Räucherofen und Räuchertonne – Das ist beim Kauf zu beachten

2 Nov 2018 0 Kommentare

Wenn du dir einen Räucherofen oder eine Räuchertonne kaufen möchtest, sind ein paar Dinge zu beachten. Es gibt eine große Auswahl und qualitative Unterschiede.

Es gibt zunehmend mehr Angler, die sich mehr Abwechslung in der Küche bzw. bei der Zubereitung ihrer Fische wünschen. Kein Wundern, dass sich das Räuchern einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. Ein größer werdende Anzahl an Petrijüngern räuchert ihre Fische oder spielt zumindest mit dem Gedanken, dies zu tun.

Wer seine Fische räuchern möchte, sollte sich nicht davon abhalten lassen. Räucherfisch schmeckt richtig länger und ist frisch mehrere Tage lang haltbar. Außerdem birgt er eine geschmackliche Abwechslung, die mit Sicherheit nicht schadet, zumal die unterschiedlichsten Fische (längst nicht nur Forelle oder Aal, sondern auch Barsch, Karpfen oder Wels) geräuchert werden können. Alles was man dafür benötigt, ist ein Räucherofen sowie geeignete Räuchermehl und ggf. noch ein paar Gewürze.

Darauf musst du beim Kauf eines Räucherofens achten

Alles in allem ist es eine vernünftige Entscheidung sich einen eigenen Räucherofen zuzulegen. Die Unabhängigkeit, die man hierdurch erhalten kann, ist die Kosten zweifelsohne wert. Heutzutage ist es ohnehin möglich, Räucherschränke schon vergleichsweise günstig zu kaufen. Man muss gar nicht viel Geld investieren, damit man Fische selber räuchern kann.

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Beim Räucherofen muss die Qualität stimmen

Allerdings muss gesagt werden, dass es beim Auswählen gut aufzupassen gilt. Einige Räucheröfen und -Schränke, die im Handel angeboten werden, zeugen nicht gerade von höchster Qualität. Auch wenn man eventuell gar nicht so häufig räuchern möchte, ist es dennoch ratsam, bei der Auswahl ein paar Punkte zu beachten. So verhinderst du, dass später keine unnötigen Probleme auftreten.

  • Um sicherzugehen kann man beim Kauf auf Markenware setzen. Klar, es ist damit nicht garantiert, dass man einen fehlerfreien Ofen mit höchster Qualität bekommt. Aber oft überzeugt die Markenware mehr als NoName Artikel.
  • Die Qualität ist aber vor allem an den Materialien zu erkennen, die verarbeitet wurden. Ein Räucherschrank sollte unbedingt aus Edelstahl gefertigt sein. Zwar sind Edelstahlplatten und Edelstahlbleche nicht unbedingt günstig und führen somit zu einem höheren Preis, doch die damit einhergehende Qualität spricht eindeutig für sich. Ob ein Räucherofen oder eine Räuchertonne aus Stahl gefertigt ist, kann man zumeist gut erkennen. Die guten Hersteller, die entsprechende Materialien verarbeiten, informieren ohnehin über die Materialien. Sollte diesbezüglich Unklarheit vorherrschen, fragt man lieber den Angelhändler. Der weiß im Normalfall Bescheid. Wer seinen Ofen über einen Onlineshop bezieht, kann meist genau nachlesen, welche Materialien der Hersteller verwendet hat.
  • Sie muss sich vor allem gut schließen lassen und außerdem mit einem genauen Thermometer ausgestattet sein.
  • Es ist ratsam, sich ruhig für eine mittelgroße Tonne zu entscheiden. Zwar tendieren viele Angler dazu, sich erst einmal eine kleine Tonne zum Räuchern zu kaufen, doch wenn man mal größere Fische, wie zum Beispiel Aal räuchern will, braucht man auch genug Platz.
  • Sollte man sich unsicher sein bzw. nicht wissen, ob das Räuchern etwas für einen ist, bietet es sich an, sich bei anderen Anglern umzuhören. Ggf. kann man dort einmal miträuchern oder einen Räucherofen ausleihen.
  • Im Allgemeinen gilt, dass man für einen Betrag von ca. 40 bis 60 Euro schon vernünftige Öfen und Tonnen erwerben kann.

Was das Zubehör betrifft, so sollte man dieses beim Kauf nicht vergessen. Am wichtigsten ist natürlich Räuchermehl. Die Sägespäne sollten von höchster Qualität sein. Auch eine Gewürzmischung sollte nicht fehlen, damit dem Räucherfleisch ein besonders guter Geschmack verpasst werden kann. Ganz wichtig sind auch Räucherhaken, die unbedingt aus Edelstahl gefertigt sein müssen. Schließlich muss man sich in der Lage befinden, die Fische auch sicher im Ofen aufzuhängen.

Tischräucheröfen sind eine Alternative zu großen Tonnen

Nicht jeder Angler, der sich für das Räuchern seiner Fische interessiert, will sich gleich eine Räuchertonne oder gar einen Räucherschrank kaufen. Gerade wenn man nicht ganz so oft angeln geht und somit die Ausbeute im Rahmen bleibt, muss man nicht unbedingt einen großen Räucherofen kaufen. Schließlich kostet dieser Geld und nimmt außerdem auch einen gewissen Platz ein. Kein Wunder, dass so mancher Angler mit dem Gedanken spielt, einen kompakten Tischräucherofen anzuschaffen. Diese Räucheröfen nehmen deutlich weniger Platz weg und sind letztlich genauso gut geeignet, um leckeren Räucherfisch zu machen.

Die Hersteller haben die gestiegene Nachfrage längst erkannt und reagiert. Wer heutzutage einen kleinen Räucherofen kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Im Handel werden zahlreiche Öfen angeboten, weshalb es vielen Leuten auch nicht leicht fällt, sich zu entscheiden. Die Auswahl ist groß und die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Öfen bestehen, sind nicht zu unterschätzen.

Nur einen Tischräucherofen aus Edelstahl kaufen

Von den ganz billigen Modellen sollte man besser gleich die Finger lassen. Es ist ganz wichtig, dass der eigentliche Ofen aus Edelstahl gefertigt ist. Edelstahl ist ungemein belastbar und überträgt die Hitze außerordentlich gut. Daher sollte man ausschließlich Ofenmodelle aus dem mittleren oder oberen Preissegment in Augenschein nehmen.

Was das Erhitzen betrifft, so gibt es verschiedene Lösungen. Inzwischen kann man Öfen kaufen, die elektrisch betrieben werden. Wer es bequem mag, sollte über den Kauf eines solchen Ofens nachdenken. Allerdings gilt es mit dem Aufstellen aufzupassen: Es muss sich eine Steckdose in der Nähe befinden. Deshalb ziehen es viele Angler vor, ausschließlich Tischräucheröfen einzusetzen, die mit einer Flamme betrieben werden. Hier gibt es zwei Varianten: Brenner, die mit Gas betrieben werden sowie Spiritus-Brenner. Wie man sich diesbezüglich entscheidet, ist im Endeffekt eine Frage des persönlichen Geschmacks. Generell lässt sich nicht sagen, ob nun ein Gasbrenner oder Spiritusbrenner die bessere Wahl ist.

Onlineshops bieten mehr Auswahl

Leider können die örtlichen Angelgeschäfte nicht immer mehr der Auswahl aufwarten, die man sich als Angler gerne wünscht. Deshalb bleibt einem manchmal keine andere Möglichkeit, als sich auch bei anderen Händlern umzusehen. Diesbezüglich ist auf das Internet zu verweisen. Immerhin gibt es etliche Onlineshops, die mit einer großartigen Auswahl an Räuchertonnen, Räucherschränken sowie Zubehör aufwarten. Außerdem spricht noch ein Punkt für die Online-Angelshops: Es gestaltet sich relativ leicht, einen Vergleich der Preise durchzuführen. Im Übrigen gibt es inzwischen sogar einige Shops, die Erfahrungsberichte und Tests veröffentlichen, damit man es bei der Auswahl leichter hat.

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Räucherofen selber bauen: Dies ist wichtig

So mancher Angler würde sich sehr gerne einen Räucherschrank oder eine Räuchertonne kaufen. Allerdings sind viele Petrijünger sehr sparsam oder haben tatsächlich nur beschränkte Mittel zur Verfügung. Deshalb wird häufig darüber nachgedacht, von einem Kauf abzusehen und stattdessen einen Räucherofen selber zu bauen. Der Eigenbau soll dabei helfen, die Kosten zu verringern und somit Geld zu sparen.

Ein Eigenbau ist problemlos möglich

Genau betrachtet es sich gar nicht so schwer, selbst einen Räucherofen oder eine Räuchertonne zu bauen. Man benötigt lediglich ein paar Materialien, die man günstig erwerben kann. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand, der gar nicht so hoch ausfallen muss, wenn man über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügt.

Dennoch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich alle Interessenten genau überlegten sollten, ob sich der Selbstbau tatsächlich für sie lohnt. Der zeitliche Aufwand darf nicht unterschätzt werden – und gute Materialien sind auch nicht günstig. Sicherheitshalber sollte man sich im Angelshop umsehen und die Preise recherchieren. Danach gilt es abzuwägen, ob sich ein Eigenbau lohnt und man den Ofen selber bauen möchte oder ob man sich doch für den Kauf entscheidet.

In diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Hinweis: Wer sich Räucheröfen in Angelgeschäften ansieht, sollte nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Bauweise bzw. die Konstruktionsweise achten. Da kann man sich eine Menge absehen und somit sicherstellen, dass man unnötige Konstruktionsfehler vermeidet.

Der Räucherofen muss aus guten Materialien gefertigt werden

Was die Materialien betrifft, so wird deren Bedeutung häufig unterschätzt. Oftmals wird versucht, mit billigen Blechen zu arbeiten, die aus dem Baumarkt stammen. Oder alte Tonnen werden gekauft und umfunktioniert. Allerdings bieten diese Materialien nicht immer eine hohe Qualität. Doch wenn man den Ofen selber bauen möchte, sollte man es richtig machen und durchweg auf hochwertiges Material bzw. auf Edelstahl setzen. Zwar mögen Edelstahlplatten einen gewissen Preis haben (gerade deshalb kann es lohnenswert sein, sich einen Räucherofen einfach im Handel zu kaufen), aber dafür stimmt die Qualität. Der Ofen steckt einfach mehr weg und überzeugt außerdem mit einer langen Lebensdauer.

Bestimmte Elemente kann man übrigens nicht selbst bauen. Dies gilt zumindest für das benötigte Thermometer. Es sollte auf gar keinen Fall fehlen: Es ist wichtig, die Temperatur im eigenen Räucherschrank jederzeit genau kontrollieren zu können.

Anleitungen kann man herunterladen

Gute Heimwerker wissen im Regelfall genau, wie sie einen Ofen zum Räuchern bauen und kommen daher ohne Bauanleitung aus. Wer eine Bauanleitung benötigt, sollte sich im Web genau umsehen. Es gibt inzwischen genug Angelseiten, von denen man Anleitungen (sogar mit Fotos und genauen Beschreibungen) kostenlos downloaden kann. Allerdings müssen diese nicht immer überzeugen. Es ist ratsam, mehrere dieser Anleitungen genau zu studieren, damit man sich am Ende für ein gutes System entscheidet, das problemlos umgesetzt werden kann.

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