Drop-Shot Angeln

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Mit dem Drop-Shot Angeln kannst du kleine Gummiköder oder Würmer sehr verführerisch im Wasser bewegen. In erster Linie werden damit Barsche und Zander gefangen.

Beim Drop Shot Rig handelt es sich um eine Angelmontage, die ursprünglich aus den USA stammt. Die Montage findet beim Spinnfischen Anwendung und erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Immer mehr Spinnfischer machen mit dieser Montage positive Erfahrungen und überlisten mit ihrer Hilfe kapitale Hechte, Zander und Barsche. Im Folgenden wird erläutert, wie die Dropshot Montage aufgebaut ist und eingesetzt wird.

Drop-Shot Montage

Der Aufbau der Montage sieht wie folgt aus: Mit Hilfe eines Wirbels oder auch nur eines Knotens wird eine ca. ein Meter lange Vorfachschnur an die Hauptschnur gebunden. Diese sollte möglichst abriebfest sein. An ihrem Ende befindet sich das so genannte Dropshot-Blei. Hierbei handelt es sich um eine Art Grundblei, welches zwar an der Schnur fixiert ist, jedoch nach Geschmack des Anglers gezielt verschoben werden kann. Durch ein Verschieben des Bleis kann die Ködertiefe angepasst werden. Je nach gewähltem Kunstköder sollte das Gewicht des Bleis bei rund 5 bis 30 Gramm liegen.

Am Vorfach, ungefähr 20 Zentimeter über dem Dropshot-Blei, wird der Haken gefestigt. Da dieser direkt am Vorfach befestigt wird, ist es empfehlenswert, einen Öhrhaken zu verwenden. Es ist in der Tat so, dass dieser mitten auf der Vorfachschnur befestigt wird – auf einen Seitenzweig wird bewusst verzichtet. Am besten entscheidet man sich für den Palomarknoten, da dieser den Haken optimal sichert. In den Haken wird dann der Kunstköder beziehungsweise der Gummifisch oder ein Gummiwurm eingehängt. Weiterhin ist zu beachten, dass hinter dem Blei noch einige Zentimeter Schnur überstehen, um die Ködertiefe gegebenenfalls anpassen zu können.

Blei für das Drop-Shot Angeln Im oberen Bild sieht man den Schnurklipp mit dem das Blei an der Sehne befestigt wird. © Paul Lahrmann

So angelt man mit der Drop-Shot Montage

Das Prinzip der Droshot Montage ist denkbar einfach. Nach dem Auswerfen lässt man die Montage absinken, um anschließend die Angelschnur zu straffen. Durch das Straffen wird sichergestellt, dass sich der Köder in der eingestellten Höhe über dem Blei befindet. Anschließend wird die Hauptschnur gezupft, um dem Köder ein aktives Eigenleben zu verleihen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Dropshot-Blei nicht angehoben wird – denn nur so kann auf der Stelle gefischt werden. Sind keine Bisse zu verzeichnen, so zieht man die Montage ein kurzes Stück weiter um dort sein Glück zu versuchen.

Die Vorteile des Dropshot liegen klar auf der Hand. Zum einen kann sich der Köder nicht mehr so schnell verhaken, zum anderen lässt sich die Ködertiefe exakt einstellen. Weiterhin ist das Fischen mit dieser Montage nicht so anstrengend, da der Köder überwiegend gezupft wird und man nicht ständig neu auswerfen muss.

 

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