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Wakame: Die gesunde und köstliche Alge aus Japan

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Wakame: Die gesunde und köstliche Alge aus Japan

Das Wichtigste in Kürze

Ist Wakame gesund?

Ja, Wakame ist gesund. Sie ist reich an Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Jod. Lies hier mehr dazu…

Wie viel Wakame darf ich täglich essen?

Es gibt keine festgelegte tägliche Menge für den Verzehr von Wakame. Eine moderate Portion als Teil einer ausgewogenen Ernährung ist jedoch empfehlenswert.

Kann Wakame roh verzehrt werden?

Wakame kann roh verzehrt werden, insbesondere wenn sie frisch ist. Sie wird oft in Salaten und Sushi verwendet. Lies hier mehr dazu…

Du hast sicherlich schon von Wakame gehört, oder? Vielleicht hast Du sie bereits in einer Misosuppe oder einem Algensalat probiert. Aber wusstest Du auch, wie vielseitig und gesund die japanische Alge ist?

In diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du zum Thema Wakame wissen solltest: Ihre Herkunft, Geschmack, Zubereitungsmöglichkeiten und die gesundheitlichen Vorteile. Tauche ein in die faszinierende Welt der Wakame und erweitere nicht nur Deinen Horizont, sondern auch Deinen Speiseplan!

Was genau ist Wakame?

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Wakame ist äußerst gesund und lässt sich auf vielerlei Art genießen.

Bei der sogenannten Wakame – oder auch Undaria pinnatifida – handelt es sich um eine marine Braunalgenart, die hauptsächlich an den kalten und gemäßigten Küsten des Nordwest-Pazifiks beheimatet ist. Sie zählt zu den bedeutendsten Algen in der japanischen und anderen asiatischen Küchen und wird nahezu täglich konsumiert.

Wakame zeichnet sich durch ihre grün-braune Farbe und knackige Textur aus. Sie kann eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und besitzt fächerartige Blätter, die nahezu vollständig verzehrt werden können. In Asien werden auch die Algenwurzeln, auch bekannt als Mekabu, als Delikatesse geschätzt.

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In der Regel wird Wakame in getrockneter Form verkauft und muss daher vor dem Verzehr entsprechend eingeweicht werden, um ihre ursprüngliche Form wiederzuerlangen.

100 Gramm getrocknete Braunalge entsprechen etwa dem dreifachen Volumen frischer Wakame. Letztere ist in Deutschland leider schwer erhältlich, jedoch kannst Du sie online bestellen oder in gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften finden.

Warum ist Wakame so gesund?

Nicht nur Kenner und Liebhaber der asiatischen Küche wissen Wakame zu schätzen. Der Grund: Sie ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern gilt auch als äußerst gesund.

Wie alle Algensorten liefert sie eine reiche Menge an Proteinen, die für den Aufbau und die Erhaltung Deiner Muskeln von Bedeutung sind. Zudem enthält sie eine Vielzahl an Vitaminen, insbesondere Vitamin A, C, E und B6.

  • Vitamin A fördert die Gesundheit Deiner Augen und Haut.
  • Vitamin C stärkt Dein Immunsystem und Deine Abwehrkräfte.
  • Vitamin E schützt Deine Zellen vor freien Radikalen.
  • Vitamin B6 unterstützt Deinen Stoffwechsel und Nervenfunktionen.

Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an Vitamin B12 in Wakame. Dieses Vitamin kommt normalerweise hauptsächlich in tierischen Produkten vor und ist für die Bildung von roten Blutkörperchen und die Funktion des Nervensystems unerlässlich. Viele Vegetarier und Veganer leiden an einem Vitamin B12-Mangel, der zu Müdigkeit, Anämie und Nervenschäden führen kann. Wakame kann dazu beitragen, diesen wichtigen Nährstoffbedarf zu decken.

Zusätzliche Information: Wakame enthält mehr Calcium als Milch, mehr Magnesium als Bananen und mehr Phosphor als Fleisch.

Ein weiterer Vorteil der wertvollen Braunalge ist ihr beträchtlicher Mineralstoffgehalt, insbesondere Calcium, Magnesium und Phosphor. Sie sind entscheidend für die Gesundheit von Knochen, Zähnen, Muskeln und Deines Herz-Kreislauf-Systems.

  • Calcium unterstützt die Knochenstabilität.
  • Magnesium entspannt die Muskeln.
  • Phosphor fördert den Energiestoffwechsel.

Zudem ist Wakame reich an Jod, einem Spurenelement, welches für die Produktion von Schilddrüsenhormonen erforderlich ist. Diese Hormone regulieren Deinen Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung.

Ein Jodmangel kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen, die sich durch Symptome wie Gewichtszunahme, Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit und Haarausfall äußert. In Deutschland leiden viele Menschen an Jodmangel, da das Trinkwasser und die Böden nur wenig Jod enthalten. Durch den Konsum von Wakame kannst Du Deinen Jodbedarf leicht decken.

Wie schmeckt Wakame?

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In Deutschland landet vor allem getrocknete Wakame im Einkaufskorb.

Wakame hat einen salzigen, würzigen und äußerst angenehmen Geschmack nach Meer. Sie besitzt eine leicht süßliche Note und eine feste Textur, die beim Kauen ein knuspriges Gefühl vermittelt. Aus diesen Gründen passt die zurecht beliebte Braunalge zu vielen verschiedenen Gerichten und verleiht ihnen eine frische und exotische Note. Sie ist äußerst aromatisch und benötigt daher nur wenig zusätzliche Würze.

Wie kann man Wakame zubereiten?

Wakame lässt sich leicht zubereiten und auf verschiedene Arten genießen.

Hier sind einige Ideen, wie Du sie mühelos in Deinen Speiseplan integrieren kannst:

Wakame-Salat

Ein klassischer Algensalat, welchere in vielen Sushi-Restaurants serviert wird, ist Goma Wakame.

Dafür weichst Du getrocknete Wakame in Wasser ein, bis sie weich und prall ist. Anschließend schneidest Du sie in kleine Stücke und vermischst sie mit einer Marinade aus Reisessig, Sojasauce, Sesamöl, Zucker und geröstetem Sesam.

Du kannst den Algensalat nach Belieben mit Gurken, Karotten, Frühlingszwiebeln oder anderen Zutaten ergänzen. Er schmeckt am besten gekühlt und dient als erfrischender Snack oder als leichte Beilage.

Umami…

…ist eine der fünf grundlegenden Geschmacksrichtungen. Sie wird oft als „herzhaft“ oder „fleischig“ beschrieben und bezeichnet einen vollmundigern Geschmack, wie er für Fleisch, Käse oder Sojasauce typisch ist.

Misosuppe

Eine der bekanntesten japanischen Gerichte ist die Misosuppe, die aus einer Brühe aus Dashi, Miso und verschiedenen Einlagen besteht. Eine typische Einlage für Misosuppe ist Wakame, die der Suppe eine schöne grüne Farbe und einen würzigen Geschmack verleiht.

Dafür gibst Du einfach etwas eingeweichte Wakame in die heiße Brühe und lässt sie kurz mitkochen. Du kannst die Suppe noch mit Tofu, Frühlingszwiebeln oder anderen Zutaten verfeinern.

Wakame-Nudeln

Isst Du gerne Nudeln, kannst Du sie mit Wakame aufpeppen und ihnen eine asiatische Note verleihen.

Koche Deine Lieblingspasta nach Packungsanweisung und brate sie anschließend in einer Pfanne mit etwas Öl, Knoblauch, Ingwer und Sojasauce an. Anschließend fügst Du eine Portion eingeweichte Wakame hinzu und brätst alles noch kurz weiter.

Du kannst dieses Gericht nach Belieben mit Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten ergänzen.

Tipp: Du kannst Wakame auch fein hacken oder mahlen und als Gewürz über Deine Gerichte streuen, um ihnen einen salzigen und umami-reichen Geschmack zu verleihen.

Wakame-Chips

Wenn Du Lust auf einen knusprigen Snack hast, kannst Du aus Wakame köstliche Chips zubereiten.

Dafür trocknest Du frische oder eingeweichte Wakame im Backofen bei niedriger Temperatur, bis sie knusprig sind. Danach verleihst Du ihr mit Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen den nötigen Pfiff. Im Handumdrehen hast Du einen gesunden und leckeren Snack für zwischendurch oder zum Knabbern vor dem Fernseher gezaubert!

Wakame: Aus den Tiefen des Pazifiks direkt auf Deinen Teller

Wakame ist eine Algenart, die Dich restlos begeistern wird. Sie ist nicht nur gesundheitlich wertvoll, sondern auch äußerst schmackhaft und vielseitig einsetzbar. Sie versorgt Dich mit wichtigen Nährstoffen wie Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Jod. Ihr salzig-würziger Geschmack mit der leicht süßlichen Note verleiht zahlreichen Gerichten eine ganz besondere Note. Da bekommt man schnell Lust auf mehr und Meer!

Quellen

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