Räucherofen Kaufratgeber – Das ist beim Kauf von einem Räucherofen oder einer Räuchertonne zu beachten

2 Nov 2018 | 0 Kommentare

Wenn du dir einen Räucherofen oder eine Räuchertonne kaufen möchtest, sind ein paar Dinge zu beachten. Es gibt eine große Auswahl und qualitative Unterschiede.

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Es gibt zunehmend mehr Angler, die sich mehr Abwechslung in der Küche bzw. bei der Zubereitung ihrer Fische wünschen. Kein Wundern, dass sich das Räuchern einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. Ein größer werdende Anzahl an Petrijüngern räuchert ihre Fische oder spielt zumindest mit dem Gedanken, dies zu tun.

Wer seine Fische räuchern möchte, sollte sich nicht davon abhalten lassen. Räucherfisch schmeckt richtig lecker und ist frisch mehrere Tage lang haltbar. Außerdem birgt er eine geschmackliche Abwechslung, die mit Sicherheit nicht schadet, zumal die unterschiedlichsten Fische (längst nicht nur Forelle oder Aal, sondern auch Barsch, Karpfen oder Wels) geräuchert werden können. Alles was man dafür benötigt, ist ein Räucherofen sowie geeignete Räuchermehl und ggf. noch ein paar Gewürze.

Was kann man mit einem Räucherofen räuchern?

Ein Räucherofen dient dazu Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Gemüse oder Käse zu veredeln oder auch länger haltbar zu machen. Für Angler und Jäger bietet ein Räucherofen die perfekte Möglichkeit den Fang selbst zu verarbeiten, zu verfeinern und länger haltbar zu machen. Aber auch Vegetarier oder Verganer können wunderbar Gemüse und Käse mit einem Räucherofen verfeinern.

Wie wurde früher geräuchert?

Früher wurde die Räuchertechnik vor allem dazu eingesetzt die Lebensmittel zu konservieren, da es noch keine Kühlschränke gab. Die Menschen sind, wie bei so vielen Dingen, eher durch Zufall darauf gekommen. Beim Feuermachen gelangten Samen, Früchte und Harze in das Feuer und entwickelten so die duftenden Räucherstoffe. Schließlich suchten sie gezielt nach passenden Gräsern, Pflanzen, Kräutern, Harze und testeten ihre Wirkung beim Verbrennen. Von Zeit zu Zeit entwickelte sich das Wissen der Menschen rund um diese Art der Duft- und Geschmacksveredelung weiter, bis sie schließlich auch Fisch und Fleisch entsprechend zubereiteten.

Wie lange bleiben geräucherte Lebensmittel haltbar?

Wie bereits erwähnt, diente das Räuchern in der Anfangszeit vor allem der Konservierung und Aufbewahrung der leicht verderblichen Lebensmittel wie Fisch und Fleisch. Aber auch heute profitiert man von der Wirkung. Geräucherter Fisch bleibt im Kühlschrank ca. 2 Wochen haltbar. Man kann ihn auch vakuumieren und so die Haltbarkeit im Kühlschrank auf ca. 5 Wochen verlängern. 2 Monate bleibt er haltbar, wenn du ihn einfrierst. Ähnlich verhält es sich bei Fleisch.

Ist Räuchern gesundheitsschädlich?

Durch das Räuchern können verschiedene Gefahren für das eigene Wohl entstehen und man sollte schon etwas aufpassen. Zum einen solltest du darauf achten draußen zu räuchern, damit der ganze  Rauch auch vernünftig abziehen kann. Es ist nicht ratsam den Rauch ständig direkt einzuatmen. Einige Holzsorten sind außerdem nicht geeignet. Frische Eichenstücke mit Rinde solltest du aufgrund der enthaltenen Gerbsäure nicht verwenden, da dadurch giftige Blausäure entstehen kann. Auch harzhaltige Nadelhölzer wie Tanne und Fichte sind nicht ratsam. Zwei Jahre gelagerte Eichenhölzer ohne Rinde kannst du aber verwenden.

Der Rauch zieht an sich ja nur am Räuchergut vorbei. Jedoch können in geringen Mengen krebserregende Substanzen wie Benzpyren und Formaldehyd darin hängen bleiben. Deshalb ist es wie bei allen anderen Dingen auch: In Maßen genießen. Hin und wieder ein Stück geräuchertes Fleisch oder Fisch ist in Ordnung. Jede Woche würde ich es aber nicht empfehlen.

Wie funktioniert ein Räucherofen?

Ein Räucherofen ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Unten findet man die Brennkammer und oben die Garkammer. In der Brennkammer werden je nach Modell Holz, Holzkohle, Grillkohle oder Räuchermehl mit Feuer oder reiner Hitze zum Verbrennen gebracht, der Rauch steigt nach oben in die Garkammer an der Räucherware vorbei und tritt dann aus einer Öffnung aus dem Räucherofen heraus. Das Räuchergut kommt mit dem Feuer nicht direkt in Berührung, sondern nur mit dem Rauch. Eine Tropfwanne oder Auffangwanne nimmt die aus der Räucherware austretenden Flüssigkeiten und das Fett auf. So tropft dieses nicht auf die Glut. Um die Hitze zu regulieren haben Räucheröfen Klappen, die man öffnen und schließen kann. Über ein Thermoter kann die Temperatur überprüft werden.

Welches Holz ist für das Räuchern geeignet?

Für das Räuchern sind Fruchthölzer wie Kirsche, Apfel oder Harthölzer wie Buche und Esche sehr gut geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen Waagerecht- und Senkrechträuchern?

Je nach Ausführung des Ofens wird zwischen Waagerecht- und Senkrechträuchern unterschieden. Beim Senkrechträuchern werden die Fische oder das Fleisch an einem Haken hängend zubereitet. Die Haken werden an Gittern aufgehängt und werden dann auf die Traversen im Räucherofen eingeschoben. So hängen die Fische dann senkrecht im Ofen. Als Alternative kannst du Fische in FIschkörbe klemmen und diese dann auf die Gitter im Räucherofen legen. Dies bezeichnet man dann als Waagerechträuchern. 

Was ist der Unterschied zwischen grillen, smoken und räuchern?

Teilweise werden diese drei Begriffe durcheinandergebracht. Damit das nicht mehr passiert, erklären wir hier kurz die verschiedenen Arten:

Grillen: Beim Grillen wird das Grillgut direkt über der Glut auf einem Grillrost zubereitet. Hierbei kommt es nicht so sehr auf den Rauchgeschmack an, sondern, dass die Nahrung auf dem Grill gegart wird und etwas Grillflavour erhält. Es gibt auch Grills, bei denen man Glut und Grillgut so trennt, dass sie nebeneinander im Grill gelagert werden und so lediglich die Hitze zum Grillgut vordringt.

Smoken: Mit einem Smoker gart man die Lebensmittel indirekt mit dem Rauch. Der Begriff Smoker kommt aus dem Englischen (smoke = Rauch). Bei Temperaturen von 90-120°C werden die Lebensmittel gleichmäßig vom Rauch umströmt und so gegart. Der Garvorgang in einem Smoker kann mehrere Stunden dauern.

Räuchern: Das Räuchern ähnelt dem Smoken sehr. Man könnte sagen, dass das Smoken eine Verfeinerung des Räucherns ist. 

Welche Räucherarten gibt es?

Beim Räuchern wird in drei unterschiedliche Arten unterschieden, die entscheidenen Einfluss auf das Ergebnis haben.

1. Kalträuchern
Um Lebensmittel länger haltbar zu machen und ihnen einen Rauchgeschmack zu verleihen, eignet sich das Kalträuchern sehr gut. Allerdings muss man viel Zeit dafür mitbringen, da bei einer Temperatur von lediglich 15-25° Celsius geräuchert wird. Somit dauert der Räuchervorgang mitunter mehrere Wochen. Er kann aber in mehrere Etappen eingeteilt werden, so dass drei – fünf Rauchphasen genutzt werden. Die Dauer hängt aber auch von Art und Dicke der Räucherware ab. Schinken und Speck verbleiben 2-3 Wochen im Rauch. Lachs hingegen ist in 2-3 Tagen fertig geräuchert.

Das Räuchermehl wird in einer Schale zum Glühen gebracht und ohne weitere Wärmequellen in die Brennkammer gestellt. Die Lüftungsklappe oben bleibt während der gesamten Zeit geöffnet. Die Temepratur darf +25° Celsius nicht überschreiten. Es muss darauf geachtet werden, dass die Tropfwanne Mittig in den Ofen geschoben wird und vorne und hinten genügend Platz zur Wand gelassen wird. Dies ist wichtig, um eine gleichmäßige Umluft zu gewährleisten.

2. Warmräuchern
Bei einer Temperatur von 25-50° Celsius spricht man von Warmräuchern. Die Haltbarkeit der Lebensmittel ist nicht so hoch wie beim Kalträuchern und um die Temperatur zu erreichen, muss man mit einem Gasbrenner oder Heizspirale zusätzliche Wärme zuführen. In 1-2 Stunden sind Kasseler und Bierschinken fertig geräuchert.

3. Heißräuchern
Die schnellste Möglichkeit, um seine Lebensmittel zu räuchern ist das Heißräuchern. Dabei nutzt man Temperaturen von 50-80° Celsius, manche geben auch Temperaturen von 70-120° Celsius an. Mit Hilfe von Räucherchips, Holzspänen oder Grillholzkohle wird der Räucherofen zunächst eine Stunde lang auf Temperatur gebracht. Dies kann aber auch bequem mit einer Elektro- oder Gasheizung erreicht werden. Die geräucherten Dinge sind dann jedoch nur ein paar Tage haltbar. Für Forellen kannst du ca. 1 Stunde im Räucherofen einplanen. Für Geflügel und Wurst ca. 30 Minuten. Gut zu wissen ist, dass der Fisch geräuchert und gleichzeitig aber auch gegart wird. Die Tropfwanne muss auch hier Mittig platziert werden, damit die Umluft gewährleistet ist.

Wie werden Fische für das Räuchern vorbereitet und gewürzt?

Deine ausgenommenen und gewaschenen Fische solltest du 1-1,5 Stunden an der Luft trocknen, bevor du sie in den Ofen schiebst. Nur wenn sie trocken sind, erhalten sie die schöne goldbraune Farbe. Wichtig ist zudem, dass du sie gut salzt und nach Wunsch auch würzt. Dazu kannst du Pfeffer und/oder Zitronensaft verwenden. Genausogut kannst du die Fische auch zunächst in einer Gewürzlauge einlegen.

Desweiteren kannst du über das Räuchermehl Einfluss auf den Geschmack nehmen. Unterschiedliche Holzarten führen zu anderen Ergebnissen. Genauso kannst du auch deine Lieblingskräuter zum Räuchermehl geben und so den Fischen deinen persönlichen Lieblingsgeschmack verleihen.

 

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Einkaufsempfehlung für das Räuchern

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Die verschiedenen Arten von Räucheröfen

Der Begriff Räucherofen gilt als Oberbegriff und umfasst damit sämtliche Ausführungen, die am Markt angeboten werden. Als Hauptunterscheidungsmerkmal dient die Größe.

Tischräucheröfen

Für 4-6 Fische kannst du einen meist mit einem Spiritusbrenner betriebenen Tischräucherofen benutzen. Sie sind natürlich sehr handlich und heizen schnell auf. Außerdem sind sie günstige in der Anschaffung. Du kannst sie auch direkt mit an die Angelstelle nehmen, um auch dort in den Genuss eines geräucherten Fisches zu kommen. Du kannst allerdings die Fische nur liegend räuchern. Ein Einsatz auf Balkon und Terrasse ist dafür auch kein Problem. Ob es so sinnvoll ist, Spiritus beim Zubereiten von Lebensmitteln in der Nähe zu haben, muss jeder selbst entscheiden.

Räuchertonne & runde Räucheröfen

In einer Räuchertonne kannst du 8-10 Fische gleichzeitig räuchern. Das ist sehr gut für Einsteiger und reicht sicherlich auch für den Durschnittsangler vollkommen aus. Diese Art ist gut zu transportieren und zu lagern. Über Öffnungen und Klappen kannst du die Wärme einfach regulieren und erhältst so ein leckers Räucherergebnis. Meistens werden diese Tonnen mit Holz erhitzt. Hier musst du aber beim Kauf wirklich auf die Qualität achten (siehe weiter unten) und dich etwas einfuchsen. Ansonsten kann es passieren, dass du den Fisch lediglich grillst und nicht richtig räucherst. Außerdem sind sie meist aus emaillierten Stahl gefertigt und sind somit nicht so lange haltbar wie ein Edelstahl-Räucherofen.

Elektrischer Räucherofen

Ganz unkompliziert und vor allem für das Heißräuchern geeignet, sind die elektrischen Räucheröfen. In der Brennkammer findest du eine Heizeinheit auf die du Schale mit dem Räuchermehl gibst. Die Temperatur kann über das Thermostat ganz genau eingestellt werden. Auch hier kann es zu Schwierigkeiten mit dem echten Raucharoma kommen.

Räucherschrank

Wenn du vorhast größere Mengen zu räuchern und vielleicht auch schon etwas mehr Erfahrung hast, solltest du dir gleich einen Räucherschrank anschaffen. Sie haben tatsächlich die Größe eines Schranks, zumindest aber 1m hoch, und sind mir einer großen Tür und geräumigen Räucherkammer ausgestattet. Vor allem für das Kalträuchern eignen sich diese Schränke, da der Abstand zwischen Glut und Räucherware groß genug ist. Hier kannst du sehr viele Fische gleichzeitig räuchern. Du kannst dir außerdem aussuchen, ob du die Sachen waagerecht oder senkrecht räuchern möchtest. So können Aale ohne Probleme darin geräuchert werden. Häufig haben sie eine Scheibe in der Tür, über die du den Räucherprozess kontrollieren kannst ohne die Tür öffnen zu müssen. Insgesamt ist hier eine professionelle Zubereitung möglich, die dann aber auch ihren Preis hat.

Vorteile und Nachteile der verschiedenen Räucheröfen

Räucherschrank Räuchertonne Tischräucherofen
Vorteile

Bietet viel Platz
Auch perfekt für das Kalträuchern

Man kann Senkrecht- und Waagerechträuchern

Es ist eine Anschaffung fürs Leben

Man kann eine hohe Qualität erwarten

Gut für Anfänger

Gut zu transportieren

Wenig Gewicht

Perfekt zum Heißräuchern

universeller einsetzbar

Für das Heißrauch geeignet

Er ist handlich und leicht zu transportieren

günstig in der Anschaffung

Nachteile

Er braucht Platz zum Aufstellen

Eher für einen dauerhaften Standplatz geeignet

Höhere Anschaffungskosten

Nicht zum Kalträuchern geeignet

Eingeschränkt im Platz

Ergebnis nicht unbedingt hochwertig

Man hat nur wenig Platz für Räucherware

Du kannst micht Senkrechträuchern und Kalträuchern

Ergebnis nicht sehr hochwertig

Räucherofen kaufen: Kaufkriterien für deinen passenden Räucherofen

Ich kann es nur empfehlen sich einen eigenen Räucherofen zuzulegen. Die Unabhängigkeit, die man hierdurch erhalten kann, ist die Kosten zweifelsohne wert. Heutzutage ist es ohnehin möglich, Räucherschränke schon vergleichsweise günstig zu kaufen. Man muss gar nicht viel Geld investieren, damit man Fische selber räuchern kann.

Beim Räucherofen muss die Qualität stimmen

Allerdings muss gesagt werden, dass es beim Auswählen gut aufzupassen gilt. Einige Räucheröfen und -Schränke, die im Handel angeboten werden, zeugen nicht gerade von höchster Qualität. Auch wenn man eventuell gar nicht so häufig räuchern möchte, ist es dennoch ratsam, bei der Auswahl ein paar Punkte zu beachten. So verhinderst du, dass später keine unnötigen Probleme auftreten.

Markenware

Um sicherzugehen, kann man beim Kauf auf Markenware setzen. Klar, es ist damit nicht garantiert, dass man einen fehlerfreien Ofen mit höchster Qualität bekommt. Aber oft überzeugt die Markenware mehr als NoName Artikel. Diese Räucheröfen sind oft TÜV geprüfte Qualität „Made in Germany“. Die Materialien sind gesundheitlich unbedenktlich und erfüllen technische Sicherheit und ökologische Kriterien.

Material

Einer der wichtigsten Punkte ist das verarbeitete Material. Ein Räucherschrank sollte, wenn möglich, aus Edelstahl gefertigt sein. Zwar sind Edelstahlplatten und Edelstahlbleche nicht unbedingt günstig und führen somit zu einem höheren Preis, doch die damit einhergehende Qualität spricht eindeutig für sich. Es ist rostfrei, hygienisch, langlebig, leicht, gut zu reinigen und hat ein zeitloses Design. Aber auch aluminiertes Feinblech erfüllt seinen Zweck voll und Ganz und vor allem für Anfänger und Gelegenheitsräucherer ist dieses Blech auch vollkommen ausreichend.

Gewicht

Auch wenn man sich eine stabile Ausführung wünscht, sollte das Gewicht nicht zu hoch sein, damit man den Räucherofen auch noch gut bewegen kann. Eine Blechstärke von 1,5mm sollte aufgrund der stark wechselnden Temperaturen nicht unterschritten werden.

Sicherheit: Standfestigkeit und Kindersicherung

Es ist sinnvoll, dass der Ofen einen standfesten Sockel oder stabile Füße hat. Außerdem sollten Räucherschränke eine verschließbare Tür haben, um Kinder zu schützen.

Schweißnähte

Die Schweißnähte sollten unbedingt sauber sein, keine Brüche oder Lücken haben. So stellst du sicher, dass keine Wärme entweicht oder er nach ein paar Einsätzen defekt ist.

Thermometer

Der Räucherofen sollte auf jeden Fall ein Thermometer haben. Nur so kannst du die Temperatur im Blick behalten.

Sichtscheibe

Für den Komfort sollte die Tür eine Sichtscheibe haben. Damit kannst du den Räuchervorgang beobachten.

Zubehör

Was das Zubehör betrifft, so sollte man dieses beim Kauf nicht vergessen. Oft sind beim Kauf eines Räucherofens schon einige Dinge inklusive. Ganz wichtig sind dabei Räucherhaken, die unbedingt aus Edelstahl gefertigt sein müssen. Zudem sollten Roste, Fischkörbe, Räucherstangen, Räuchermehlschale,Tropfblech und Räuchermehl im Lieferumfang enthalten sein.

Räucherofen Kaufempfehlung: Es darf ein Peetz Räucherofen sein

Leider können die örtlichen Angelgeschäfte nicht immer mit der Auswahl aufwarten, die man sich als Angler gerne wünscht. Deshalb bleibt einem manchmal keine andere Möglichkeit, als sich auch bei anderen Händlern umzusehen. Die namhaften Hersteller haben ihre Vertriebswege auch schon längst auf das Internet ausgeweitet. Ich kann dir mit gutem Gewissen einen Räucherofen von Peetz empfehlen.

Option 1:

Peetz Räucherofen Größe 1:

  • Höhe: 85 cm, Breite: 39 cm, Tiefe: 29 cm
  • Qualität Made in Germany, TÜV/GS-geprüft
  • Hochwertige Ausführung aus aluminiertem Feinblech mit solider, verriegelbarer, dicht schließender Tür
  • Für Heiß- und Kalt-, Waagerecht- und Senkrecht-Räucherung
  • Umfangreiche Grundausstattung: Thermometer, Rost mit 6 Haken, 2 Fischkörbe, Glutkasten, Tropfwanne, 1 Paar Hitze-Schutzhandschuhe und 500 g Räuchermehl

 < Peetz Räucherofen hier ansehen >

 Option 2:

SMOKI Edelstahl-Räucherofen:

  • Maße: H 120cm, B 39cm, T 33cm
  • Der Ofen kann hängend an Haken oder in 9 weiteren Ebenen bestückt werden
  • Der Ofen hat stabile Verriegelungen mit abziehbarem Schlüssel (Kindersicherung!)
  • 4 Stk. Winkelstäbe zum Einhängen Ihrer Räucherhaken
  • Mit ausführlicher Bedienungsanleitung

< SMOKI Räucherofen hier ansehen >

Fische räuchern: Auswahl des Räucherofens und Vorbereitung der Fische

Welche Fische sind für das Räuchern geeignet?

Vor allem werden Lachs, Forellen, Aale und Meeresfische wie Schollen und Makrelen geräuchert. Aber du kannst es auch mit allen anderen Fischen einfach ausprobieren und dir selbst ein Bild davon machen, ob die geräucherten Fische dir schmecken. Sowohl Süßwasser- als auch Salzwasserfische eignen sich, um geräuchert zu werden.

Sollen Fische lieber Kalt- oder Heißgeräuchert werden?

Das ist Geschmackssache und vollkommen egal.

Welche Wärmequelle sollte bevorzugt werden?

Von Profis wird Holz genutzt, du kannst aber auch mit einem Gasbrenner oder einer Heizspirale tolle Ergebnisse erzielen. Vielleicht fängst du damit an und arbeitest dich dann zum Holz vor. Bei Holz und Gas hast du den Vorteil, dass du es auch ohne Strom in der Natur nutzen kannst.

Wie müssen die Fische für das Räuchern vorbereitet werden?

Auch wenn man Tiefkühlkost nutzen kann, empfiehlt es sich in erster Linie frische Fische zu verwenden. Zur Vorbereitung musst du sie gründlich ausnehmen und waschen. Achte dabei auch darauf, möglichst die Schleimhaut zu entfernen. Du kannst nun selbst entscheiden, ob du sie einfach nur mit etwas Salz würzt oder die Fische einlegst. Süßwasserfische müssen mehr gesalzen werden, als Meeresfische, bei denen du auch beim Einlegen etwas vorsichtiger mit den Gewürzen umgehen solltest.

Wichtig ist, dass du sie vor dem Räuchern 1-1,5 Stunden lang trocknest, um die schöne goldbraune Färbung zu erhalten.

Welches Räuchermehl sollte man für Fische nehmen?

Hier ist deiner Fantasie ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Verwende die Geschmacksrichtungen, die dir gefallen. Du solltest aber auf jeden Fall mit verschiedenen Optionen experemtieren, um deine perfekte Zusammensetzung herauszufinden.

Welcher Räucherofen für Fische?

Du solltest dir einen Räucherofen aussuchen, der aus Edelstahl oder aluminierten Feinblech gefertigt wurde. Er sollte Heiß- und Kalträuchern können und für ca. 10 Fische Platz haben, wenn man sie waagerecht einhängt. Bei der hängenden Variante werden die Fische in jedem Fall rundum goldbraun und erhalten außerdem eine bessere Durchräucherung, als wenn du sie liegend im Ofen hast.

Woran erkenne ich, dass der Fisch fertig geräuchert ist?

Zunächst sollte der Fisch goldbraun gefärbt sein. Dann kannst du den Drucktest machen: Das Rückenfleisch sollte deinen Fingerdruck standhalten. Alternativ kannst du testen, ob die Rückenflosse sich durch leichtes Ziehen lösen lässt.

Räucherofen selber bauen: Dies ist wichtig

So mancher Angler würde sich sehr gerne einen Räucherschrank oder eine Räuchertonne kaufen. Allerdings sind viele Petrijünger sehr sparsam oder haben tatsächlich nur beschränkte Mittel zur Verfügung. Deshalb wird häufig darüber nachgedacht, von einem Kauf abzusehen und stattdessen einen Räucherofen selber zu bauen. Der Eigenbau soll dabei helfen, die Kosten zu verringern und somit Geld zu sparen.

Ein Eigenbau ist problemlos möglich

Genau betrachtet es sich gar nicht so schwer, selbst einen Räucherofen oder eine Räuchertonne zu bauen. Man benötigt lediglich ein paar Materialien, die man günstig erwerben kann. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand, der gar nicht so hoch ausfallen muss, wenn man über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügt.

Dennoch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich alle Interessenten genau überlegten sollten, ob sich der Selbstbau tatsächlich für sie lohnt. Der zeitliche Aufwand darf nicht unterschätzt werden – und gute Materialien sind auch nicht günstig. Sicherheitshalber sollte man sich im Angelshop umsehen und die Preise recherchieren. Danach gilt es abzuwägen, ob sich ein Eigenbau lohnt und man den Ofen selber bauen möchte oder ob man sich doch für den Kauf entscheidet.

In diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Hinweis: Wer sich Räucheröfen in Angelgeschäften ansieht, sollte nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Bauweise bzw. die Konstruktionsweise achten. Da kann man sich eine Menge absehen und somit sicherstellen, dass man unnötige Konstruktionsfehler vermeidet.

Der Räucherofen muss aus guten Materialien gefertigt werden

Was die Materialien betrifft, so wird deren Bedeutung häufig unterschätzt. Oftmals wird versucht, mit billigen Blechen zu arbeiten, die aus dem Baumarkt stammen. Oder alte Tonnen werden gekauft und umfunktioniert. Allerdings bieten diese Materialien nicht immer eine hohe Qualität. Doch wenn man den Ofen selber bauen möchte, sollte man es richtig machen und durchweg auf hochwertiges Material bzw. auf Edelstahl setzen. Zwar mögen Edelstahlplatten einen gewissen Preis haben (gerade deshalb kann es lohnenswert sein, sich einen Räucherofen einfach im Handel zu kaufen), aber dafür stimmt die Qualität. Der Ofen steckt einfach mehr weg und überzeugt außerdem mit einer langen Lebensdauer.

Bestimmte Elemente kann man übrigens nicht selbst bauen. Dies gilt zumindest für das benötigte Thermometer. Es sollte auf gar keinen Fall fehlen: Es ist wichtig, die Temperatur im eigenen Räucherschrank jederzeit genau kontrollieren zu können.

Anleitungen kann man herunterladen

Gute Heimwerker wissen im Regelfall genau, wie sie einen Ofen zum Räuchern bauen und kommen daher ohne Bauanleitung aus. Wer eine Bauanleitung benötigt, sollte sich im Web genau umsehen. Es gibt inzwischen genug Angelseiten, von denen man Anleitungen (sogar mit Fotos und genauen Beschreibungen) kostenlos downloaden kann. Allerdings müssen diese nicht immer überzeugen. Es ist ratsam, mehrere dieser Anleitungen genau zu studieren, damit man sich am Ende für ein gutes System entscheidet, das problemlos umgesetzt werden kann.

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