheuen Fisch handelt. Dennoch gibt es zwei Methoden, mit denen man sich Zander sehr gut überlisten lassen.

Informationen zum Zander

Der Zander fällt in die Kategorie der Barschartigen, was unter anderem an den spitzen beziehungsweise leicht stacheligen Schuppen sowie an der vorderen, stacheligen Rückenflosse erkennbar ist. Die Rückenflossen zählen zu den besonderen Merkmalen des Zanders, denn immerhin hat er zwei direkt hintereinander sitzende Rückenflossen (in mancher Literatur ist auch von einer geteilten Rückenflosse die Rede).

In der Regel wird der Zander ungefähr 40 bis 50 Zentimeter lang. Allerdings gibt es auch hier immer wieder kapitale Exemplare, die eine Länge von bis zu 90 Zentimetern erreichen können. Die Laichzeit erstreckt sich ungefähr über den Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni. Seinen Ursprung hat der Räuber in Osteuropa, doch aufgrund von Besatzmaßnahmen ist er inzwischen innerhalb ganz Europa verbreitet.

Methoden zum Angeln auf Zander

Spinnfischen auf Zander

Was das Zander-Angeln betrifft, so handelt es sich beim Spinnfischen um eine der aussichtsreichsten Fangmethoden. Die folgenden Köder sind besonders zu empfehlen: Gummifische / Shads, Blinker, Wobbler, Twister

Tipp: Der Zander ist ein Raubfisch mit sehr guten Augen, der auch gerne nachts auf die Jagd geht. Beim nächtlichen Spinnfischen ist es ratsam dunkle Kunstköder zu verwenden, da diese vom Zander besser wahrgenommen werden. Das mag sich vielleicht etwas merkwürdig anhören, jedoch zeichnet sich mit Blick nach Oben ein dunkler Köder an der Wasseroberfläche besser ab, als ein heller Köder.

Sollte man an einem Gewässer angeln, in welchem nicht nur der Zander, sondern auch der Hecht beheimatet ist, darf natürlich nicht vergessen werden, ein Stahlvorfach zu verwenden.

Tipps zur Köderführung

Beim Fischen mit Weichplastikködern kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen. Die Köder gilt es bis auf den Grund absinken zu lassen. Aufgrund der schweren Jigheads dauert dies meist nur wenige Sekunden. Dann geht es an das Einholen. Hierbei muss ruckartig bzw. mit Beschleunigung gearbeitet werden: Man kurbelt den Köder schlagartig an und stoppt sofort wieder, damit Gummifisch oder Twister ansteigen und dann taumelnd auf den Grund zurücksinken.  Du spürst es im entspannen der Schnur, wenn der Köder wieder am Grund angekommen ist. Je nach Spinnrolle gilt es ungefähr zwei bis drei Umdrehungen zu machen.

Möglichst große Bereiche abfischen

Als Spinnangler gilt es sehr aktiv zu sein. Es mag wenig Sinn, ein- und dieselben Gewässerbereiche immer wieder erneut abzufischen. Besser ist es, Angelgewässer abzuwandern. An Seen sowie auch an Flüssen empfiehlt es sich, auf diese Weise zu verfahren. Sollte man an einer Angelstelle innerhalb von 20 Minuten und trotz der Präsentation verschiedener Kunstköder nicht einen einzigen Biss erhalten haben, zieht man besser weiter, um somit die Aussichten auf Erfolg zu steigern.

Angeln mit Köderfisch

Alternativ zum Spinnfischen bietet sich vor allem das Angeln mit Köderfisch an. Besonders wichtig ist die Wahl des Köderfischs: Aufgrund seiner Maulform bevorzugt der Zander Fische mit schlanker Körperform– hochrückige Fische, wie zum Beispiel der Brassen sind kein guter Köder. Stattdessen sollte man lieber zu Rotaugen oder Rotfedern greifen.

Der Köderfisch kann sowohl mit der Pose als auch auf Grund angeboten werden, wobei die meisten Angler mit der Grundangel deutlich erfolgreicher sind. Beim Zander-Angeln mit Köderfisch ist zu beachten, dass der Zander manchmal nur sehr vorsichtig beißt. Am besten versieht man den Köderfisch am Schwanzende mit einem zusätzlichen Drilling oder einem speziellem Zanderhaken – damit lassen sich die Fangchancen deutlich erhöhen.

Beim Angeln mit Pose ist zu beachten, dass diese möglichst optimal bzw. fein ausgebleit ist. Sie muss den Köder zwar stabil im Wasser halten, allerdings darf ihr Widerstand nicht zu hoch bemessen sein. Je niedriger der Widerstand ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Angelköder auch von vorsichtigen Zandern genommen wird.

Angeln auf Zander an Fluss und See

Am Fluss auf Zander angeln

Wer sich für das Angeln am Fluss entschieden hat, muss seine Angel entsprechend anpassen. Ein wichtiger Punkt ist die Wurfweite. Selbst an größeren Flüssen muss man nicht unbedingt so weit auswerfen. Viel wichtiger ist es, mit der Strömung klar zu kommen. Aus diesem Grund ist es üblich, dass man auf stärkere Angelschnur setzt. Ob man einen starken Raubfisch im Fließgewässer oder im Stehgewässer drillt, macht einen deutlichen Unterschied: Der zusätzliche Strömungsdruck im Fließgewässer sorgt für eine ordentliche Belastung, die man mit Rute und Angelschnur ausgleichen muss.

Wer auf Kunstköder wie Gummifisch, Twister oder Wobbler setzt, wird am Fluss mit Sicherheit Strecke machen wollen. An Fließgewässern ist es ratsam, die einzelnen Flussabschnitte möglichst rasch abzufischen. Aufgrund wechselnder Pegel lässt sich häufig nur schwer sagen, wo sie Zander stehen. Beim Zanderfischen am Fluss ist es daher ratsam, sich hierauf einzustellen. Eine leichte Ausrüstung, die unter anderem auch geeignetes Schuhwerk umfasst, ist wichtig, damit man am Ufer gut vorankommt.

Beim Angeln mit Naturködern, die auf Grund oder an der Pose angeboten werden, gilt es wiederum auf Montagen zu setzen, denen die Strömung nichts anhaben kann. Viele Angler setzen gezielt auf strömungsfeste Grundmontage, die über ordentliche Grundbleie realisiert werden.

Zanderfischen am See ist leichter

Am See hat man mit vielen der angesprochenen Probleme nicht zu kämpfen. Beim Fischen auf Zander bleibt in diesem Fall der Kampf mit der Strömung aus, weshalb auf etwas leichteres Angelgerät zurückgegriffen werden kann. Außerdem ist man auch nicht so sehr dazu angehalten, das Gewässer schnell abzufischen – wobei sich ein gezieltes Abfischen verschiedener Gewässerbereiche jedoch trotzdem empfiehlt.

Vor allem wenn auf Naturköder wie Köderfisch und Fischfetzen gesetzt werden sollte, gestaltet sich das Fischen auf Zander deutlich leichter. An Seen und Teichen kann man mit gutem Gewissen zu einer Raubfischpose greifen, weil Verhedderungen der Montage voraussichtlich ausbleiben.

Beim Spinnfischen hat man zumeist auch weniger mit Hängern zu kämpfen, weshalb man sich auch an Montagen wie Carolina-Rig oder Texas-Rig heranwagen kann. An Fließgewässern ist deren Einsatz zwar auch möglich, doch erfahrungsgemäß reißen die Angelmontagen schneller ab.

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