Die verschiedenen Angelrollen im Vergleich

19 Aug 2018 0 Kommentare

Es gibt viele Angelrollen auf dem Markt. Wir erklären was die verschiedenen Modelle ausmacht und was du beim Kauf einer Angelrolle beachten musst.

Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr die Preise für Angelgeräte in den letzten Jahren gefallen sind. Wollte man sich früher eine gute Stationärrolle kaufen, musste man noch einen stattlichen Geldbetrag im Angelladen auf den Tisch legen. Heutzutage sieht die Situation ein wenig anders aus. Die Preisregion ist deutlich größer geworden. Auf der einen Seite mag es zwar Angelprodukte geben, die teurer nicht sein könnten, doch auf der anderen Seite ist es ebenso möglich, schon für wenig Geld relativ hochwertige Geräte zu erwerben.

Dies trifft besonders für Angelrollen zu. Schon ab Preisen von ca. 25 bis 35 Euro ist es möglich, erstklassige Rollen zu erwerben. Bereits seit längerer Zeit ist es möglich, Stationärrollen für wenig Geld zu kaufen. Die Preise sind deutlich in den Keller gegangen, teilweise sind Rollen schon für weniger als 10 Euro zu haben.

Qualität sollte bei Angelgeräten das wichtigste Auswahlkriterium sein

Allerdings gilt es gerade bei den günstigen Stationärrollen gut aufzupassen. Im Grunde ist es egal, als welche Art von Angelrolle die Anpreisung im Angelgerätehandel erfolgt. Ob es sich angeblich um eine Spinnrolle, Karpfenrolle oder Freilaufrolle handelt, ist eigentlich egal: Bei Preisen von ca. 10 Euro sollte man nicht allzu viel erwarten. Die Qualität bleibt bei diesen Produkten meist deutlich auf der Strecke. Das Resultat ist eine kurze Nutzungsdauer.

Deswegen ist es sinnvoll, lieber ein wenig mehr Geld in die eigene Angelausrüstung zu investieren, damit man später zufrieden ist bzw. man noch lange eine Freude an seinen Geräten hat. Wie schon erwähnt wurde, ist es gar nicht so teuer, gute Angelrollen zu kaufen. Wer dazu bereit ist, gut 30 Euro zu investieren, kann schon hochwertige Rollen erwerben.

Rollen im Angelladen oder Online-Shop kaufen?

Es ist immer gut, wenn Angler einen lokalen Angelgerätehändler unterstützen. Ein Angelladen hat es meistens nicht einfach. Viele Freunde des Angelsports bestellen Teile ihrer Angelausrüstung oftmals über das Internet, weil sie dort von niedrigeren Preisen profitieren können. Dies trifft besonders für den Kauf von Ruten und Rollen zu. Diese sind in der Anschaffung nicht immer günstig und oft sind die Preisunterschiede der einzelnen Händler sehr groß.

Schnell tut sich die Frage auf, was man machen solle. Auf der einen Seite ist es lobenswert, den Angelladen vor Ort zu unterstützen. Auf der anderen Seite kann es deutlich günstiger sein, Angelrollen online zu bestellen. Einige Angelshops im Internet warten zweifelsfrei mit den niedrigeren Preisen auf, sodass die Angelegenheit zumindest aus finanzieller Sicht relativ schnell entschieden ist.

Jedoch ist auch zu beachten, dass die stationären Händler ganz andere Voraussetzungen haben. Sie müssen einen Laden unterhalten, Miete zahlen, haben begrenzten Raum. Und der große Vorteil: Du kannst die Ware vor dem Kauf live anschauen und testen. Dazu bekommst du oft noch eine gute Beratung. Online-Händler können sich mit Lägern und Büroräumen in günstigen Industriegebieten ansiedeln. Ein Rückversand der Ware ist für den Käufer oft mit Kosten und Aufwand verbunden. Eine Beratung erhältst du eigentlich nicht. Zuerst im Angelladen informieren und dann online kaufen, finde ich übrigens nicht fair. Das wird am Ende auch den stationären Handel kaputt machen.

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Stationärrollen richtig auswählen und kaufen

Gerade bei der Stationärrolle ist Qualität schon zum niedrigen Preis erhältlich. Dennoch ist es wichtig, die Preise der Angelhändler genau zu vergleichen.

Bei der Anschaffung neuer Angelrollen müssen die meisten Angler gar nicht erst lange überlegen. In so gut wie allen Fällen steht fest, dass eine neue Stationärrolle angeschafft werden soll. Andere Rollen wie Multirollen und Fliegenrollen werden nur vergleichsweise selten gekauft. Gerade in Deutschland wird fast überwiegend mit stationären Rollen gefischt und nur ganz wenige Angler machen Ausnahmen.

Genau genommen ist dies auch gut nachzuvollziehen. Denn heutzutage hat der Angelmarkt gerade in diesem Bereich eine ganze Menge zu bieten. Die modernen Stationärrollen gelten als leistungsstark. Bereits im mittleren Preissegment wird ein hohes Maß an Qualität geboten, sodass man mit einem Kauf auch nicht viel falsch machen kann. Lediglich bei den besonders günstigen bzw. den regelrecht billigen Rollen sollte man gut aufpassen. Bei einem Preis von unter 20 Euro sollte man nicht allzu viel erwarten. Generell ist es ratsam, Angelgeräte (Rollen und auch Ruten) in diesem Preissegment besser zu meiden. Lieber bezahlt man ein paar Euro mehr, damit man auch eine entsprechende Qualität erhält.

Wo die Schwachstellen der billigen Angelrollen liegen

Im Grunde gibt es eine ganze Reihe an Schwachstellen, die man kennen sollte. Hierzu zählen beispielsweise die Schnurfangbügel: Bei billigen Rollen sind die Bügel nicht ordentlich befestigt und außerdem biegsam. Von einer ordentlichen Auswuchtung wollen wir besser gar nicht erst reden. Auch beim Schnurlaufröllchen werden manchmal billige Materialien verwendet, sodass sich die Angelschnur (vor allem geflochtene Schnur) schnell durchfressen kann. Sind erst einmal Risse und scharfe Kanten entstanden, ist die Stationärrolle schon nicht mehr zu gebrauchen. Die Schnur würde stark beschädigt werden.

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Bremssystem. Die Bremse einer Angelrolle muss ruckfrei anlaufen und zugleich präzise einzustellen sein. Teilweise werden diese Eigenschaften sogar anfänglich erfüllt. Doch meist dauert es nicht lange, bis die Bremsen verschlissen sind und man mit einer solchen Angelrolle nicht mehr viel anfangen kann. Folglich ist es umso wichtiger, auf Markenqualität zu setzen, wenn man sich neue Angelrollen kaufen möchte. Ob Freilaufrolle, Karpfenrolle oder Spinnrolle, ist dabei egal: Die Qualität muss überzeugen.

Bei der Stationärrolle geht es oftmals um den Preis

Es ist schon sehr beeindruckend, für wie wenig Geld man sich heutzutage eine komplette Angelausrüstung zusammenstellen kann. Angelruten und vor allem auch Rollen sind schon zu äußerst niedrigen Preisen verfügbar. Viele Angler und vor allem Neulinge nutzen daher die Chance und decken sich günstig mit Angelgeräten ein. Doch meist kommt die Ernüchterung schon nach kurzer Zeit: Die Angelgeräte versprechen nicht das, was man sich erwünscht hat.

Dies ist ein Problem, das besonders für die Angelrollen gilt. Gerade Stationärrollen sind heutzutage schon äußerst günstig erhältlich. Im Angelgerätehandel sind etliche Rollen zu absoluten Niedrigpreisen verfügbar. Allerdings wird häufig außer Acht gelassen, dass die Preise auch die Qualität widerspiegeln. Wirklich billigen Rollen haben schon aus technischer Sicht nicht viel zu bieten, was man am Gewässer meist schnell zu spüren bekommt.

Allgemein sollte man sich der bestehenden Preisunterschiede der Händler bewusst sein. Es lohnt sich Vergleiche anzustellen und die Rollen vor dem Kauf testen, um später nicht enttäuscht zu werden.

Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis. So manche Stationärrolle wird vom Hersteller zusammen mit einer Ersatzspule verkauft. Es gibt jedoch Händler, welche die E-Spule entfernen bzw. diese separat zu kaufen. Gerade bei Onlineshops sollte man gut aufpassen. Die Ersatzspulen gehören nicht immer zum Lieferumfang, wodurch die Rollenpreise verwässert werden.

Freilaufrollen als Alternative für Karpfenangler

Freilaufrollen sind Stationärrollen mit eingebauter Freilauffunktion. Der Vorteil ist dabei, dass z.B. ein Karpfen bei eingeschalteten Freilauf und geschlossenem Bügel ohne Widerstand die Schnur von der Rolle nehmen kann. Der Freilauf wird entweder über einen kleinen Schalter am Heck der Rolle ein- und ausgeschaltet oder ist bereits komplett in die Spule integriert (Instant Drag System).

Bis vor einigen Jahren war die Auswahl an Angelrollen, die über einen integrierten Freilauf verfügen, nicht besonders groß bemessen. Um genau zu sein, war die Auswahl sehr bescheiden. Viele Hersteller von Angelgeräten hatten lediglich ein bis zwei Modelle im Sortiment.

Erst als sich das Karpfenangeln einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreute und somit für zunehmend mehr Angler feststand, eine Freilaufrolle besitzen zu müssen, hat sich dies geändert. Mittlerweile kann man auf eine besonders breit gefächerte Auswahl an entsprechend ausgestatteten Stationärrollen blicken.

Wie man gute Angelrollen mit Freilauf erkennt

Viele Rollenmodelle sind inzwischen serienmäßig bzw. in allen Rollengrößen mit der Freilauffunktion ausgestattet. Weil man schnell den Überblick verlieren kann, kommt es häufiger vor, dass sich Angler für den Kauf von Freilaufrollen entscheiden, die am Ende doch nicht überzeugen.

Eine gezielte Auswahl der Angelrolle darf deshalb nicht fehlen. Wer eine Freilaufrolle kaufen will, muss gut aufpassen. Um hier möglichst schnell fündig zu werden, empfiehlt es sich, einen Angelshop aufzusuchen und die dort erhältlichen Freilaufrollen einmal näher anzusehen bzw. diese explizit zu testen. Gute Angelgerätehändler räumen ihren Kunden diese Möglichkeit durchaus ein. Zudem kann man meist schon durch Drehen an der Spule feststellen, wie fein die Freilauffunktion der Angelrolle justiert werden kann. Hier ist es klar von Vorteil, wenn verschiedene Einstellmöglichkeiten gegeben sind. Am besten ist natürlich ein seidenweicher Lauf, der absolut ruckfrei ist und keinen Widerstand leistet. Dennoch muss er verstellbar sein: Sollten Wind oder Strömung vorherrschen, dürfen diese die Angelschnur nicht einfach von der Spule ziehen dürfen.

Außerdem ist es wichtig, den Freilauf jederzeit mit nur einer Handbewegung ausschalten zu können. Sollte beispielsweise ein Karpfen ordentlich abziehen, gilt es den Freilauf unmittelbar zu blockieren. Der hierdurch entstehende Ruck, reicht dann zumeist schon aus, um den Fisch zu haken. Ein klassischer Anhieb muss dann meist schon gar nicht mehr gesetzt werden.

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Warum die Baitcastrolle es wert ist, gefischt zu werden

Vor der Baitcastrolle schrecken viele Angler zurück. Doch der erfahrene Spinnfischer weiß genau, dass diese Angelrolle eine Menge zu bieten hat.

Bisher nutzen die meisten Spinnfische einfache Stationärrollen. In diesem Segment kann man mittlerweile auf eine sehr bereite Auswahl an so genannten Spinnrollen blicken. Die Hersteller von Angelgeräten haben ihre Sortimente in den letzten Jahren stark ausgebaut.

Diese Entwicklung betrifft auch den Bereich der so genannten Baitcastrollen. Allerdings ist anzumerken, dass es immer noch relativ wenige Angler gibt, die sich an das Fischen mit diesen Rollen herantrauen. Getreu dem Motto: “Was der Bauer nicht, kennt, frisst er nicht“ bleiben viele Angler auf sicherem Abstand, was im Grunde sehr schade ist. Denn viele erfahrene Spinnangler wissen genau, dass diese Angelrollen über eine Daseinsberechtigung verfügen.

Angler sollten diese Rollen ruhig einmal testen

Es lohnt sich wirklich, einmal eine Baitcastrolle zu montieren und mit dieser zu fischen. Allerdings sei gleich an dieser Stelle auf die Tatsache verwiesen, dass in solch einem Fall auch die passende Spinnrute, nämlich eine so genannte Baitcastrute benötigt wird. Die richtig guten Angelruten, die von namhaften Herstellern stammen, sind deshalb in zwei Ausführungen, nämlich als Spinnruten und als Baitcastruten erhältlich.

Für den Einsatz dieser Angelrollen spricht vor allem der hohe Komfort beim Fischen. Schon das Auswerfen der Kunstköder bereitet eine Menge Freude. Die Baitastrolle lässt sich mit einer Hand besser bedienen, weshalb das Werfen einfach mehr Freude bereitet. Außerdem ist gilt es als besonders komfortabel. Vor allem wenn es darum geht Unterhandwürfe zu machen (beim Angeln vom Angelboot aus, bleibt einem oftmals keine Alternative zum Unterhandwurf), wird man den Komfort einer entsprechenden Angelrolle zu schätzen wissen.

Was beim Kauf von Baitcastrollen zu beachten ist

Gerade bei der Baitcastrolle sollte man wissen, dass Qualität eine immens wichtige Rolle spielt. Deshalb gilt es besonders mit den günstigen Modellen aufzupassen, die im Angelladen angeboten werden. Selbst wenn diese von namhaften Herstellern stammen, müssen sie nicht unbedingt überzeugen. Schon so manch erfahrener Spinnfischer ist enttäuscht gewesen. Für Neulinge stellt dies ein Risiko dar: Womöglich lehnt man diese Spinnrollen frühzeitig ab, obwohl man eigentlich Gefallen daran finden könnte.

Jeder Angler, der sich erstmalige eine Rolle zum Baitcast-Fischen kaufen möchte, sollte deshalb von Beginn an auf Qualität setzen und besser eine Angelrolle der mittleren oder höheren Preisklasse kaufen. Erst diese Angelrollen zeigen auf, welcher Komfort tatsächlich geboten wird. Zumal die Rollen in der Anschaffung durchaus günstig sein können.

Multirollen für das Meeresangeln

Die Multirolle ist vom Aufbau her ähnlich der Baitcastrolle anzusiedeln. Und sie verkörpert eine Angelrolle, die nach wie vor über eine Daseinsberechtigung verfügt, auch wenn nicht viele Angler sie für einen Einsatz in Erwägung ziehen. In erster Linie werden Multirollen für das Meeresangeln vom Boot verwendet. Gerade beim Angeln vom Angelkutter aus kann es ungemein praktisch sein, über eine solch massive und zugleich starke Rolle zu verfügen. Sie gilt als äußerst robust, ist bei guter Ausführung auch salzwasserfest und gilt zudem als belastbar. Gerade beim Drill von Meeresfischen hat man es gegenüber dem Einsatz von Stationärrollen meist deutlich einfacher. Das einfache Ablassen des Köders in die Tiefe ist zudem äußerst bequem.

Wenn es an das Auswerfen geht, wird es schon schwieriger. Ist die Rolle einmal geöffnet, lässt sie die Schnur von der Spule. Um Perücken zu vermeiden, muss man also mit dem richtigen Timing Auswurf und Öffnung koordinieren. 

Eine Multirolle sollte man grundsätzlich nur in hoher Qualität kaufen

Es ist immens wichtig, Qualität zu erwerben. Anders als bei Stationärrollen fallen die Qualitätsunterschiede meist deutlich größer aus. Daher ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und lieber gleich ein besseres Modell zu kaufen. So mancher Neuling wird es ggf. vorziehen, lieber eine günstige und eventuell nicht ganz so gute Rolle zu kaufen. Allerdings wird er dann womöglich keine Freude damit haben. Besser ist es daher, Qualität von namhaften Angelherstellern zu kaufen. Wer beim Auswählen unsicher ist, sollte sich in einem guten Angelshop beraten lassen.

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Das ist beim Kauf von Rollen für das Meeresangeln zu beachten

Auf Meeresrollen muss man sich beim Angeln absolut verlassen können. Deshalb ist es umso wichtiger, ausschließlich hochwertige Angelrollen zu kaufen.
Wenn es zum Angeln an das Meer geht, steht für die meisten Angler (die noch nie zuvor am Meer gefischt haben und außerdem keine spezielles Meeresangel besitzen) oftmals fest, dass sie ihre gewöhnliche Angelausrüstung mitnehmen bzw. diese dann auch einsetzen. Dem Angelgerät wird eine Menge zugetraut, was oftmals auch berechtigt ist – besonders wenn man sich für den Kauf hochwertiger Markenprodukte entschieden hat.

Dennoch sollte man beim Meeresfischen immer gut aufpassen. Denn auch teures Angelgerät kann unter Umständen versagen. Besonders die Angelrollen gelten als gefährdet. Die größte Herausforderung stellt das Meerwasser dar. Das darin enthaltene Salz kann Stationärrollen und Multirollen ganz schön angreifen. Schon beim Fischen können Beschädigungen entstehen. Sollte man seine Angelrolle nach dem Fischen nicht unmittelbar und vor allem gründlich reinigen, kann diese so beschädigt werden, dass ein späterer Einsatz nicht mehr möglich ist. Um derartige Risiken auszuschließen, ist es am besten, gleich mit einer richtigen Meeresrolle zu angeln.

Salzwasserfeste Angelrollen sorgen für Sicherheit

Es lohnt sich zweifelsfrei, mit richtigen Meeresrollen bzw. so genannten Salzwasserrollen an den Start zu gehen. Diese Rollen (egal ob Stationärrollen oder Multirollen) gelten als salzwasserresistent, wodurch der benötigte Schutz erlangt wird. Außerdem sind die auf die am Gewässer bzw. am Wasser vorherrschenden Bedingungen abgestimmt. Sie erlauben weite Würfe, verfügen über große Spulen für die Angelschnur und das Getriebe gilt als belastbar, damit es im Drill nicht so schnell zu Schwierigkeiten kommt.

Meeresrollen bitte nur in hoher Qualität kaufen

Im Grunde wurde schon deutlich gemacht, dass man bei allgemein bei Angelrollen besser kein Risiko eingeht und deshalb nur Qualität kaufen sollte. Doch nur weil eine Angelrolle als Salzwasserrolle im Angelladen angeboten wird, heißt dies noch lange nicht, dass sie wirklich taugt. Qualität erkennt man in erster Linie daran, dass sie von einem namhaften Hersteller stammt. Interessenten sollten sich daher gut informieren bzw. sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und sich ggf. sogar im Angelshop beraten lassen.

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Eine Rollentasche schützt vor Beschädigungen

Wir haben bereits mehrmals erwähnt, dass man beim Kauf von Angelrollen auf Qualität setzen sollte. Damit du diese Qualität der Angelrollen auch konservieren kannst, lohnt es sich, entsprechende Rollentaschen anzuschaffen. Wirfst du die Rollen immer wieder einfach in deinen Angeleimer oder gehst allgemein rabiat mit ihnen um, so werden sie nicht lange halten. Die Erschütterungen und Stöße werden ihr im Laufe der Zeit zusetzen. Außerdem ist sichergestellt, dass die Rolle keine Kratzer abbekommen kann oder beispielsweise mit Feuchtigkeit von außen in Berührung kommt.

Ein solcher Schutz ist zumindest dann gegeben, wenn man auf eine hochwertige Tasche zurückgreift. Diesbezüglich ist zusagen, dass leider nicht alle Rollentaschen einen guten Schutz bieten. Dies trifft teilweise sogar für die Taschen zu, den von den Herstellern beigelegt werden. Unter Umständen kann es daher empfehlenswert sein, trotz vorhandener Tasche auf ein anderes Modell auszuweichen.

Rollentaschen aus Neopren schützen gut

Als besonders empfehlenswert gelten Rollentaschen, die aus Neopren gefertigt sind. Das Neopren-Material ist elastisch und kann Stöße daher ideal abfangen. Zugleich ist es wasserdicht und weißt außerdem ein niedriges Gewicht auf. Zur Aufbewahrung sowie auch für den Transport der meisten Angelrollen sollte daher auf Neopren-Taschen zurückgegriffen werden.

Abschließend noch ein paar Worte zur Einlagerung. Die besten Rollentaschen und Rutentaschen nützen natürlich wenig, wenn der Angler seine Angelgeräte darin nass verpackt. Ruten und Rollen sollten grundsätzlich getrocknet werden. Ein Transport kann durchaus feucht erfolgen, doch hinterher gilt es die Angelsachen und dabei auch die eigentlichen Taschen zu trocken. Denn Feuchtigkeit kann die Angelgeräte unter Umständen angreifen oder zumindest zur Bildung von Schimmel etc. führen, was ebenfalls nicht sein muss.

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So findest du die passende, qualitativ hochwertige Rolle

Es wird so mancher Angler bestimmt sagen, dass er nicht über die Möglichkeit verfügt, einen Angelrollen Test durchzuführen. Allerdings ist dies auch nicht zwingend erforderlich, denn im Grunde werden alle besseren Angelgeräte, die von etablierten Herstellern stammen, ohnehin getestet. Schließlich müssen die Angelzeitschriften auch etwas zu berichten haben. In wirklich zahlreichen Angelmagazinen stößt man immer wieder auf Gerätetests.

Es lohnt sich, die Testergebnisse zu studieren. Schnell lässt sich herausfinden, welche Rollen zu gebrauchen sind und von welchen Modellen man besser die Finger lässt. Auf die Auswertung der Tests bzw. die Testergebnisse kann man sich im Regelfall verlassen. Die Redakteure der Angelzeitschriften sind erfahrene Angler, die genau wissen, auf welche Punkte zu achten ist. Im Grunde muss man für die Angelrolle, für die man sich interessiert, nur noch den passenden Test finden. Wer eine oder gleich mehrere Zeitschriften im Abo hat, befindet sich natürlich im Vorteil, weil man dadurch automatisch auf dem Laufenden bleibt.

Wie man den Test von Angelrollen selbst durchführt

Ist ein Test über die Stationärrolle oder Multirolle, für die man sich interessiert, nicht zu finden, gilt es eine andere Lösung zu finden. Am besten sucht man einen Angelladen auf. Mit ein wenig Glück ist die Rolle, die man ggf. kaufen möchte, sogar verfügbar. Sie im Angelshop in die Hände zu nehmen, ist grundsätzlich eine gute Idee. Auf diese Weise kann man sich einen guten Eindruck verschaffen. Falls die Rolle nicht verfügbar ist, sollte man den Händler fragen, ob er sie bestellen würde – und zwar unabhängig davon, ob man die Rolle später erwirbt oder nicht. Mit etwas Glück ist der Händler einverstanden.

Falls diese Möglichkeit nicht besteht, braucht man trotzdem nicht aufgeben. Schließlich gibt es ja noch das Internet. In Angelblogs und Angelforen stößt man mittlerweile auf eine breite Auswahl an Beiträgen und Berichten. Sofern Angelrollen, für die man sich interessiert, schon seit einer Weile verfügbar sind, wird man mit Sicherheit auf Erfahrungsberichte und Testberichte bzw. persönliche Meinungen und Testergebnisse anderer Angler stoßen. Falls nicht, sollte man sich umhören und entsprechende Postings eröffnen: Auf den richtigen Seiten findet man garantiert Hilfe.

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